Du bist wunderbar und einzigartig gemacht; wie beispielsweise das Nashorn!

Das Nashorn. Keine Gazelle. Kein Pfau. Kein Geschöpf für Hochglanzmagazine. Schwerfällig vielleicht. Kantig. Mit einer Haut wie eine Ritterrüstung und einem Horn.

Und genau darin liegt die Botschaft. Das Nashorn entschuldigt sich nicht für seine Existenz. Es versucht nicht, wie ein Pferd auszusehen. Es vergleicht sich nicht mit dem Adler. Es ist, was es ist: einzigartig, stark, beeindruckend. Ein Gedanke Gottes mit Gewicht.

Vielleicht macht uns genau das müde, dass wir ständig versuchen, jemand anderes zu werden. Schöner. Glatter. Angepasster. Dabei hat Gott nie Kopien erschaffen. Keine Massenware. Keine Zufallsprodukte.

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„Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.“

Dieser bekannte Vers aus dem Philipperbrief (Philipper 4,13) ist kein triumphaler Siegesruf eines Menschen, der nie Schwierigkeiten erlebt. Er stammt von dem Apostel Paulus von Tarsus; geschrieben aus einer Zeit der Gefangenschaft, Unsicherheit und Bedrängnis.

Und gerade dort, mitten in der Begrenzung, bekennt er: Ich bin stark – nicht aus mir selbst, sondern durch Christus.

Was für ein kraftvolle Allegorie zu diesem Vers ist dieses Bild aus der Natur: Ein kleines Elefantenbaby läuft an der Seite seiner starken Mama. Es ist noch unbeholfen, manchmal wackelig, manchmal ängstlich. Doch es weiss: Ich bin nicht allein. Die Nähe der Mutter gibt Sicherheit. Ihre Stärke schützt. Ihre Erfahrung führt.

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