Neun Jahre lang war die afrikanische Champions League keine offene Bühne, sondern ein geschlossenes System. Nordafrika unter sich. Kairo, Tunis, Casablanca: Die üblichen Adressen, die üblichen Sieger, die übliche Gewissheit.
Der Rest des Kontinents schaute zu. Nicht weil dort weniger Talent vorhanden wäre. Im Gegenteil: Nigeria, Senegal, Ghana, Kamerun – die grosse Fussballproduktion Afrikas liegt seit jeher südlich der Sahara. Die Spieler gehen in die Welt hinaus. Die kontinentalen Trophäen bleiben oft im Norden.
Warum? Weil der Norden den Klubfussball verstanden hat wie eine Verwaltung. Al Ahly, Wydad, Espérance, Espérance Tunis: Das sind keine romantischen Projekte, das sind funktionierende Maschinen.
Titel geht nach neun Jahren wieder in den Süden
Nun holen die Mamelodi Sundowns den Titel erstmals nach 2016 wieder in den Süden des Kontinents. Ein Klub, der verstanden hat, dass in diesem Wettbewerb Talent die Eintrittskarte ist; aber Organisation die Eintrittskontrolle. Nicht, dass der Süden plötzlich zurück ist. Sondern, dass der Norden sich nicht mehr sicher sein kann, dass er allein bleibt.
Die Finalspiele der CAF Champions League 2025 endeten mit einem historischen Triumph für Pyramids FC aus Ägypten. In einem packenden Hin- und Rückspiel setzten sich die Ägypter knapp mit einem Gesamtergebnis von 3:2 gegen die südafrikanischen Mamelodi Sundowns durch und gewannen damit ihren ersten kontinentalen Titel.
Das erste Duell fand am 24. Mai 2025 im Loftus-Versfeld-Stadion in Pretoria statt und endete 1:1. Ribeiro brachte die Sundowns in der 54. Minute in Führung, doch El Karti glich dramatisch in der Nachspielzeit (90+4.) für die Gäste aus.
Im Rückspiel am 1. Juni im 30 June Stadium in Kairo behielten die Pyramids vor heimischem Publikum mit 2:1 die Oberhand. Mayele (23.) und Samy (56.) trafen für die Gastgeber, während Rayners (75.) noch einmal Hoffnung für die Sundowns aufkeimen ließ – vergeblich.
Erster kontinentaler Titel für Pyramids FC
Mit diesem Erfolg sichert sich Pyramids FC nicht nur den prestigeträchtigen Titel, sondern schreibt auch Vereinsgeschichte; es ist der erste kontinentale Triumph des Vereins. Sie sind nun – zusammen mit weiteren 13 Klubs – Teil der großen Gruppe von Vereinen mit jeweils einem Champions-League-Titel. In der ewigen Rangliste steigen sie somit auf Rang 13 ein, gleichauf mit Traditionsklubs wie Étoile du Sahel, Ismaily oder Orlando Pirates.
Insgesamt 26 Mannschaften haben bislang den Titel gewonnen, Rekordsieger ist der al-Ahly SC mit 12 Titeln. Clubs aus 12 verschiedenen Nationen konnten bisher den Pokal holen.
Die Hinspiele im Viertelfinale der CAF Champions League boten starke Auftritte ägyptischer und südafrikanischer Teams. Al Ahly und Pyramids FC setzten sich mit souveränen Siegen gegen Al Hilal und AS FAR durch. Auch Südafrikas Klubs hatten Grund zum Jubeln: Mamelodi Sundowns gewannen knapp mit 1:0 gegen Espérance Tunis, während die Orlando Pirates sich auswärts bei MC Alger mit dem gleichen Ergebnis durchsetzten.
Al Ahly 🇪🇬 1–0 🇸🇩 Al Hilal
Der ägyptische Rekordsieger Al Ahly setzte sich mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg gegen Al Hilal aus dem Sudan durch. Die Defensive der Gäste wurde in der 11. Minute durch Hany überwunden. Mit diesem Ergebnis hat Al Ahly eine gute Ausgangslage für das Rückspiel.
Die Auslosung für das Viertelfinale der CAF Champions League 2024/25 hat spannende Begegnungen hervorgebracht. Besonders interessant wird die Frage, ob ein Team aus Subsahara-Afrika wieder einmal den Pokal holen kann – oder ob die nordafrikanischen Clubs ihre Vormachtstellung behaupten.
Die Viertelfinal-Begegnungen lauten
Al Ahly (Ägypten) vs. Al Hilal (Sudan)
Pyramids (Ägypten) vs. AS FAR (Marokko)
Mamelodi Sundowns (Südafrika) vs. Espérance de Tunis (Tunesien)
MC Alger (Algerien) vs. Orlando Pirates (Südafrika)
Nordafrikanische Dominanz – Wann gewinnt Subsahara-Afrika wieder?
Die CAF Champions League wird seit Jahren von nordafrikanischen Teams dominiert. Der ägyptische Rekordmeister Al Ahly konnte den Titel bereits zwölfmal gewinnen und geht als Favorit und Titelverteidiger ins Viertelfinale. Auch Espérance de Tunis, Wydad Casablanca und andere nordafrikanische Clubs haben in den letzten Jahren immer wieder triumphiert.
Subsahara-Afrika letztmals im Jahr 2016 erfolgreich
Der letzte Sieger aus Subsahara-Afrika war Mamelodi Sundowns aus Südafrika im Jahr 2016. Seitdem blieb der Pokal fest in den Händen von Vereinen aus Ägypten, Tunesien und Marokko.
Allerdings könnten die Südafrikanischen Vertreter Mamelodi Sundowns und Orlando Pirates dieses Jahr eine ernsthafte Bedrohung für die Favoriten darstellen. Besonders das Duell Sundowns gegen Espérance wird zeigen, ob Subsahara-Afrika einen neuen Titelanwärter hat.
Titelverteidiger Al Ahly – erneut auf Titelkurs?
Der amtierende Champion Al Ahly will seinen Titel verteidigen und trifft im Viertelfinale auf Al Hilal aus dem Sudan. Mit seiner starken Kaderzusammenstellung und Erfahrung gilt der ägyptische Gigant auch in dieser Saison als Topfavorit. Die Frage bleibt, ob ein anderes Team dem Rekordsieger Paroli bieten kann.
Die Hinspiele sind für den 1. und 2. April 2025 angesetzt, die Rückspiele folgen am 8. und 9. April 2025.
Die sechs Gruppenspiele sind vorbei – nun ist klar, welche acht Mannschaften die Viertelfinals bestreiten. Ägypten und Südafrika sind doppelt vertreten, je ein Team stellen Algerien, Marokko, Sudan und Tunesien.
Gruppe A
Al Hilal sicherte sich den ersten Platz mit 10 Punkten (3 Siege, 1 Unentschieden). Das Team zeigte solide Leistungen, trotz einer negativen Tordifferenz (-1). MC Alger landete knapp dahinter mit 9 Punkten (2 Siege, 3 Unentschieden). Ihre defensive Stabilität (+2 GD) half ihnen weiterzukommen.
Young Africans verpassten das Weiterkommen knapp mit 8 Punkten und TP Mazembe enttäuschte mit nur 5 Punkten.
Nach fünf von sechs Spieltagen in der Gruppenphase der afrikanischen Champions League sind die meisten Entscheidungen gefallen. Nur zwei Plätze in den Viertelfinals sind noch zu vergeben, um die sich «nur» noch vier Mannschaften duellieren.
Gruppe A
Pos
Team
Pld
W
D
L
GF
GA
GD
Pts
Qualifikation
1
🇸🇩 Al Hilal
5
3
1
1
6
3
+3
10
✔️ Weiter (Knockouts)
2
🇩🇿 MC Alger
5
2
2
1
4
2
+2
8
3
🇹🇿 Young Africans
5
2
1
2
5
6
-1
7
4
🇨🇩 TP Mazembe
5
0
2
3
3
7
-4
2
❌ Ausgeschieden
Al Hilal hat sich vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert, während TP Mazembe keine Chance mehr auf ein Weiterkommen hat. Der zweite Platz wird zwischen MC Alger und den Young Africans entschieden.
Gruppe B
Pos
Team
Pld
W
D
L
GF
GA
GD
Pts
Qualifikation
1
🇲🇦 AS FAR
5
2
3
0
7
3
+4
9
✔️ Weiter (Knockouts)
2
🇿🇦 Mamelodi Sundowns
5
2
2
1
4
3
+1
8
3
🇲🇦 Raja CA
5
1
2
2
3
5
-2
5
4
🇨🇩 Maniema Union
5
0
3
2
3
6
-3
3
❌ Ausgeschieden
Das marokkanische Team AS FAR hat sich bereits qualifiziert, während Maniema Union aus der DR Kongo ausgeschieden ist. Mamelodi Sundowns und Raja CA kämpfen noch um den zweiten «Slot» für die Viertelfinals.
Gruppe C
Pos
Team
Pld
W
D
L
GF
GA
GD
Pts
Qualifikation
1
🇿🇦 Orlando Pirates
5
3
2
0
8
3
+5
11
✔️ Weiter (Knockouts)
2
🇪🇬 Al Ahly
5
3
1
1
13
5
+8
10
✔️ Weiter (Knockouts)
3
🇩🇿 CR Belouizdad
5
2
0
3
5
10
-5
6
❌ Ausgeschieden
4
🇨🇮 Stade d’Abidjan
5
0
1
4
4
12
-8
1
❌ Ausgeschieden
Schon vor der letzten Runde ist in dieser Gruppe alles klar: Die Orlando Pirates und Al Ahly sind im Viertelfinale dabei, während CR Belouizdad und Stade d’Abidjan ausgeschieden sind.
Gruppe D
Pos
Team
Pld
W
D
L
GF
GA
GD
Pts
Qualifikation
1
🇹🇳 Espérance de Tunis
5
3
1
1
8
2
+6
10
✔️ Weiter (Knockouts)
2
🇪🇬 Pyramids
5
3
1
1
8
4
+4
10
✔️ Weiter (Knockouts)
3
🇦🇴 Sagrada Esperança
5
1
2
2
2
6
-4
5
❌ Ausgeschieden
4
🇲🇱 Djoliba
5
0
2
3
0
6
-6
2
❌ Ausgeschieden
Gleich wie in der Gruppe C ist auch in der Gruppe D bereits entschieden, wer weiterkommt und für wenn die Champions League in der Gruppenphase endet: Espérance de Tunis und Pyramids sind bereits sicher weiter; dagegen können Sagrada Esperança und Djoliba nicht mehr weiterkommen.
Spannung zur Halbzeit der Gruppenphase in der CAF Champions League: Nach drei Spieltagen dominieren Al Hilal, Al Ahly und Espérance de Tunis ihre Gruppen, während in den Verfolgerfeldern noch alles offen ist.
Gruppe A
In der Gruppe A dominiert Al Hilal aus dem Sudan mit drei Siegen aus drei Spielen und neun Punkten. Dieses Team steht kurz vor dem Einzug in die K.-o.-Phase. MC Alger hält mit vier Punkten Rang zwei, während TP Mazembe und die Young Africans bisher hinter den Erwartungen zurückbleiben.
Position
Team
Pld
W
D
L
GF
GA
GD
Pts
🇸🇩 1.
Al Hilal
3
3
0
0
5
1
+4
9
🇩🇿 2.
MC Alger
3
1
1
1
2
1
+1
4
🇨🇩 3.
TP Mazembe
3
0
2
1
2
3
-1
2
🇹🇿 4.
Young Africans
3
0
1
2
1
5
-4
1
Gruppe B
Die Gruppe B steckt voller Spannung: Sowohl die Mamelodi Sundowns aus Südafrika als auch AS FAR aus Marokko führen mit fünf Punkten die Tabelle an, wobei die Sundowns aufgrund des direkten Vergleichs vorne liegen – anders sieht es am Ranglistenende aus: Raja Casablanca enttäuscht mit bisher nur einem Punkt.
Position
Team
Pld
W
D
L
GF
GA
GD
Pts
🇿🇦 1.
Mamelodi Sundowns
3
1
2
0
2
1
+1
5
🇲🇦 2.
AS FAR
3
1
2
0
4
2
+2
5
🇨🇩 3.
AS Maniema Union
3
0
3
0
2
2
0
3
🇲🇦 4.
Raja CA
3
0
1
2
1
4
-3
1
Gruppe C
Al Ahly aus Ägypten zeigt mit sieben Punkten und einer beeindruckenden Tordifferenz von +7 eine dominante Leistung. Dicht auf den Versen liegt eine Mannschaft aus Südafrika: Die Orlando Pirates liegen mit fünf Punkten auf Rang zwei, während CR Belouizdad und Stade d’Abidjan die beiden hinteren Ränge belegen.
Position
Team
Pld
W
D
L
GF
GA
GD
Pts
🇪🇬 1.
Al Ahly
3
2
1
0
10
3
+7
7
🇿🇦 2.
Orlando Pirates
3
1
2
0
3
2
+1
5
🇩🇿 3.
CR Belouizdad
3
1
0
2
3
8
-5
3
🇨🇮 4.
Stade d’Abidjan
3
0
1
2
3
6
-3
1
Gruppe D
Espérance de Tunis zeigt eine makellose Abwehrleistung und führt Gruppe D ungeschlagen mit sieben Punkten an. Die Pyramids aus Ägypten bleiben mit vier Punkten in Reichweite, während Sagrada Esperança und Djoliba um den Anschluss kämpfen.
In den letzten acht Jahren dominieren nordafrikanische Teams die afrikanische Champions League und holten sich sämtliche Titel. Clubs aus Subsahara-Afrika, die in der Vergangenheit ebenfalls oft erfolgreich waren, stehen zunehmend unter Druck, diesen Trend zu brechen.
Mit hochkarätigen Teams wie Mamelodi Sundowns und TP Mazembe könnten sich die Chancen in dieser Saison wieder verbessern.
Die aktuellen Favoriten stammen sowohl aus Nord- als auch aus Subsahara-Afrika: Al Ahly, Espérance de Tunis und Raja CA sind bewährte Titelkandidaten aus Nordafrika. Mamelodi Sundowns und TP Mazembe gehören zu den stärksten Clubs aus dem Süden und könnten die Dominanz der Nordafrikaner durchbrechen.
Der Überblick, rund ein Monat vor dem Start:
Gruppe A
Teilnehmer: TP Mazembe (🇨🇩 Demokratische Republik Kongo), Young Africans (🇹🇿 Tansania), Al Hilal (🇸🇩 Sudan), MC Alger (🇩🇿 Algerien)
Diese Gruppe verspricht Spannung, denn der fünfmalige Gewinner TP Mazembe will nach Jahren den Titel wieder in die DR Kongo holen. Mit den stark aufspielenden Young Africans aus Tansania und dem erfahrenen Al Hilal aus dem Sudan stehen sie aber vor einer grossen Herausforderung. MC Alger, als Nordafrikaner gewohnt, auf der kontinentalen Bühne zu bestehen, wird ebenfalls alles geben.
Team
Land
TP Mazembe
🇨🇩 DR Kongo
Young Africans
🇹🇿 Tansania
Al Hilal
🇸🇩 Sudan
MC Alger
🇩🇿 Algerien
Gruppe B
Teilnehmer: Mamelodi Sundowns (🇿🇦 Südafrika), Raja CA (🇲🇦 Marokko), AS FAR (🇲🇦 Marokko), AS Maniema Union (🇨🇩 DR Kongo)
Mamelodi Sundowns gehört zu den Favoriten in dieser Gruppe. Die Mannschaft hat jedoch mit den zwei marokkanischen Equipen Raja CA und AS FAR, ernstzunehmende Gegner. Beide Teams sind stark und in den letzten Jahren oft an der Spitze des afrikanischen Fussballs gesehen worden. AS Maniema Union aus der DR Kongo geht als Aussenseiter an den Start und möchte Überraschungen schaffen.
Al Ahly, der Rekordmeister aus Ägypten, gilt als klarer Favorit in dieser Gruppe, doch mit den Orlando Pirates steht ein starkes südafrikanisches Team bereit, das um den Einzug in die nächste Runde kämpft. CR Belouizdad aus Algerien und Stade d’Abidjan aus der Elfenbeinküste komplettieren die Gruppe und könnten mit gutem Teamgeist und solider Taktik den etablierten Mannschaften das Leben schwer machen.
Mit Espérance de Tunis und Pyramids treffen zwei erfahrene Teams aus Nordafrika aufeinander, die beide das Ziel haben, die Gruppenphase zu dominieren. Sagrada Esperança aus Angola und Djoliba aus Mali bringen das afrikanische Flair aus Subsahara-Afrika ein und werden alles daran setzen, sich einen Platz in den K.-o.-Runden zu sichern.
Die afrikanischen Giganten Orlando Pirates, TP Mazembe und Al Ahly setzten sich in den Hinspielen der Champions League auswärts souverän durch, während die Sundowns in Eswatini mit einem 4:0-Triumph glänzten.
Enugu Rangers 1:0 Sagrada: Der Triumph der Unbezwingbaren
An einem lauen Freitagabend in Enugu erkämpften sich die Rangers aus Nigeria ein knappes 1:0 gegen Sagrada aus Angola. In einem Spiel, das durch Taktik und Disziplin geprägt war, erzielte der Stürmer des nigerianischen Clubs das einzige Tor und sicherte somit einen wertvollen Sieg. Ein defensiv starkes Sagrada konnte die Offensive der Gastgeber oft abblocken, doch am Ende reichte eine kurze Unaufmerksamkeit, um den Unterschied zu machen.
US Monastir 1:0 MC Algier: Ein Funken im Mittelmeer
Im intensiven Duell zwischen US Monastir und MC Algier strahlte die Heimmannschaft im Licht der tunesischen Sonne. Ein Tor in der zweiten Halbzeit besiegelte das 1:0 und brachte Monastir den wichtigen Heimsieg. Algier kämpfte tapfer, doch die Defensivfestung der Tunesier hielt stand. Nun bleibt abzuwarten, ob Algier im Rückspiel eine Antwort findet.
Mit Manuel Akanji gewinnt die Champions League mit Manchester City. Und Marcel Koller triumphiert mit dem al Ahly SC in der afrikanischen Champions League. Der Überblick über einige afrikanische Spieler in verschiedenen Ligen.
Manuel Akanji gewinnt Champions League: Manuel Akanji (Schweiz/Nigeria) hält zusammen mit Verteidigerkollege Nathan Aké (Niederlande/Elfenbeinküste) in der Abwehr dicht und gewinnt mit 1:0-Toren gegen Inter Mailand – und damit die Champions League.
Marcel Koller gewinnt afrikanische Champions League: Der Schweizer Trainer Marcel Koller gewinnt mit dem al-Ahly SC die afrikanische Champions League. Sein Team setzt sich gegen Wydad Casablanca aus Marokko durch. Somit ist nun zum 17. Mal ein Team aus Ägypten der Titelträger. Insgesamt holten Mannschaften aus 12 Nationen den Pokal, am erfolgreichsten ist Ägypten (17) Titel, vor Marokko (7 Titel) sowie DR Kongo und Tunesien (je 6 Titel).
USM Algier gewinnt afrikanischen Confederation Cup: Zwar gewinnt der Young Africans SC aus Tansania das Rückspiel gegen den algerischen Vertreter USM Algier. Dieser setzt sich aber äusserst knapp (aufgrund der Auswärtstorregel) durch – damit holen die Algerier diesen Titel zum ersten Mal. Somit ist nun zum fünften Mal ein Team aus Algerien der Titelträger. Insgesamt holten Mannschaften aus zehn Nationen den Pokal, am erfolgreichsten waren Teams aus Marokko und Tunesien (je total neun Sieger aus diesen beiden Nationen).
Victor Wanyama führt Montréal zum Sieg: CF Montréal ringt den Minnesota United FC gleich mit 4:0-Toren nieder. Captain Victor Wanyama (Kenia) führt sein Team zum Erfolg.
Patrick Agyemang gleicht für Charlotte FC aus:Patrick Agyemang (Ghana) gleicht in der Major League Soccer in der 89. Minute für den Charlotte FC und Seattle Sounders FC zum 3:3 aus.
Saïd Benrahma gewinnt mit West Ham die UEFA Conference League:Saïd Benrahma (Algerien) schiesst das 1:0 für West Ham gegen AC Florenz. Zuletzt siegt seine Mannschaft mit 2:1-Toren und erringt den Titel.