CAF Confederation Cup: Nordafrika unter sich

Am 28. April 2019 stehen die Halbfinal-Hinspiele des afrikanischen Confederation Cup auf dem Programm.

Im Confed-Cup ist Nordafrika unter sich, Tunesien ist sogar doppelt vertreten.

CS Sfaxien (Tunesien) schlug im Viertelfinale das Team Nkana (Sambia) mit insgesamt 3:2 Toren. Sfaxien trifft auf RS Berkane (Marokko), der gleich mit einem Gesamtskore von 7:1 gegen Gor Mahia (Kenia) siegte.

Im zweiten Spiel trifft Zamalek (Ägypten), welches Hassania Agadir (Marokko) dank einem 1:0 im zweiten Viertelfinal-Duell bezwingen konnte, auf Etoile du Sahel (Tunesien), der Al-Hilal (Sudan) mit einem Gesamtskore von 5:2 aus dem Turnier warf.

Logo Etoile du Sahel aus Tunesien.

CAF Champions-League: Titelverteidiger Esperance jetzt gegen TP Mazembe

Am 26. und 27. April folgen die Hinspiele der afrikanischen Champions League. Es kommt zu zwei regelrechten Knüllern. Titelverteidiger Esperance de Tunis (Tunesien) muss gegen TP Mazembe (DR Kongo) um den Einzug ins Halbfinale kämpfen.

Tunis hatte sich im Viertelfinale mit einem Gesamtscore von 6:3 gegen das algerische Team CS Constantine durchgesetzt, während Mazembe gegen Simba SC (Sambia) mit total 4:1 Toren durchgekommen ist.

Im zweiten Halbfinale stehen sich Wydad Casablanca (Marokkoa) und Mamelodi Sundowns (Südafrika) gegenüber. Casablanca siegte – das Hin- und Rückspiel zusammengerechnet – mit 5:0 über Horoya (Guinea) und die Sundowns siegten mit 5:1 über Al-Ahly.

Logo TP Mazembe aus der DR Kongo.

Afrika Cup 2019: Das sind die Gruppen

Der Afrika Cup 2019 wartet mit sechs packenden Gruppen. Gastgeber Ägypten trifft beispielsweise auf die DR Kongo. Und Titelverteidiger Kamerun bekommt es unter anderem mit Ghana zu tun. Zum ersten Mal wird das Turnier mit 24 Mannschaften ausgetragen – und neu wird die Endrunde im Sommer ausgetragen.

«Welches ist die spannendste Gruppe?», fragt der Afrikanische Fussball-Verband CAF.

Das sind die Gruppen:

Gruppe A

Ägypten, DR Kongo, Uganda, Simbabwe.

Gruppe B

Nigeria, Guinea, Madagaskar, Burundi.

Gruppe C

Senegal, Algerien, Kenia, Tansania.

Gruppe D

Marokko, Elfenbeinküste, Südafrika, Namibia.

Gruppe E

Tunesien, Mali, Mauretanien, Angola.

Gruppe F

Kamerun, Ghana, Benin, Guinea-Bissau.

Bisher holten 14 verschiedene Mannschaften den Titel. Rekordmeister ist Ägypten mit sieben Titeln, gefolgt von Kamerun mit fünf Triumphen sowie Ghana (4), Nigeria (3), Elfenbeinküste und DR Kongo (2).

Elfenbeinküste beim Finalsieg 2015 (Bild: Wikipedia/Ben Sutherland).

André Onana wirft Juve aus Champions-League – Jean-Pierre Nsame trifft für YB

André Onana, Torhüter von Ajax Amsterdam, wirft mit seiner Mannschaft Cristiano Ronaldo und Juventus Turin aus dem Wettbewerb. Einige Facts der jüngsten Tage:

  • Dicht gehalten: André Onana (Kamerun), Torhüter von Ajax Amsterdam, wirft Juventus Turin aus dem Rennen. Beim Ausgleichstreffer zum 1:1 sorgt Hakim Ziyech (Marokko/Niederlande) für die Vorarbeit. Und in der Abwehr hält Noussair Mazraoui (Marokko/Niederlande) dicht.
  • Vertediger macht Unterschied: Beim 2:1 Erfolg von Werder Bremen trifft Theodor Gebre Selassie (Tschechien/Äthiopien) in der 84. Minute zum 2:0 für den SV – das Tor des Verteidigers macht zuletzt den Unterschied.
  • Paris lässt wieder Punkte: Gleich mit 1:5 taucht Paris gegen LOSC Lille. Nicolas Pépé (Elfenbeinküste/Frankreich) und Jonathan Bamba (Frankreich/Elfenbeinküste) schiessen die wegweisenden Tore zum 2:1 und 3:1.
  • Punkt abgetrotzt: CD Leganés trotzt Real Madrid einen Punkt ab. Dies auch dank der Abwehrleistung von Allan Nyom (Kamerun/Frankreich) und Kenneth Omeruo (Nigeria).
  • Doppelschlag: Innerhalb von zwei Minuten treffen Sadio Mané (Senegal) und Mohamed Salah (Ägypten) in der 51. und 53. Minute zum 2:0 Sieg für den FC Liverpool gegen den FC Chelsea.
  • Titel mit Tor gefeiert: Am Samstag wurde YB vor dem Fernseher Meister. Am Sonntag feierte die Mannschaft dies mit einem 1:0-Sieg beim FC Zürich, durch einen Treffer von Jean-Pierre Nsame (Kamerun/Frankreich).
André Onana (Bild: Wikipedia/Femke Kruize).

Jean-Philippe Mateta mit Triplette – Moise Kean schiesst Juve zum Sieg

Jean-Philippe Mateta liefert gleich drei Treffer gegen den SC Freiburg, Moise Kean schiesst Juve zum Sieg und Karim Benzema trifft doppelt für Real Madrid. Einige Facts der jüngsten Tage:

  • Triplette: Gleich dreimal trifft Jean-Philippe Mateta (Frankreich/DR Kongo) für Mainz 05 beim 5:0-Erfolg über den SC Freiburg. Unter anderem trifft zudem Karim Onisiwo (Österreich/Nigeria).
  • Paris lässt Punkte: Obschon Eric Maxim Choupo-Moting (Kamerun/Deutschland) schon früh für das Team aus der Hauptstadt trifft, ist es Thilo Kehrer (Deutschland/Burundi), der mit dem späten Ausgleich für Paris dafür sorgt, dass die Mannschaft gegen Racing Strassbourg Alsace durch das 2:2 zumindest zu einem Punkt kommt.
  • Grosse Summe: Der 16-Jährige Ilaix Moriba (Guinea) hat beim FC Barcelona bis 2022 unterschrieben. Er gilt als eines der grössten Talente in der Jugend-Akademie von Barcelona. Darum würde er nicht für günstiger als 100 Millionen Euro verkauft. Zudem soll Ilaix Moriba ein Gehalt auf «LaLiga-Niveau» erhalten.
  • Benzea mit Doppelschlag: Daheim liegt Real Madrid mit 0:1 zur Pause gegen SD Eibar zurück – doch in der zweiten Halbzeit liefert Karim Benzema (Frankreich/Algerien) zwei Tore zur Wende für Real.
  • Keita leitet Wende ein: Der FC Liverpool liegt zunächst 0:1 gegen den Southampton FC zurück. Doch dann sorgt Naby Keita (Guinea) für den Ausgleich und Mohamed Salah (Ägypten) für die Führung für den FC Liverpool, der zuletzt 3:1 gewinnt.
  • Wende für Juve: Juventus Turin liegt zur Pause 0:1 gegen AC Mailand zurück. Die Wende folgt in der zweiten Spielhälfte. Nach dem Ausgleich durch Paulo Dybala trofft Moise Kean (Italien/Elfenbeinküste) zum 2:1 für den Tabellenführer.
  • Frühe Führung: Schon in der fünften Minute trifft Djibril Sow (Schweiz/Senegal) für YB, beim 5:1 Derby-Sieg gegen den FC Thun, bei welchem unter anderem Nicolas Moumi Ngamaleu (Kamerun) für die Stadtberner trifft.
  • Grosse Ehre: Kürzlich führte Manuel Akanji (Schweiz/Nigeria) erstmals die Borussia Dortmund als Captain aufs Feld. Die von ihm dirigierte Defensive stand im damaligen Spiel beim 2:0 über Wolfsburg sicher.
Moise Kean (Bild: Wikipedia/TheFactsChecker).

Das sind die 24 Teilnehmer des Mega-Afrika-Cup

Erstmals in der Geschichte des Afrika Cup wird das Turnier mit 24 Mannschaften bestritten. Die Auslosung zu den sechs Gruppen erfolgt am 12. April in Kairo.

Dies sind die Lostöpfe:

Topf 1

Gastgeber Ägypten, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Senegal, Tunesien

Topf 2

Algerien, Guinea, DR Kongo, Mali, Marokko, Nigeria

Topf 3

Angola, Burundi, Guinea-Bissau, Simbabwe, Südafrika, Uganda

Topf 4

Benin, Kenia, Madagaskar, Mauretanien, Namibia, Tansania

Gleich drei Mannschaften starten zum ersten Mal an einer Endrunde: Burundi, Madagaskar und Mauretanien.

Der Afrika Cup wird in diesem Jahr zum 32. Mal durchgeführt, 14 verschiedene Mannschaften konnten das Turnier bisher für sich entscheiden. Rekordsieger ist Ägypten mit sieben Titeln, gefolgt vom aktuellen Titelverteidiger Kamerun mit fünf Erfolgen.

Blick vom Kairo-Tower (Bild: Wikipedia/Raduasandei).

Afrika Cup: 19 der 24 Starter stehen fest

Der grösste Teil der Teilnehmer zum Afrika Cup 2019 steht – morgen Sonntag werden die letzten Teilnehmer ermittelt. Bereits jetzt stehen 19 von 24 Startern an der bisher grössten Endrunde des Turniers fest – einige grosse Mannschaften müssen trotz vergrössertem Starterfeld zuhause bleiben.

  • Gruppe A: Senegal und Madagaskar stehen als Teilnehmer fest, während Äquatorialguinea und Sudan schon vor der sechsten Runde der Gruppenphase keine Chance mehr auf ein Weiterkommen hatten.
  • Gruppe B bis D: Marokko und Kamerun (beide Gruppe B) stehen ebenso als Endrundenteilnehmer fest, wie Mali und Burundi (beide C) sowie Algerien (D). In Gruppe D kann Togo noch auf Kosten von Benin den Sprung am Sonntag schaffen.
  • Nigeria (E) ist dabei, während Libyen der Auswahl Südafrikas die Teilnahme am Sonntag noch streitig machen kann. Qualifiziert sind ebenso Ghana und Kenia (Gruppe F).
  • Noch alles offen ist in der Gruppe G: Simbabwe, Liberia, DR Kongo und die Republik Kongo können alle noch an der Endrunde dabei sein – oder diese verfehlen.
  • Alles klar ist dagegen in den Gruppen H, I, J und K: Guinea und die Elfenbeinküste sowie Angola und Mauretanien sind dabei. Ebenso Tunesien und Ägypten sowie Guinea-Bissau und Namibia.
  • In der Gruppe L ist Uganda qualifiziert, während Lesotho, Tansania und Kap Verde am Sonntag noch um den Einzug an die Endrunde in Ägypten kämpfen.
  • Unter anderem nicht dabei sind Burkina Faso und Äquatorialguinea, welche beide an den letzten Turnieren spektakulär in Erscheinung getreten sind.
Das Kairo-Stadion, hier spielt Al Zamalek (Bild: Wikipedia/Citadelite).

CAF Confederation Cup: Zamalek statet mit Nordafrika-Duell in die Finalrunde

Am 7. April 2019 stehen die Hinspiele des afrikanischen Confederation Cup auf dem Programm. Nun sind die Paarungen ausgelost.

Nkana (Sambia) empfängt zum Auftakt CS Sfaxien (Tunesien)

Etoile du Sahel (Tunesien) startet daheim gegen Al-Hilal (Sudan)

Hassania Agadir (Marokko) bestreitet gegen Zamalek (Ägypten) ein Nordafrika-Duell

Gor Mahia (Kenia) kämpft gegen RS Berkane (Marokko) um den Einzug ins Halbfinale.

Raja Casablanca und AS Vita Club kämpften um den Confederation Cup, das Team aus Marokko besiegte damals die Mannschaft aus der DR Kongo. Beide Teams sind 2019 weder in der Champions League noch im Confederation Cup vertreten.

CAF Champions-League: Titelverteidiger Esperance muss bei CS Constantine ran

Am 5. und 6. April 2019 stehen die Hinspiele der afrikanischen Champions League auf dem Programm. Nun sind die Paarungen ausgelost.

Horoya (Guinea) empfängt zum Auftakt Wydad Casablanca (Marokkoa)

Mamelodi Sundowns (Südafrika) starten daheim gegen Al-Ahly (Ägypten)

CS Constantine (Algerien) bestreiten gegen Esperance de Tunis (Tunesien) ein Nordafrika-Duell

Simba (Tansania) kämpft gegen TP Mazembe um den Einzug ins Halbfinale.

Esperance de Tunis und Al-Ahly aus Ägypten kämpften um den Champions-League-Sieg 2018, mit dem besseren Ende für die Mannschaft aus Tunesien.

Logo von CS Constantine

Zidane mit Real Sieg – Mané übernimmt Leaderthron mit Liverpool

Zinedine Zidane ist zurück bei Real Madrid und feiert sein Comeback mit einem Triumph. Sadio Mané übernimmt mit Liverpool wieder die Tabellenführung in der britischen Premier League. Einige Facts der jüngsten Tage:

  • Liverpool dank Mané: Liverpool gewinnt auswärts gegen den Fulham FC. Dies dank Sadio Mané (Senegal). Er liefert das Tor zum 1:0 sowie das entscheidende Zuspiel zum 2:1.
  • Zidane ist zurück: Mit der Rückkehr von Zinedine Zidane (Frankreich/Algerien) geht es mit Real Madrid nach oben: Nach seinem 2:0-Erfolg gegen Celta de Vigo bei einer gleichzeitigen Niederlage von Atletico Madrid verringert seine Mannschaft den Rückstand auf Rang zwei auf zwei Zähler.
  • Titel fast gesichert: Die Berner Young Boys verlieren auswärts beim ersten Verfolger FC Basel nicht – ein Unentschieden, welches den Titel mehr oder weniger sichert. Jean-Pierre Nsame (Kamerun/Frankreich) trifft dabei doppelt für «YB».
  • Dicht gehalten: Bayern München siegt 6:0 gegen Mainz. Für das «zu Null» sorgen hinten Jérôme Boateng (Deutschland/Ghana) und David Alaba (Österreich/Nigeria). Der FCB hat sich inzwischen an Borussia Dortmund vorbeigeschoben.
  • Zu null gespielt: Mit dem erst 17 Jahre alten William Saliba (Frankreich/Kamerun) in der Verteidigung spielt seine Mannschaft AS Saint-Etienne 5:0 gegen SM Caen.
  • Rang drei verteidigt: Aussenverteidiger Gideon Mensah (Ghana) siegt mit Sturm Graz 1:0 über Austria Vienna – damit wird der dritte Tabellenrang verteidigt.
  • Standgehalten: In der Abwehr des italienischen Tabellenzweiten SSC Neapel sorgen Faouzi Ghoulam (Algerien) und Kalidou Koulibaly (Senegal) für den Unterschied im 4:2-Tore-Kampf gegen Udinese Calcio.
Zinedine Zidane ist in Algerien eine prägende Person (Bild: Wikipedia/Vermondo).