Der Löwe – Afrikas König der Tiere

Der Löwe, auch «König der Tiere» genannt, gehört in Afrika zu den «Big five», also den «grossen Fünf». Anders als andere Katzenarten lebt er in Rudeln. Er ist zwar etwas kleiner als der Tiger, doch da es in Afrika eigentlich keine Tiger gibt (bis auf ein Reservat in Südafrika), gilt der Löwe als die grösste Raubkatze des Kontinents.

Die längsten Löwen werden bis zu 2,5 Meter lang und bis maximal rund 270 Kilogramm schwer. Besonders auffällig bei den männlichen Tieren ist ihre Mähne, welche von Kampfeskraft und einer guten Verfassung des Tieres zeugt.

Waren die die Löwen in Afrika früher ausser in der Sahara weit verbreitet, so ist ihr Lebensraum mittlerweile geschrumpft. Nördlich dieser grossen Wüste sind sie kaum mehr anzutreffen und südlich davon sind die Orte ihres Vorkommens ebenfalls weniger geworden, auch wenn sie noch in fast allen Ländern südlich der Sahara leben.

Ein Löwenrudel kann bis zu 30 Mitglieder umfassen. Diese Raubkatzen leben von der Jagd, zu den typischen Beutetieren gehören Zebras, Büffel, Antilopen oder Gazellen.

Die Fussball-Nationalmannschaft Kameruns trägt den Beinamen «Les Lions indomptable», also «die unzähmbaren Löwen».

Eine typische Löwen-Pose (Bild: Wikipedia/Michael Day).
Ostafrikanische Löwen liegen gemächlich in der Sonne (Bild: Wikipedia/Benh LIEU SONG).
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