Das Grand Stade de Tanger in Marokko (Bild: Wikipedia/Mixinlord).

Marokko erstmals nach 50 Jahren? Oder baut Ägypten den Rekord aus?

Nachdem Mali ausgeschieden ist, steht fest, dass es beim aktuellen Afrika-Cup keine 16. Mannschaft gibt, die den kontinentalen Wettbewerb gewinnen wird. Marokko könnte den Pokal zuhause nach 50 Jahren zum zweiten Mal gewinnen oder Ägypten könnte den Cup zum insgesamt achten Mal für sich entscheiden.

Die Halbfinals am aktuellen Afrika-Cup warten und bereits ist klar: Es wird keine neue, 16. Mannschaft geben, die den Titel holt … nachdem Mali nicht mehr dabei ist; diese Equipe erreichte bislang einmal den zweiten Rang und zweimal den dritten Platz.

Nun wird spannend, wer sein «Titel-Konto» ausbauen wird:

Ägypten (7 Titel) könnte den Titel zum insgesamt achten Mal für sich entscheiden. Damit würden die Nordafrikaner ihren Rekord auch acht Pokale ausbauen und damit den Vorsprung auf Kamerun (bisher fünf Titel) auf insgesamt drei Titel ausbauen.

Nigeria (3 Titel) könnte den vierten Titel holen und würde damit zu Ghana aufschliessen.

Senegal (1 Titel) gehört stets zu den Favoriten, konnte den kontinentalen Pokal aber erst einmal – im Jahr 2022 – erstreiten.

Marokko (1 Titel) würde zum ersten Mal nach 1976 den Titel holen; das bisher beste afrikanische WM-Team (Halbfinale bei der WM in Katar) würde erstmals sei 50 Jahren wieder jubilieren.

Bisher konnte zwölfmal das Heimteam den Cup im eigenen Land gewinnen. Zum letzten Mal gelang dies im Jahr 2024 dem aktuellen Titelträger Elfenbeinküste; davor dauerte es mehrere Male, seit der Gastgeber den Titel holte (2006 gelang dies Ägypten zum vorletzten Mal).