«Die Ernte ist gross, aber wenige sind der Arbeiter.» Jesus spricht diese Worte, nachdem er die Menschen in den Städten und Dörfern gesehen hat – erschöpft, orientierungslos, wie Schafe ohne Hirten.
Sein Herz war voller Mitleid. Da sagte er bewegt: «Die Ernte ist gross.» Das Problem ist nicht der Mangel an Menschen, sondern der Mangel an Helfern.
Gott hat ein grosses Werk vorbereitet. Die Welt ist voller Menschen, die Sehnsucht nach Hoffnung, Wahrheit und Liebe haben – auch wenn sie es oft nicht in Worte fassen können.
Ernte ist nicht das Ende
Die Ernte ist nicht das Ende, sondern die Frucht vieler göttlicher Vorbereitungen: durch Schicksale, durch Gebete, durch Begegnungen, durch Krisen und anderes hat Gott den Boden vorbereitet.
Doch es fehlen die Arbeiter. Nicht Stars, nicht Superheilige, sondern einfache Menschen, die bereit sind, sich senden zu lassen – die bereit sind zu gehen, zu sprechen, zu dienen.
Erweckung beginnt mit Gebet
Deshalb ruft Jesus zum Beten auf: Jede echte Erweckung beginnt mit Gebet. Wenn wir beten, verändert Gott nicht nur die Umstände, sondern oft auch unser Herz. Vielleicht wirst du selbst zur Antwort deines eigenen Gebets.
«Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist gross, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.» Matthäus 9,37–38