Doumbia, Kayode und Aubameyang – Afrikaner mit Torjägerkrone in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Mit einem Doppelpack in der letzten Runde der Schweizer Super League sichert sich Seydou Doumbia (Elfenbeinküste) beim 4:1-Sieg über den FC St. Gallen die Torjägerkrone in der Schweiz. Somit holte stets ein Afrikaner im deutschsprachigen Europa den Titel. Denn am vergangenen Wochenende sicherte sich in Österreich Olarenwaju Kayode (Nigeria) von Austria Vienna diesen Titel und in Deutschland wusste sich am 20. Mai in der Bundesliga Pierre-Emerick Aubameyang (Gabun) mit diesem Titel feiern. Die drei lieferten sozusagen ein Afrika-Tripple.

Der Champions-League-Triumph von Real Madrid dürfte auch in Algerien wohlwollend zur Kenntnis genommen worden sein: Sowohl Stürmer Karim Benzema wie auch Trainer Zinedine Zidane blicken auf Wurzeln in diesem nordafrikanischen Land.

Nach drei von sechs Spielen der Gruppenphase der afrikanischen Champions League führt Saladin Said (Äthiopien) die Torjäger-Wertung an: Mit dem äthiopischen Überraschungsteam Saint George F.C. ist er mit seiner Mannschaft auf Viertelfinal-Kurs.

Beim CAF Confederation Cup liegen in der Gruppe D nach der Hälfte der Gruppenphase gleich drei Mannschaften punktegleich mit fünf Zählern auf den drei ersten Rängen: SuperSport United (Südafrika), TP Mazembe (DR Kongo) und Horoya (Guinea). Der Troschützen-Leader stammt aus einem dieser drei Vereine: Der Neuseeländer Jeremy Brockie von SuperSport United.

Dominique Badji (Senegal) und Mike Azira (Uganda) gewinnen mit den Colorado Rapids mit 2:1 Toren gegen den Columbus Crew SC. Die Rapids schliessen dadurch am Tabellenende der Westgruppe zu Salt Lake City und dem Minnesota United FC auf.

Zinedine Zidane ist in Algerien eine prägende Person (Bild: Wikipedia/Vermondo).
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