Ein
neuer Boeing 787 Dreamliner wurde an die ägyptische Fluglinie Egypt Air
ausgeliefert. Somit stehen fünf dieser Maschinen im Land der Pharaonen im Einsatz.
Die Gesamtflotte von Egypt Air verfügt damit über 58 Flugzeuge.
Mit
dem Boeing 787 Dreamliner modernisiert die 1932 gegründete, nordafrikanische
Fluggesellschaft ihre Flotte, die in der Vergangenheit neben westlichen Herstellern
auch zwei russische Produzenten berücksichtige, dies mit dem Einsatz von
Ilyushin Il-62 sowie Tupolev Tu-154. Dazu wurden einst auch Lockheed, Douglas
und ATR eingesetzt. Heute konzentriert sich die Airline auf zwei Hersteller: 36
der Linien-Flugzeuge stammen aus dem Hause Boeing, bei den übrigen Fliegern
handelt es sich um verschiedene Airbus-Typen.
Neben dem Boeing 787 Dreamliner plant Egypt Air weitere Anschaffungen: Nicht weniger als 15 Airbus A320neo wollen die Ägypter ab 2020 in Betrieb nehmen. Das Luftfahrt-Unternehmen fliegt Ziele in Afrika, Asien, Europa und Nordamerika an.
Eine Boeing 787 Dreamliner (Bild: Wikipedia/Spaceareo2).
Gegenwärtig läuft die Qualifikation zur African
Nations Championship, der Afrikanischen Nationenmeisterschaft. Ähnlich wie der
Afrika Cup wird auch dieser Wettbewerb im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt.
Jedoch sind nur Spieler aus dem eigenen Land zugelassen, die zugleich in der
heimischen Liga antreten. Die Duelle werden von der FIFA als National-Spiele
anerkannt.
In den verschiedenen Regionen wurden die ersten Duelle
ausgetragen, die Moden sind aufgrund der verschiedenen Anzahl Teams
unterschiedlich.
Gut gestartet ist beispielsweise Mali mit
Doppel-Torschütze Moussa Koné, nach dem 4:0 im Hinspiel gegen Guinea-Bissau
dürfte der Sprung in die nächste Runde nur noch Formsache sein. Die Endrunde
der African Nations Championship (mit 16 Teams) liegt dann noch eine
Knock-out-Runde entfernt.
In Schwierigkeiten dagegen ist Senegal, das Team
verlor 0:1 bei Liberia.
Botswana trumpfte mit Thero Setsile auf, der in einer
vorangegangenen Runde zwei Tore lieferte und der zu den besten Schützen in der
Qualifikation zählt. Doch bis Thero Setsile mit Botswana zur African Nations
Championship starten kann, müssen drei Runden überstanden werden, in der
zweiten trennte sich das Team nun im Hinspiel mit einem 0:0-Unentschieden von
Sambia.
Bereits vorlegen konnte Elmo Kambindu mit Namibia: Er
zeichnet sich als Doppeltorschütze beim 2:0 gegen die Komoren aus. Zudem
schockte Lesotho die Mannschaft aus Südafrika mit einem 3:2-Sieg.
Die Endrunde des «kleinen Afrika Cup» findet im Januar und Februar 2020 in Kamerun statt.
YB-Stürmer
Nicolas Ngamaleu trifft erneut für den Schweizer Meister. Nach zwei Runden ist
er weiterhin der einzige Schütze für sein Team, das damit dennoch vier Punkte
holt. Daniel Didavi sorgt für den ersten Sieg seines VfB Stuttgart.
Nicolas
Ngamaleu trifft erneut: Nicolas Ngamaleu (Kamerun)
trifft rund eine Viertelstunde vor Spielende zum 1:0 gegen Xamax, es sollte der
einzige YB-Treffer des Spiels bleiben. Nach dem 1:1 daheim gegen Servette bleibt
der Kameruner der einzige Torschütze für den amtierenden Meister, der somit für
die beiden bisherigen Treffer seiner Mannschaft verantwortlich ist.
Daniel Didavi
entscheidet für Stuttgart: Daniel Didavi (Deutschland/Benin)
gelingt in der 2. Bundesliga im Absteiger-Duell gegen Hannover 96 das
Game-Winning-Goal beim 2:1-Triumph des VfB Stuttgart.
Anderson
Niangbo schiesst Wolfsberger AC an die Spitze:
Anderson Niangbo (Elfenbeinküste) wird im Laufe der zweiten Halbzeit beim
Wolfsberger AC eingewechselt. Durch seinen Treffer zum 3:0 gegen den FC Admira
Wacker Mödling ist seine Mannschaft nun Tabellenführer nach dem ersten Spieltag
in der österreichischen Bundesliga. Zwar siegte noch ein zweites Team (Sturm
Graz) mit 3:0, dies jedoch daheim, während der Wolfsberger AC auswärts siegte.
Yvan Alounga sichert Aarau-Sieg: In der Schweizer Challenge-League trifft Yvan Alounga (Kamerun) zum 3:1 – damit sichert er seiner Mannschaft beim 4:1-Erfolg gegen den SC Kriens den Sieg. Seine Mannschaft strebt die Rückkehr in die Super League an.
GC-Rückkehrer Nassim
Ben Khalifa, FCL-Stürmer Blessing Eleke und Kriens-Keeper Sebastian Osigwe
sorgen für Startsiege für ihre Mannschaften.
Nassim Ben
Khalifa kam, sah und traf: Schon in der 14. Minute trifft
Nassim Ben Khalifa (Schweiz/Tunesien) für GC, dies vom Penaltypunkt aus. Nach
einer 2:0-Führung setzt sich der Absteiger zuletzt mit 2:1-Toren gegen
Aufsteiger FC Stade-Lausanne-Ouchy durch. Mit dieser Mannschaft kennt der
frühere U-17-Weltmeister den Erfolg durchaus: 2013 konnte er sich mit GC
bereits als Cup-Sieger feiern.
Blessing Eleke
mit spätem Game-Winning-Goal: Lange sah es nach
einem 0:0-Unentschieden aus, doch in der 87. Minute traf Blessing Eleke (Nigeria)
via Penalty zur 1:0-Führung für den FC Luzern und in der 95. Minute legte
Christian Schneuwly zum 2:0-Schlussstand nach.
Nicolas
Ngamaleu mit frühem 1:0: Schon in der fünften
Minute trifft Nicolas Ngamaleu (Kamerun) zum 1:0 für Meister YB. Doch es folgt
kein Schaulaufen der Berner: Der Ausgleich durch Sébastian Wüthrich für den
Aufsteiger im Laufe der ersten Halbzeit bedeutet gleichzeitig den Schlussstand.
Sebastian
Osigwe hält dicht: Torhüter Sebastian Osigwe (Nigeria/Schweiz)
gewinnt mit dem SC Kriens mit 1:0 gegen den FC Vaduz. Ein Auftakt nach Mass für
den früheren U-20-Internationalen von Nigeria: Nur noch der FC Wil (mit Zivko
Kostadinovic im Tor) ist nach der Startrunde ohne Gegentreffer geblieben.
Baghdad Bounedjah entscheidet den 32. Afrika Cup mit
einem merkwürdigen Tor in der 2. Minute. Sein Schuss prallt an einem Gegenspieler
ab, wirbelt hoch durch die Luft und fällt danach hinter dem Torhüter ins Netz.
Da Senegal auch zum fünften Mal in einem Medaillenspiel (bisher dreimal 0:1 in
Spiel um Platz drei und einem Penalty-Pleite nach 0:0 im Finale) erneut nicht
trifft, holen die Nordafrikaner nach 1990 zum zweiten Mal den Titel.
Baghdad Bounedjah leistet damit sein zweites Tor, nach
dem 1:0 vom Penaltypunkt aus in der Gruppenphase gegen Kenia.
Der Mann, der somit Algerien mit einem äusserst frühen, verblüffenden Tor zum zweiten grossen Triumph an diesem kontinentalen Turnier schiesst, heisst Baghdad Bounedjah. Der 27-Jährige kam in Oran, in der Kabiley zur Welt. Seit 2015 spielt der Mittelstürmer, dessen Marktwert auf acht Millionen geschätzt wird, in Katar, beim Team Al Sadd. Sein Vertrag läuft noch bis 2024, somit dürfte er bei der WM in seinem Arbeitgeber-Land eine Art «Heimspiel» feiern dürfen.
Sadio Mané schenkte dem FC Liverpool erst vor wenigen
Wochen den Champions-League-Titel. In diesem Wettbewerb kommt er mittlerweile
auf 24 Spiele und lieferte dabei 14 Tore und 4 Vorlagen und leistete einen
wertvollen Beitrag zum Triumph seiner Mannschaft. Die europäische Krone trägt
er also bereits.
Doch ein Titel fehlt Sadio Mané ebenso wie Senegal:
Ein gewonnener Afrika Cup. Noch nie konnte sich dieser Westafrikanische Staat
bisher durchsetzen. Einmal stiess das Team bisher ins Finale vor, 2002, als das
Penaltyschiessen gegen Kamerun verloren ging. Drei weitere Male gelang der
Mannschaft die Qualifikation für das Halbfinale, das aber stets mit 0:1
verloren ging: 1965 gegen die Elfenbeinküste, 1990 gegen Sambia und 2006 gegen
Nigeria. Besonders bitter also: Wenn es um Gold oder Bronze ging, konnte
Senegal kein einziges Tor mehr schiessen. Und obschon in diesen vier Spielen
nur drei Gegentore kassiert wurden, jubelten entsprechend immer die Gegner.
Jetzt aber, mit Sadio Mané als einem der besten Skorer des Turniers wie auch in der Premier League träumt die ganze Nation davon, diesmal ein Medaillen-Spiel zu gewinnen. Bei einer weiteren Niederlage wäre der Trost nur schwach: Senegal würde sich dann im «ewigen Medaillenspiegel» von Rang 17 auf 15 verbessern, Burkina Faso und Mali würden überholt. In diesem Falle würde der heutige Gegner Algerien in dieser Wertung von Rang 10 auf 6 vorstossen. Gewinnt Senegal, würde die Mannschaft auf Rang 14 im ewigen Medaillenspiegel vorrücken und Algerien würde dank dem gewonnen Silber zumindest auf 8 vorstossen. Doch eigentlich zählt für Senegal diesmal nur der Titel, während Algerien den Cup schon einmal gewonnen hat (1990).
Odion
Ighalo gehört zu den Stars des Afrika Cups 2019. Vor dem Spiel um Platz drei
gegen Tunesien führt der Nigerianer die Torjäger-Wertung mit vier Treffern
alleine an. Einst verliess ihn in der High-School seine Freundin, weil er –
ärmlich aufgewachsen – ihr nichts zu bieten hatte. Doch er erinnert sich: «Aber
ich hatte Gott und ich hatte einen Traum.»
Dass
Nigeria in die Top vier vorstossen konnte, ist insbesondere auch Odion Ighalo
zu verdanken: Beim 3:2-Sieg gegen Titelverteidiger Kamerun, lieferte er gleich
zwei Tore und trug damit entscheidend dazu bei, dass die «Super Eagles» («Super
Adler») den Klassiker gegen den Nachbarstadt gewinnen und somit ins
Viertelfinale vorstossen konnten.
Von Freundin verlassen
Der
heutige Stürmer von Shanghai Greenland Shenhua wuchs in einer schmutzigen
Strasse des armseligen Vororts Ajegunle von Lagos auf: «Von Ajegunle bis ans
Ende der Welt diene ich einem lebendigen Gott. Mit ihm ist alles möglich. Ich
hielt an meinem Gott fest, als meine High-School-Freundin mich damals verliess,
weil ich ihr nichts zu bieten hatte. Aber ich hatte Gott und ich hatte einen
Traum.»
Von
Gott begleitet
Später gelang der Durchbruch, er spielte
in Italien, Spanien und England, ehe er nach China wechselte. Er wolle jeden
Tag hart arbeiten, um Gott zu verherrlichen. Dieser habe in seinem Leben in
vielerlei Hinsicht Wunder vollbracht. «Alles was ich erreicht habe, ist durch
die Gnade Gottes geschehen.» Gott sei in der Lage alles zu tun, «es gibt nicht,
was er nicht tun könnte. Er hat die Welt erschaffen, in der wir uns heute
befinden, also gibt es für Gott nichts Unmögliches.»
«Ich
danke Gott täglich»
Er danke Gott jeden Tag, sagt Odion
Ighalo. Es sei ihm egal, was andere dazu sagen oder ob er kritisiert wird.
«Alles was ich habe ist Gott. Alles ist dank ihm gelungen. Es macht mir also
nichts aus, was andere Leute sagen. Ich weiss nicht was die Zukunft bringt,
aber ich weiss, dass Gott gut ist und er meine Zukunft kennt.»
Er danke Gott jeden Tag, sagt Odion Ighalo. Es sei ihm egal, was andere dazu sagen oder ob er kritisiert wird. «Alles was ich habe ist Gott. Alles ist dank ihm gelungen. Es macht mir also nichts aus, was andere Leute sagen. Ich weiss nicht was die Zukunft bringt, aber ich weiss, dass Gott gut ist und er meine Zukunft kennt.»
Riyad Mahrez und Sadio Mané stehen im Finale des
Afrika Cup und laden damit zu einem Gipfeltreffen der besonderen Art:
Senegal-Stürmer Sadio Mané gewann mit dem FC Liverpool die Champions League.
Algerien-Angreifer Riyad Mahrez holte mit Manchester City die englische
Meisterschaft, den FA-Cup und den Liga-Pokal; in der Champions League reichte
es immerhin bis ins Viertelfinale. Nun stehen sich also zwei der ganz grossen
Stars des Turniers im Finale gegenüber.
Ein Favorit ist kaum auszumachen, auch wenn Algerien
in der Offensive einen gefährlicher war (mit 11 erzielten Toren gegenüber 7).
Gleichzeitig aber hat Senegal in den bisherigen sechs Spielen nur ein einziges
Gegentor kassiert (bei der 0:1-Niederlage im Gruppenspiel gegen … Algerien, das
im bisherigen Turnier auch nur zwei Gegentreffer kassiert hatte).
Auf dem Papier war der Weg ins Finale für Algerien ein
wenig schwieriger. Beide stammen aus der Gruppe C, danach folgte für die
Nordafrikanern Guinea (Rang 11 in Afrika), Elfenbeinküste (10) und Nigeria (Rang
5). Senegal hatte es mit Uganda (14), Benin (15) und Tunesien (4) zu tun.
In der Meisterschaft verfügt Riyad Mahrez noch über einen Vertrag bis 2023, gleich wie jener von Sadio Mané, der gegenwärtig auch mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht wird.
Der SC Paderborn ist am Afrika Cup 2019 durch Jamilu
Collins und Mohamed Dräger gleich doppelt im Halbfinale vertreten: Der linke
Verteidiger Jamilu Collins kämpft mit Nigeria gegen Algerien um den Finaleinzug
und der rechte Abwehrspieler Mohamed Dräger will sich mit Tunesien gegen
Senegal durchsetzen um das Endspiel zu erreichen. Gelingt beiden ein Sieg,
würden sich in den Kadern der beiden Mannschaften zwei Athleten des SC
Paderborn gegenüber stehen.
Nur noch eine äusserst auserlesene Anzahl Clubs ist am
noch laufenden Afrika Cup mit zwei oder mehr Spielern vertreten. Darunter sind:
SSC Neapel (Italien), Leicester City und Stoke City (beide England), der FC
Stade Rennes und OGC Nizza (beide Frankreich).
Jamilu Collins spielt ansonsten beim SC Paderborn vorwiegend als linker Aussenverteidiger. In der vergangenen Saison war er bei allen 34 Liga-Spielen dabei und gehörte damit zu den Leistungsträgern, welche dem Team den Aufstieg in die Bundesliga bescherten. Er hat noch einen Vertrag bis 2021. Ebenfalls zum Aufstiegsteam gehört Mohamed Dräger (bis 2020 von Freiburg ausgeliehen), der in der vergangenen Spielzeit 32mal eingesetzt wurde.
Salif Sané von Schalke 04 will am Afrika Cup mit
Senegal Geschichte schreiben: Noch nie konnte seine Nation an diesem Turnier
den Titel holen, obschon die Mannschaft bisher einmal das Finale und drei
weitere Male das Halbfinale erreicht hat. Bei der Endrunde 2019, der insgesamt
32. Austragung des Turniers, soll es nun erstmals gelingen. Immerhin ist
Senegal die Mannschaft mit dem höchsten Kaderwert aller Starter und auf der
FIFA-Weltrangliste ist diese westafrikanische Nation das bestklassierte Team
des Kontinents.
Mit Sadio Mané verfügt Senegal über den besten Skorer
des Turniers (zusammen mit drei anderen Athleten gelangen ihm drei Tore),
gleichzeitig stellt die Nation die beste Abwehr: Bislang hat die Verteidigung rund
um Salif Sané erst einen einzigen Gegentreffer kassiert, bei der 0:1-Niederlage
in der Gruppenphase gegen Algerien. Nur Algerien hat ebenfalls nur ein Gegentor
kassiert (sowie noch drei weitere Treffer im Penaltyschiessen, das mit 4:3
gegen die Elfenbeinküste gewonnen wurde). Nun wartet im Halbfinale die
Mannschaft aus Tunesien, eine hohe Hürde, auch wenn dieses Team erst im
Viertelfinale bei diesem Turnier nach 90 Minuten gewinnen konnte: Die drei
Gruppenspiele endeten alle Unentschieden und das Achtelfinale gegen Ghana wurde
erst im Penaltyschiessen entscheiden.
Dennoch dürfte Salif Sané alle Hände voll zu tun haben. Gleich wie in der Meisterschaft: Er spielt in Deutschland in der Bundesliga bei Schalke 04. Dort besitzt er noch einen Vertrag bis 2022, davor war er bei Hannover 96 unter Vertrag. In der Bundesliga wurde der Abwehrspieler bislang 130 Mal eingesetzt, dabei gelangen ihm 12 Tore und ein Assist.