Nicolas Ngamaleu einziger YB-Torschütze – Daniel Didavi entscheidet für Stuttgart

YB-Stürmer Nicolas Ngamaleu trifft erneut für den Schweizer Meister. Nach zwei Runden ist er weiterhin der einzige Schütze für sein Team, das damit dennoch vier Punkte holt. Daniel Didavi sorgt für den ersten Sieg seines VfB Stuttgart.

Nicolas Ngamaleu trifft erneut: Nicolas Ngamaleu (Kamerun) trifft rund eine Viertelstunde vor Spielende zum 1:0 gegen Xamax, es sollte der einzige YB-Treffer des Spiels bleiben. Nach dem 1:1 daheim gegen Servette bleibt der Kameruner der einzige Torschütze für den amtierenden Meister, der somit für die beiden bisherigen Treffer seiner Mannschaft verantwortlich ist.

Daniel Didavi entscheidet für Stuttgart: Daniel Didavi (Deutschland/Benin) gelingt in der 2. Bundesliga im Absteiger-Duell gegen Hannover 96 das Game-Winning-Goal beim 2:1-Triumph des VfB Stuttgart.

Anderson Niangbo schiesst Wolfsberger AC an die Spitze: Anderson Niangbo (Elfenbeinküste) wird im Laufe der zweiten Halbzeit beim Wolfsberger AC eingewechselt. Durch seinen Treffer zum 3:0 gegen den FC Admira Wacker Mödling ist seine Mannschaft nun Tabellenführer nach dem ersten Spieltag in der österreichischen Bundesliga. Zwar siegte noch ein zweites Team (Sturm Graz) mit 3:0, dies jedoch daheim, während der Wolfsberger AC auswärts siegte.

Yvan Alounga sichert Aarau-Sieg: In der Schweizer Challenge-League trifft Yvan Alounga (Kamerun) zum 3:1 – damit sichert er seiner Mannschaft beim 4:1-Erfolg gegen den SC Kriens den Sieg. Seine Mannschaft strebt die Rückkehr in die Super League an.

BSC Young Boys (Bild: Wikipedia/Amstuzmarco).

Nassim Ben Khalifa und Blessing Eleke legen Grundsteine für Auftaktsiege

GC-Rückkehrer Nassim Ben Khalifa, FCL-Stürmer Blessing Eleke und Kriens-Keeper Sebastian Osigwe sorgen für Startsiege für ihre Mannschaften.

Nassim Ben Khalifa kam, sah und traf: Schon in der 14. Minute trifft Nassim Ben Khalifa (Schweiz/Tunesien) für GC, dies vom Penaltypunkt aus. Nach einer 2:0-Führung setzt sich der Absteiger zuletzt mit 2:1-Toren gegen Aufsteiger FC Stade-Lausanne-Ouchy durch. Mit dieser Mannschaft kennt der frühere U-17-Weltmeister den Erfolg durchaus: 2013 konnte er sich mit GC bereits als Cup-Sieger feiern.

Blessing Eleke mit spätem Game-Winning-Goal: Lange sah es nach einem 0:0-Unentschieden aus, doch in der 87. Minute traf Blessing Eleke (Nigeria) via Penalty zur 1:0-Führung für den FC Luzern und in der 95. Minute legte Christian Schneuwly zum 2:0-Schlussstand nach.

Nicolas Ngamaleu mit frühem 1:0: Schon in der fünften Minute trifft Nicolas Ngamaleu (Kamerun) zum 1:0 für Meister YB. Doch es folgt kein Schaulaufen der Berner: Der Ausgleich durch Sébastian Wüthrich für den Aufsteiger im Laufe der ersten Halbzeit bedeutet gleichzeitig den Schlussstand.

Sebastian Osigwe hält dicht: Torhüter Sebastian Osigwe (Nigeria/Schweiz) gewinnt mit dem SC Kriens mit 1:0 gegen den FC Vaduz. Ein Auftakt nach Mass für den früheren U-20-Internationalen von Nigeria: Nur noch der FC Wil (mit Zivko Kostadinovic im Tor) ist nach der Startrunde ohne Gegentreffer geblieben.

Daniel Gerber

Nassim Ben Khalifa (Bild: Presse GC Zürich).

Baghdad Bounedjah lässt Algerien am Afrika Cup jubeln

Baghdad Bounedjah entscheidet den 32. Afrika Cup mit einem merkwürdigen Tor in der 2. Minute. Sein Schuss prallt an einem Gegenspieler ab, wirbelt hoch durch die Luft und fällt danach hinter dem Torhüter ins Netz. Da Senegal auch zum fünften Mal in einem Medaillenspiel (bisher dreimal 0:1 in Spiel um Platz drei und einem Penalty-Pleite nach 0:0 im Finale) erneut nicht trifft, holen die Nordafrikaner nach 1990 zum zweiten Mal den Titel.

Baghdad Bounedjah leistet damit sein zweites Tor, nach dem 1:0 vom Penaltypunkt aus in der Gruppenphase gegen Kenia.

Der Mann, der somit Algerien mit einem äusserst frühen, verblüffenden Tor zum zweiten grossen Triumph an diesem kontinentalen Turnier schiesst, heisst Baghdad Bounedjah. Der 27-Jährige kam in Oran, in der Kabiley zur Welt. Seit 2015 spielt der Mittelstürmer, dessen Marktwert auf acht Millionen geschätzt wird, in Katar, beim Team Al Sadd. Sein Vertrag läuft noch bis 2024, somit dürfte er bei der WM in seinem Arbeitgeber-Land eine Art «Heimspiel» feiern dürfen.

Daniel Gerber


Algeriens Nationalteam (Wikipedia/Ben Sutherland).

Sadio Mané: Wird der König von Europa am Afrika Cup auch König von Senegal?

Sadio Mané schenkte dem FC Liverpool erst vor wenigen Wochen den Champions-League-Titel. In diesem Wettbewerb kommt er mittlerweile auf 24 Spiele und lieferte dabei 14 Tore und 4 Vorlagen und leistete einen wertvollen Beitrag zum Triumph seiner Mannschaft. Die europäische Krone trägt er also bereits.

Doch ein Titel fehlt Sadio Mané ebenso wie Senegal: Ein gewonnener Afrika Cup. Noch nie konnte sich dieser Westafrikanische Staat bisher durchsetzen. Einmal stiess das Team bisher ins Finale vor, 2002, als das Penaltyschiessen gegen Kamerun verloren ging. Drei weitere Male gelang der Mannschaft die Qualifikation für das Halbfinale, das aber stets mit 0:1 verloren ging: 1965 gegen die Elfenbeinküste, 1990 gegen Sambia und 2006 gegen Nigeria. Besonders bitter also: Wenn es um Gold oder Bronze ging, konnte Senegal kein einziges Tor mehr schiessen. Und obschon in diesen vier Spielen nur drei Gegentore kassiert wurden, jubelten entsprechend immer die Gegner.

Jetzt aber, mit Sadio Mané als einem der besten Skorer des Turniers wie auch in der Premier League träumt die ganze Nation davon, diesmal ein Medaillen-Spiel zu gewinnen. Bei einer weiteren Niederlage wäre der Trost nur schwach: Senegal würde sich dann im «ewigen Medaillenspiegel» von Rang 17 auf 15 verbessern, Burkina Faso und Mali würden überholt. In diesem Falle würde der heutige Gegner Algerien in dieser Wertung von Rang 10 auf 6 vorstossen. Gewinnt Senegal, würde die Mannschaft auf Rang 14 im ewigen Medaillenspiegel vorrücken und Algerien würde dank dem gewonnen Silber zumindest auf 8 vorstossen. Doch eigentlich zählt für Senegal diesmal nur der Titel, während Algerien den Cup schon einmal gewonnen hat (1990).

Daniel Gerber

Sadio Mane, Senegal (Bild: Wikipedia/Werner100359).

Odion Ighalo: Afrika-Cup-Topskorer zählt auf Gott

Odion Ighalo gehört zu den Stars des Afrika Cups 2019. Vor dem Spiel um Platz drei gegen Tunesien führt der Nigerianer die Torjäger-Wertung mit vier Treffern alleine an. Einst verliess ihn in der High-School seine Freundin, weil er – ärmlich aufgewachsen – ihr nichts zu bieten hatte. Doch er erinnert sich: «Aber ich hatte Gott und ich hatte einen Traum.»

Dass Nigeria in die Top vier vorstossen konnte, ist insbesondere auch Odion Ighalo zu verdanken: Beim 3:2-Sieg gegen Titelverteidiger Kamerun, lieferte er gleich zwei Tore und trug damit entscheidend dazu bei, dass die «Super Eagles» («Super Adler») den Klassiker gegen den Nachbarstadt gewinnen und somit ins Viertelfinale vorstossen konnten.

Von Freundin verlassen

Der heutige Stürmer von Shanghai Greenland Shenhua wuchs in einer schmutzigen Strasse des armseligen Vororts Ajegunle von Lagos auf: «Von Ajegunle bis ans Ende der Welt diene ich einem lebendigen Gott. Mit ihm ist alles möglich. Ich hielt an meinem Gott fest, als meine High-School-Freundin mich damals verliess, weil ich ihr nichts zu bieten hatte. Aber ich hatte Gott und ich hatte einen Traum.»

Von Gott begleitet

Später gelang der Durchbruch, er spielte in Italien, Spanien und England, ehe er nach China wechselte. Er wolle jeden Tag hart arbeiten, um Gott zu verherrlichen. Dieser habe in seinem Leben in vielerlei Hinsicht Wunder vollbracht. «Alles was ich erreicht habe, ist durch die Gnade Gottes geschehen.» Gott sei in der Lage alles zu tun, «es gibt nicht, was er nicht tun könnte. Er hat die Welt erschaffen, in der wir uns heute befinden, also gibt es für Gott nichts Unmögliches.»

«Ich danke Gott täglich»

Er danke Gott jeden Tag, sagt Odion Ighalo. Es sei ihm egal, was andere dazu sagen oder ob er kritisiert wird. «Alles was ich habe ist Gott. Alles ist dank ihm gelungen. Es macht mir also nichts aus, was andere Leute sagen. Ich weiss nicht was die Zukunft bringt, aber ich weiss, dass Gott gut ist und er meine Zukunft kennt.»

Er danke Gott jeden Tag, sagt Odion Ighalo. Es sei ihm egal, was andere dazu sagen oder ob er kritisiert wird. «Alles was ich habe ist Gott. Alles ist dank ihm gelungen. Es macht mir also nichts aus, was andere Leute sagen. Ich weiss nicht was die Zukunft bringt, aber ich weiss, dass Gott gut ist und er meine Zukunft kennt.»

Daniel Gerber

Etwas ausführlicher: https://www.livenet.ch/themen/gesellschaft/gesellschaft/christen_in_der_gesellschaft/351110-nigerianischer_fussballstar_vertraut_ganz_auf_gott.html

Odion Ighalo, Nigeria (Bild: Wikipedia/Franziska).

Riyad Mahrez und Sadio Mané laden zum Afrika-Cup-Gipfeltreffen

Riyad Mahrez und Sadio Mané stehen im Finale des Afrika Cup und laden damit zu einem Gipfeltreffen der besonderen Art: Senegal-Stürmer Sadio Mané gewann mit dem FC Liverpool die Champions League. Algerien-Angreifer Riyad Mahrez holte mit Manchester City die englische Meisterschaft, den FA-Cup und den Liga-Pokal; in der Champions League reichte es immerhin bis ins Viertelfinale. Nun stehen sich also zwei der ganz grossen Stars des Turniers im Finale gegenüber.

Ein Favorit ist kaum auszumachen, auch wenn Algerien in der Offensive einen gefährlicher war (mit 11 erzielten Toren gegenüber 7). Gleichzeitig aber hat Senegal in den bisherigen sechs Spielen nur ein einziges Gegentor kassiert (bei der 0:1-Niederlage im Gruppenspiel gegen … Algerien, das im bisherigen Turnier auch nur zwei Gegentreffer kassiert hatte).

Auf dem Papier war der Weg ins Finale für Algerien ein wenig schwieriger. Beide stammen aus der Gruppe C, danach folgte für die Nordafrikanern Guinea (Rang 11 in Afrika), Elfenbeinküste (10) und Nigeria (Rang 5). Senegal hatte es mit Uganda (14), Benin (15) und Tunesien (4) zu tun.

In der Meisterschaft verfügt Riyad Mahrez noch über einen Vertrag bis 2023, gleich wie jener von Sadio Mané, der gegenwärtig auch mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht wird.

Daniel Gerber

Riyad Mahrez (Bild: Wikipedia/Clément Bucco-Lechat).

SC Paderborn mit Jamilu Collins und Mohamed Dräger am Afrika Cup doppelt in Halbfinale

Der SC Paderborn ist am Afrika Cup 2019 durch Jamilu Collins und Mohamed Dräger gleich doppelt im Halbfinale vertreten: Der linke Verteidiger Jamilu Collins kämpft mit Nigeria gegen Algerien um den Finaleinzug und der rechte Abwehrspieler Mohamed Dräger will sich mit Tunesien gegen Senegal durchsetzen um das Endspiel zu erreichen. Gelingt beiden ein Sieg, würden sich in den Kadern der beiden Mannschaften zwei Athleten des SC Paderborn gegenüber stehen.

Nur noch eine äusserst auserlesene Anzahl Clubs ist am noch laufenden Afrika Cup mit zwei oder mehr Spielern vertreten. Darunter sind: SSC Neapel (Italien), Leicester City und Stoke City (beide England), der FC Stade Rennes und OGC Nizza (beide Frankreich).

Jamilu Collins spielt ansonsten beim SC Paderborn vorwiegend als linker Aussenverteidiger. In der vergangenen Saison war er bei allen 34 Liga-Spielen dabei und gehörte damit zu den Leistungsträgern, welche dem Team den Aufstieg in die Bundesliga bescherten. Er hat noch einen Vertrag bis 2021. Ebenfalls zum Aufstiegsteam gehört Mohamed Dräger (bis 2020 von Freiburg ausgeliehen), der in der vergangenen Spielzeit 32mal eingesetzt wurde.

Tunesien Fans (Bild: Wikipedia/Alexander Hüsing).

Salif Sané von Schalke 04 will Senegal ins Afrika Cup Finale führen

Salif Sané von Schalke 04 will am Afrika Cup mit Senegal Geschichte schreiben: Noch nie konnte seine Nation an diesem Turnier den Titel holen, obschon die Mannschaft bisher einmal das Finale und drei weitere Male das Halbfinale erreicht hat. Bei der Endrunde 2019, der insgesamt 32. Austragung des Turniers, soll es nun erstmals gelingen. Immerhin ist Senegal die Mannschaft mit dem höchsten Kaderwert aller Starter und auf der FIFA-Weltrangliste ist diese westafrikanische Nation das bestklassierte Team des Kontinents.

Mit Sadio Mané verfügt Senegal über den besten Skorer des Turniers (zusammen mit drei anderen Athleten gelangen ihm drei Tore), gleichzeitig stellt die Nation die beste Abwehr: Bislang hat die Verteidigung rund um Salif Sané erst einen einzigen Gegentreffer kassiert, bei der 0:1-Niederlage in der Gruppenphase gegen Algerien. Nur Algerien hat ebenfalls nur ein Gegentor kassiert (sowie noch drei weitere Treffer im Penaltyschiessen, das mit 4:3 gegen die Elfenbeinküste gewonnen wurde). Nun wartet im Halbfinale die Mannschaft aus Tunesien, eine hohe Hürde, auch wenn dieses Team erst im Viertelfinale bei diesem Turnier nach 90 Minuten gewinnen konnte: Die drei Gruppenspiele endeten alle Unentschieden und das Achtelfinale gegen Ghana wurde erst im Penaltyschiessen entscheiden.

Dennoch dürfte Salif Sané alle Hände voll zu tun haben. Gleich wie in der Meisterschaft: Er spielt in Deutschland in der Bundesliga bei Schalke 04. Dort besitzt er noch einen Vertrag bis 2022, davor war er bei Hannover 96 unter Vertrag. In der Bundesliga wurde der Abwehrspieler bislang 130 Mal eingesetzt, dabei gelangen ihm 12 Tore und ein Assist.

Daniel Gerber

Salif Sané, Senegal (Bild: Wikipedia/Sandro Halank).


Afrika-Cup 2019: Sadio-Mane-Showdown gegen Youssef Msakni

Adam Ounas will es, Sadio Mané und Odion Ighalo nicht. Der Afrika Cup 2019 könnte nahezu ein Novum bieten: Erst einmal in der Geschichte des Turniers, mit inzwischen 31 Austragungen, standen sich im Endspiel zwei Vertreter aus Nordafrika gegenüber: 2004 besiegte Tunesien im Finale das Team aus Marokko mit 2:1-Toren. Nun könnten mit Tunesien und Algerien zum zweiten Mal eine solche Konstellation eintreten.

Ein Nordafrika-Final würde sich Algeriens Adam Ounas (und Tunesiens Youssef Msakni) wohl Wünschen, dies würde bedeuten, dass der gegenwärtig beste Torschütze Algeriens mit drei Turnier-Toren – mit seinem Team im Finale stehen würde. Dagegen etwas einzuwenden haben Senegals Sadio Mané und Nigerias Odion Ighalo, die sich die Führung in der Torjägerwertung mit Adam Ounas teilen.

Während Nigeria, Algerien und Senegal über fleissige Punktesammler verfügen, zeigte sich Tunesien bislang bezüglich Toren als geizig.  Youssef Msakni traf bislang als einziger zweimal, vier weitere Schützen lieferten je einen Treffer. Zusammengezählt also so viel wie Sadio Mané und Odion Ighalo zusammengerechnet. Tunesien gewann nur drei Punkte in der Gruppe (dreimal Unentschieden), dazu reichten total zwei Treffer. Und im Achtelfinal erfolgte ein Sieg nach Penaltys nach dem 1:1 gegen Ghana. Erst gegen Madagaskar folgten mehr als ein Tor pro Spiel, diesmal gleich drei, wenn auch erst in der zweiten Halbzeit.

Von den vier Halbfinalisten haben ausser Senegal alle den Titel bereits mindestens einmal gewonnen. Nigeria in den Jahren 1980, 1994 und 2013, Algerien 1990 und Tunesien 2004. Senegal stand bislang viermal im Halbfinale und einmal im Finale, im Jahr 2002, als das Team im Penaltyschiessen gegen Kamerun verlor.

Daniel Gerber

Senegalesische Fans (Wikipedia/kyselak).

Airbus A350 für South African Airways

Mit zwei Airbus A350-900 baut South African Airways seine Flotte aus. Südafrikas Airline SAA will damit die Ultra-Langstrecke zwischen Johannesburg und New York bewältigen. Ein Flug, der nicht weniger als 15 Stunden dauert. Gegenwärtig wird diese US-Stadt täglich angeflogen, dazu stehen zwei A340 zur Verfügung.

Mit dem Airbus A350-900 soll der Treibstoffverbrauch auf dieser Strecke um zwanzig Prozent reduziert werden. Zudem würden diese neuen Modelle mehr Beinfreiheit bringen – bei dieser riesigen Distanz sicherlich ein grosser Gewinn.

Die beiden Airbus A350-900 sollen in der zweiten Jahreshälfte 2019 von der SAA in Betrieb genommen werden. Die sich in Schräglage befindende Airline will wieder auf die Beine kommen. Gegenwärtig operiert die Fluggesellschaft mit 47 Flugzeugen, drei Boeing und 44 Airbus-Modelle.

Weltweit sind gegenwärtig 713 Flugzeuge dieses Typs im Einsatz, auf dem afrikanischen Kontinent sind 16 in Libyen bei insgesamt zwei Linien im Einsatz, vier auf Mauritius und 22 in Äthiopien.

Airbus A350-900 (Bild: Wikipedia/Julian Herzog).