Wenn die Nachricht, die unter anderem auf Watson.ch erschienen ist, stimmt, dann sind im 26-Mann-Kader, das im Juni und Juli die Fussball-WM in den USA, Kanada und Mexiko bestreitet, nicht weniger als zehn Spieler mit afrikanischen Wurzeln im Kader der Schweizer Nationalmannschaft.
Aus afrikanischer Sicht stehen diese Spieler demnach im Aufgebot
In Klammer steht neben der Position die Wurzeln, auf die der jeweilige Athlet neben seiner Schweizer Identität ebenfalls blickt.
- Yvon Mvogo (Tor / Kamerun)
- Manuel Akanji (Abwehr / Nigeria)
- Aurèle Amenda (Abwehr / Kamerun)
- Zeki Amdouni (Offensive / Tunesien)
- Breel Embolo (Offensive / Kamerun)
- Johan Manzambi (Offensive / Angola/DR Kongo)
- Dan Ndoye (Offensive / Senegal)
- Noah Okafor (Offensive / Nigeria)
- Djibril Sow (Offensive / Senegal)
- Denis Zakaria (Offensive / DR Kongo/Sudan)
Sieben afrikanische Länder verterten
Aus den genannten biografischen Wurzeln ergeben sich insgesamt sieben verschiedene afrikanische Länder, die im Kader indirekt vertreten sind; Kamerun gleich dreifach:
- Kamerun (3)
- DR Kongo (2)
- Nigeria (2)
- Senegal (2)
- Angola (1)
- Sudan (1)
- Tunesien (1)
Die Statistik im Überblick:
Gesamtzahl Kader: 26 Spieler
Spieler mit afrikanischen Wurzeln: 10
Anteil: ca. 38,5 % des gesamten Kaders
Diese Zahlen zeigen, dass fast zwei von fünf Spielern im Kader familiäre Bezüge zu Afrika haben und dabei eine breite geografische Streuung über West-, Zentral-, Nord- und Ostafrika abgedeckt wird.
Wenn die Angaben stimmen, sieht das WM-Kader der Schweiz so aus:
Tor: Marvin Keller, Gregor Kobel, Yvon Mvogo
Verteidigung: Manuel Akanji, Aurèle Amenda, Eray Cömert, Nico Elvedi, Luca Jaquez, Miro Muheim, Ricardo Rodriguez, Silvan Widmer
Mittelfeld und Sturm: Michel Aebischer, Zeki Amdouni, Breel Embolo, Christian Fassnacht, Remo Freuler, Cedric Itten, Ardon Jashari, Johan Manzambi, Dan Ndoye, Noah Okafor, Fabian Rieder, Djibril Sow, Ruben Vargas, Granit Xhaka, Denis Zakaria
Daniel Gerber