Afrika Cup 1962 – Äthiopien Meister nach 4 Minustoren

Äthiopien wirbt mit «13 Monaten Sonnenschein», tatsächlich besteht der äthiopische Kalender aus 13 Monaten, 12 davon dauern 30 Tage, dazu kommt jeweils ein eingeschobener Monat mit 5 bis 6 Tagen.

Anno 1962 geht der Afrika Cup zum dritten Mal über die Bühne, erstmals wird die Endrunde in Äthiopien ausgetragen. Vom 14. bis 21. Januar duellieren sich neben dem Gastgeber Äthiopien die Nationalelfs aus Ägypten, Tunesien und Uganda; wobei Ägypten erneut gemeinsam mit Syrien als Vereinigte Arabische Republik antritt.

Erneut wird eine K.O.-Runde ausgetragen. Das Turnier beginnt mit den Halbfinals. In diesen bezwingt Äthiopien die Mannschaft aus Tunesien mit 4:2 Toren und Ägypten setzt sich mit 2:1 Treffern gegen Uganda durch. Bemerkenswert: Sowohl Äthiopien (0:2) sowie Ägypten (0:1) liegen im Rückstand und drehen die Begegnungen.

Im Final liegt Äthiopien 0:1 und 1:2 zurück und setzt sich dann aber in der Verlängerung durch. Die Westafrikaner tragen somit in diesen beiden Matches zusammengerechnet vier Minustore ab.

Dem Turnier vorausgegangen war eine Qualifikationsphase. Ghana, Kenia, Nigeria und Sansibar verpassten die Endrunde.

Mit je drei Treffern wurden Badawy Abdel Fatah (Ägypten) und Mengistu Worku Torschützenkönig des Turniers.

Das Hailé Sélassié Stadion in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba (Bild: Wikipedia/Andreas Neukamm)
Das Hailé Sélassié Stadion in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba (Bild: Wikipedia/Andreas Neukamm)
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