Nach sieben Staffeln sind die Dreharbeiten zur erfolgreichen Jesus-Serie „The Chosen“ abgeschlossen. Serienentwickler Dallas Jenkins blickt mit Dankbarkeit auf die Produktion zurück. Besonders eine Szene auf einem vertrauten Boot macht den Abschluss für ihn zu einem symbolträchtigen Moment.
Die letzte Szene von „The Chosen“ ist im Kasten. Am Donnerstagabend vor der Veröffentlichung des Berichts vom 5. Oktober 2026 wurden die abschließenden Aufnahmen der Serie gedreht. Dallas Jenkins, der Schöpfer der international erfolgreichen Produktion, sprach anschließend mit CBN News über das Ende der langjährigen Arbeit.
Dabei stand für ihn vor allem die Dankbarkeit im Mittelpunkt. Nach Jahren der Vorbereitung und Produktion könne er nun aufatmen, erklärte Jenkins. Zugleich betonte er, dass Gott das Team während der Arbeit mit allem versorgt habe, was für die Umsetzung des Projekts notwendig gewesen sei.
Ein Boot verbindet Anfang und Ende
Die letzte Szene zeigt die Jünger auf einem Boot. Bemerkenswert ist, dass dafür dasselbe Boot verwendet wurde, das bereits in der ersten Staffel zu sehen war. Damit erhält der Abschluss der Dreharbeiten eine besondere symbolische Bedeutung.
Jenkins erinnerte daran, wie häufig das Wasser im Verlauf der Produktion eine Rolle gespielt hatte. In seiner Rückschau verband er diese Erfahrungen mit Gottes Begleitung und brachte seine Dankbarkeit für die gemeinsame Reise zum Ausdruck.
„Wir versuchen weiterhin, Gottes Werk zu tun“
Auch der große Erfolg der Serie habe nach Aussage von Jenkins nichts an der ursprünglichen Ausrichtung verändert. Inzwischen habe „The Chosen“ nach den Angaben des Berichts ein Publikum von mehr als 100 Millionen Menschen erreicht. Dennoch sehe er die Aufgabe des Teams weiterhin als einen Dienst für Gott.
Jenkins betonte, dass die Beteiligten demütig bleiben, sich ihrer Aufgabe verpflichtet fühlen und sich weiterhin mit großem Einsatz an die Arbeit machen wollten. Der Erfolg stehe für ihn somit nicht im Widerspruch zu einer Haltung der Hingabe und Abhängigkeit von Gott.
Wie die Arbeit seinen Glauben geprägt hat
Jenkins ist nach eigenen Angaben gläubig, seit er sich erinnern kann. Durch die intensive Beschäftigung mit der Geschichte Jesu habe er jedoch eine Seite Gottes deutlicher kennengelernt: Gottes persönliche Nähe zu den Menschen.
Er erklärte, dass ihm im Verlauf der Arbeit noch bewusster geworden sei, wie persönlich und zugewandt Gott ist. Diese Erkenntnis gehört zu den persönlichen Erfahrungen, die Jenkins mit dem Abschluss der Serie verbindet.
Worum es in „The Chosen“ geht
„The Chosen“ ist eine Serie über das Leben und Wirken Jesu. Im Mittelpunkt stehen Jesus und die Menschen, denen er begegnet, insbesondere seine Jünger. Die Reihe greift biblische Ereignisse auf und erzählt sie aus der Perspektive der Menschen, deren Leben durch die Begegnung mit Jesus verändert wird. Neben den Evangelienberichten gestaltet sie auch persönliche Hintergründe und Dialoge erzählerisch aus.
Die Produktion wurde von Dallas Jenkins entwickelt und ist auf sieben Staffeln angelegt. Ihr Ansatz besteht darin, die Menschen um Jesus nicht nur in ihrer Rolle als Jünger, sondern auch mit ihren Fragen, Schwächen und persönlichen Herausforderungen darzustellen. So möchte die Serie einen emotionalen Zugang zu den Evangelien eröffnen.
Ein Abschluss voller Dankbarkeit
Mit dem Dreh der letzten Szene endet für das Team eine lange Produktionsphase. Jenkins blickt vor allem dankbar auf diese Zeit zurück. Seine persönliche Bilanz verbindet den Abschluss der Arbeit mit einer vertieften Wahrnehmung von Gottes Nähe.
Für Zuschauer bleibt die Serie eine filmische Möglichkeit, sich mit Jesus und den Menschen seiner Zeit auseinanderzusetzen. Zugleich lohnt es sich, die dargestellten Szenen mit den biblischen Texten zu vergleichen. Mehr Details zu Jesus Christus findest du hier.
Daniel Gerber