Bunter Bus in Ägypten

Ägypten blickt auf eine Vielzahl schmucker Lastwagen und Busse. Allerdings doch selten anzutreffen sind Busse wie jener auf dem Bild, der am Roten Meer – einer der Touristen-Hochburgen des Landes – in El Gouna getroffen wurde und der ganz im pakistanischen Stil daherkommt. Das Gefährt wurde in Karachi von Chishti Engineering hergestellt und ebenfalls in Pakistan dekoriert.

Das Strassennetz Ägyptens erstreckt sich auf rund 45’000 Kilometer, davon sind rund zwei Drittel befestigte Strassen. Davon findet sich der grösste Teil im Niltal und am Nildelta. In diesen Gegenden liegen die grössten Städte des Landes.

Unter anderem führt ein Strassentunnel unter dem Suezkanal durch, der den grösseren Teil des Landes mit der Sinai-Halbinsel verbindet.

Bunter Bus am Roten Meer (Bild: Wikipedia/Marc Ryckaert).

Mercedes-Benz-Truck brummt durch eSwanti

Gemütlich brummt dieser Mercedes-Truck mit Arbeitern durch eSwanti (früher Swasiland). Das Land, das an Südafrika und Mosambik angrenzt, blickt über jede Menge Fernstrassen, das Netz gilt als gut ausgebaut. Manche der Strassen können aber nur in geringem Tempo befahren werden, dies weil sie im höheren Gebirge liegen.

Das Unternehmen lieferte bereits zu frühster Zeit Lastkraftwagen. Der erste Lkw von Daimler geht zurück auf das Jahr 1896 und im darauffolgenden Jahr produzierte Mercedes-Benz Lkws für bis zu fünf Tonnen Nutzlast.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Trucks mit langen Hauben gebaut und im Laufe der Jahre stieg die Nutzlast kontinuierlich an. Ab 1959 baute das Werk zusehends Maschinen mit kurzen Motorhauben. Die jüngste Baureihe trägt den Namen «Arocs», sie wird seit 2013 produziert.

Lastwagen in Swasiland (Bild: Wikipedia/Antonio Olmedo).

Schmucker Berliet-Truck in Marokko

Dieser schmucke Berliet-Truck fährt auf dem Bild in den Atlas-Bergen in Marokko. Die Lastwagen der französischen Marke Berliet wurden lange gebaut: Das erste Fahrzeug der Marke wurde von Marius Berliet im Jahr 1895 fertig gestellt. Kurz nach der Jahrtausendwende baute er Produktionsstätten auf und im Laufe der Zeit wurden verschiedene Autos und Lastwagen hergestellt.

1967 wurde die Marke an Citroen verkauft.

Der höchste Gipfel des marokkanischen Atlas-Gebirges (das sich auch durch Algerien bis nach Tunesien zieht) ist der Toubkal, dessen Gipfel 4167 Meter erreicht.

Der 36-Millionen-Stadt Marokko blickt auf ein Strassennetz von 62’000 Kilometern, davon ist rund die Hälfte asphaltiert.

Ein Berliet-Truck in Marokko (Bild: Wikipedia/Calflier001).

Libyen – Truck bringt Heu aus Sahara

Dieser Iveco-Lastwagen in Libyen bringt Heu aus einer künstlich bewässerten Region im Sahara-Gebiet. Die grösste Wüste der Welt macht einen beträchtlichen Teil des Landes aus. 1984 wurde Süsswasser-Vorkommen in der Sahara gezielt gefördert, das «Great-Man-Made-River-Projekt» war zu diesem Zeitpunkt das grösste Süsswasser-Projekt der Welt.

Das Strassennetz dieses nordafrikanischen Landes gilt als gut ausgebaut. Fast 48’000 Kilometer asphaltierte Strasse stehen den Fahrzeug-Lenkern zur Verfügung, dazu kommen weitere 35’600 Kilometer Piste. Darüber hinaus wird gegenwärtig das Schienennetz ausgebaut.

In Libyen wohnen gegenwärtig rund 6,5 Millionen Einwohner.

Lastwagen in Libyen (Bild: Wikipedia/David Stanley).

Trucks in Mauretanien

Die abgebildete Lastwagen-Kolone fährt riesige Rohre nach Nouakchott, in die Hauptstadt von Mauretanien. Im Rahmen des «Aftout Essahli Project» wurde das Wassersystem der Stadt im Jahr 2013 umgebaut.

Mauretanien ist flächenmässig ein Gigant: Die Nation blickt auf etwas mehr als eine Million Quadratkilometer Grundfläche, das ist rund dreimal so viel wie die Bundesrepublik Deutschland zählt. Das Land verfügt über einiges an Wüste, Savanne und Steppe mit jeder Menge entsprechender Tiere wie etwas Elefanten, Gazellen, Leoparden und vielen weiteren Tieren, wie etwa Krokodilen

Insgesamt leben etwa 4,3 Millionen Einwohner in Mauretanien, davon fast ein Viertel in der Hauptstadt Nouakchott, die an der Küste liegt.

Lastwagen in Mauretanien (Bild: Wikipedia/Boulmaouahibe).

Fish River Canyon in Namibia entstand in kurzer Zeit

Der Fish-River-Canyon (auch Fischfluss-Canyon) in Namibia gehört zu den wichtigsten Naturschauspielen des Landes. ) ist sehr tief eingeschnitten, bis zu 550 Meter tief. Der grösste Canyon Afrikas ist 160 Kilometer lang und unterschiedlich breit. Die breiteste Stelle des nach dem Grand Canyon zweitgrössten Canyons der Welt beträgt 27 Kilometer. Der Fischluss ist mit 650 Kilometern Länge der längste in Namibia.

Vermehrt wird davon ausgegangen, dass er durch katastrophale Prozesse entstanden ist. Durch sie scheint besser erklärbar, wie die heutigen Strukturen aussehen. Zu den wichtigsten Beobachtungen gehört, dass man im eigentlichen Fish-River überhaupt keinen Erosionsschutt findet.

Dies könnte durch eine sogenannte Mega-Flut geschehen sein, von welchen mittlerweile 42 auf fast allen Kontinenten bekannt sind. Durch solche können gewaltige Canyons innerhalb weniger Tage entstehen, wenn sich angestaute Wasserfluten beim Bruch eines natürlichen Dammes den Weg des geringsten Wiederstandes gehen und dadurch verhältnismässig weiches Gestein einfach mitreissen.

Der Fischfluss-Canyon (Bild: Wikipedia/Joachim Huber).

Serengeti – fast so gross wie die Schweiz

Die Savanne Serengeti erstreckt sich über eine Fläche von rund 30’000 Quadrat-Kilometern, damit ist sie drei Viertel so gross wie die Schweiz. Es handelt sich dabei um eine geschützte Gegend, die reichhaltig an Tierarten und Pflanzen ist. Sie findet sich im Norden von Tansania und reicht bis nach Kenia.

Das Wort ist aus der Sprache der Massai abgeleitet und bedeutet in ungefähr «endloses Land». Diese Savanne beinhaltet eher wenige Bäume und nicht übermässig viele Hügel, die höchste Erhebung liegt rund 1850 Meter über dem Meer.

Die Serengeti ummantelt den gleichnamigen Nationalpark, der ungefähr halb so gross ist, wie das gesamte Gebiet. Die Gegend bietet weite, üppige Graslandschaften und malerische Gebiete mit Akazien. Insgesamt wird mit 1,6 Millionen pflanzenfressenden Tieren (darunter zahlreiche Gazellen, Gnus und Zebras) gerechnet sowie mit mehreren tausend Tieren, die von der Jagd leben, darunter rund 3000 Löwen. Dazu kommen rund 500 Vogelarten.

In der Serengeti-Gegend leben zahlreiche verschiedene Tiere (Bild: Wikipedia/David Dennis).
Sonnenuntergang in Serengeti (Bild: Wikipedia/Grahampurse).

Das Dach Afrikas: Der Kilimandscharo

Der Kilimandscharo (im englischen auch Kilimanjaro) ist der höchste Berg des afrikanischen Kontinents. Viele verstehen unter dem Namen den höchsten Punkt, also den Berggipfel. Dies jedoch ist nicht ganz richtig: Der höchste Gipfel, mit 5895 Metern, heisst Kibo; auch Uhuru Peak genannt.

Unter Kilimandscharo wird eigentlich das ganze Bergmassiv verstanden, welches mehrere Gipfel hat. Das Gebirge besteht vor allem aus drei erloschenen Vulkanen. Etwa zehn Kilometer östlich des Kibo steht der Mawenzi (5148 Meter) und im Westen findet sich nach rund 15 Kilometern der Shira mit 3962 Metern.

Das Massiv liegt ganz im Norden von Tansania, nahe an der Grenze zum Nachbarstaat Kenia.

Rund 70 Kilometer südwestlich ragt ein weiterer, hoher Berg in der Landschaft, mit 4562 findet sich dort der Mount Meru.

Im Kilimandscharo findet sich einer der drei Gletscher-Gebiete Afrikas, dies neben dem Ruwenzori-Gebirge und dem Mount-Kenya-Massiv.

Der Kilimandscharo (Bild: Wikipedia/Kyle Taylor).

Victoriafälle sind noch aus 30 Kilometern zu sehen

Die Victoriafälle (im englischen Victoria Falls) sind ein Wasserfall, der gleich in zwei Ländern beheimatet ist, in Sambia und Simbabwe. Der erste Europäer, der die Fälle gesehen hat, ist der Pastor David Livingstone aus Schottland, der 1855 vor Ort war.

Die Fälle des Sambesi-Flusses werfen einen Sprühnebel auf, der bis zu 300 Meter in die Höhe geht und der noch aus einer Entfernung von 30 Kilometern zu sehen ist. In der Nähe findet sich ein Regenwald, der dank der Nebel-Feuchtigkeit des Falls wächst.

Der Wasserfall ist mehr als 1700 Meter breit. Dies ergibt sich daraus, dass der Fluss in eine Schlucht fällt, die eigentlich entlang des Flusslaufes liegt. Die Fallhöhe ist rund 110 Meter hoch, während die Breite der Schlucht sogar nur 50 Meter misst.

Der Sambesi-Fluss ist mit 2574 Kilometern Länge der viertlängste Fluss von Afrika, nach dem Nil, dem Kongo und dem Niger. Der Sambesi-Fluss mündet in den indischen Ozean. Die Quelle liegt an der Grenze zwischen Sambia, Kongo und Angola.

Die Viktoria-Fälle (Bild: Wikipedia/Kounosu).

Südafrikas Blickfang: Der Tafelberg

Der Tafelberg oder im englischen Table Mountain genannte Berg prägt das Bild der südafrikanischen Stadt Kapstadt (auch Cape Town). Er bildet eine Bergkette auf der Kap-Halbinsel. Der höchste Ort dieses Plateaus-Felsens ist 1087 Meter, was besonders markant wirkt, da dieser Berg im Westen der Stadt ausgesprochen Nahe am Meer liegt, dem Atlantischen Ozean.

Die Erhebung besteht zu grossen Teilen aus Sandstein. Gleich mehrere Stellen des Berges sind prominent: Etwa der Devil’s Peak (1002 Meter), der Lions Head (668 Meter) oder die Zwölf Apostel (diese Bergteile sind zwischen 780 und 800 Meter hoch).

Der Berg blickt zudem auf eine üppige Artenvielfalt, die teilweise nur an dieser Stelle zu entdecken ist. 1400 verschiedene Pflanzen sind registriert, mehr als in ganz England.

Der Tafelberg in Südafrika (Bild: Wikipedia/Pavel Špindler).