Der Fussball hat vor dem Anpfiff verloren: Somalischer Star-Schiri darf nicht einreisen

Der Traum vom somalischen Spitzen-Schiedsrichter Omar Artan endete nicht auf dem Platz, sondern am Grenzschalter. Omar Artan aus Somalia, von der FIFA für die WM 2026 nominiert und damit auf dem Weg zum grössten Einsatz seiner Karriere, durfte in Miami nicht einreisen. Die US-Behörden begründeten den Entscheid mit angeblichen Verbindungen zu mutmasslichen Mitgliedern terroristischer Organisationen. Artan weist die Vorwürfe zurück und vermutet, sein Herkunftsland sei das eigentliche Problem.

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WM der Frauen: Elfenbeinküste fährt heim

Zwar hatte die Elfenbeinküste keine Gelegenheit mehr, sich für die Achtelfinals zu qualifizieren. Dennoch blieb eine letzte Frage – nämlich ob sich das Team würde mit einem Sieg vom ersten Auftritt bei einer WM würde verabschieden können.

Bereits früh, in der sechsten Minute, geriet das Team in Rückstand. Dieser wuchs bis zur 67. Minute auf ein 0:3 an. Vier Minuten später erzielte Ange N’Guessan das Ehrentor zum 1:3. Somit verabschiedet sich die Elfenbeinküste mit 3:16 Toren und 0:9 Punkten aus Kanada.

Zwei afrikanische Mannschaften haben noch Chancen: Die Kamerunerinnen treffen heute auf die Schweiz. Kamerun braucht einen Sieg, der Schweiz reicht in der Direktbegegnung um Rang 2 ein Unentschieden: Die Eidgenossinnen haben das bessere Torverhältnis.

Auch Nigeria kann das Achtelfinale noch erreichen, dazu muss aber Schweden besiegt werden und USA muss zudem Australien bezwingen.

Der BC Place Stadion in Vancouver (Bild: Wikipedia/GoToVan).
Der BC Place Stadion in Vancouver (Bild: Wikipedia/GoToVan).