Zehn Spieler mit afrikanischen Wurzeln mit Schweiz an WM

Wenn die Nachricht, die unter anderem auf Watson.ch erschienen ist, stimmt, dann sind im 26-Mann-Kader, das im Juni und Juli die Fussball-WM in den USA, Kanada und Mexiko bestreitet, nicht weniger als zehn Spieler mit afrikanischen Wurzeln im Kader der Schweizer Nationalmannschaft.

Aus afrikanischer Sicht stehen diese Spieler demnach im Aufgebot

In Klammer steht neben der Position die Wurzeln, auf die der jeweilige Athlet neben seiner Schweizer Identität ebenfalls blickt.

  1. Yvon Mvogo (Tor / Kamerun)
  2. Manuel Akanji (Abwehr / Nigeria)
  3. Aurèle Amenda (Abwehr / Kamerun)
  4. Zeki Amdouni (Offensive / Tunesien)
  5. Breel Embolo (Offensive / Kamerun)
  6. Johan Manzambi (Offensive / Angola/DR Kongo)
  7. Dan Ndoye (Offensive / Senegal)
  8. Noah Okafor (Offensive / Nigeria)
  9. Djibril Sow (Offensive / Senegal)
  10. Denis Zakaria (Offensive / DR Kongo/Sudan)
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So viel Afrika steckt im Schweizer Nationalteam

Vier der sechs Gruppenspiele sind ausgetragen und die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft steht mit einem Bein an der WM. Dies auch dank starken Leistungen afrikanischer Spieler. Wir liefern die Übersicht.

Insgesamt wurden bislang sechs verschiedene afrikanische Spieler für die Schweiz in der laufenden WM-Qualifikation eingesetzt. Sie lieferten fünf Tore sowie drei Vorlagen bei den insgesamt neun Treffern.

  1. Manuel Akanji (Schweiz/Nigeria) lieferte gleich den ersten Treffer zum Auftakt gegen den Kosovo. Total vier Einsätze von Beginn weg.
  2. Breel Embolo (Kamerun) traf doppelt gegen Kosovo und lieferte im zweiten Duell, diesmal gegen Slowenien, gleich seinen dritten Treffer in der laufenden WM-Kampagne. Total vier Einsätze von Beginn weg.
  3. Dan Ndoye (Schweiz/Senegal) lieferte gegen Kosovo gleich zwei Vorlagen. Im zweiten Spiel, gegen Slowenien, lieferte er ausserdem sein erstes Turniertor. Total vier Einsätze von Anfang an.
  4. Denis Zakaria (DR Kongo/Sudan) wurde gegen den Kosovo sowie Slowenien eingewechselt.
  5. Johan Manzambi (Angola/DR Kongo) wurde gegen den Kosovo, zweimal gegen Slowenien und Schweden eingewechselt. Er lieferte ein Kontertor in der Nachspielzeit beim wichtigen Auswärtssieg in Schweden. Insgesamt wurde er in allen vier Matches eingewechselt.
  6. Djibril Sow (Schweiz/Senegal) wurde im Spiel gegen Schweden eingewechselt und gefoult. Den dadurch entstandenen Elfmeter verwandelte Granit Xhaka zum 1:0 für die Schweiz. Auswärts in Slowenien spielte er von Beginn weg. Total eine Einwechslung und einmal in der Startelf begonnen.

Daniel Gerber