U-23 Africa Cup: Heute steigen die Halbfinals

Algerien trifft auf Südafrika und Nigeria auf Senegal – das sind die Halbfinals des Africa Cups der unter 23-Jährigen. Drei dieser Teams werden am olympischen Fussballturnier der Männer in Rio dabei sein.

In der Gruppe A hatte Senegal nichts anbrennen lassen und gleich alle drei Spiele gewonnen, zuletzt mit 1:0 gegen Sambia. Südafrika erreicht das Halbfinale dank dem 1:0 gegen Tunesien, dem Direktduell um Rang 2 in der Gruppe.

Mit der 0:1 Niederlage gegen Mali brachte sich Ägypten selbst um die Chance auf einen Halbfinalplatz, Algerien und Nigeria reichte ein 0:0 Unentschieden um beidseits in die Runde der letzten vier vorzustossen.

Bislang gelangen keinem Spieler mehr als zwei Tore, diese Marke erreichten jedoch gleich acht Athleten: Zinedine Ferhat (Algerien), Junior Ajayi, Etebo Oghenekaro (beide Nigeria), Mouhamadou Diallo, Ibrahim Keita (beide Senegal), Menzi Masuku, Gift Motupa (beide Südafrika) und Haythem Jouini (Tunesien).

Das Maracana Stadion (Bild: Wikipedia/Leandro Neumann Ciuffo).
Das Maracana Stadion (Bild: Wikipedia/Leandro Neumann Ciuffo).

Etebo Oghenekaro mit Doppelschlag für Nigeria

Nigeria und Algerien stehen derzeit punktgleich auf den Rängen 1 und 2 in der Gruppe und haben beste Voraussetzungen, die Halbfinals des Afrika Cup der unter 23-Jährigen zu erreichen. Zu den auffälligen Spielern dieses Durchgangs gehört Etebo Oghenekaro, der zwei Tore für Nigeria erzielte, beide vom Penaltypunkt aus, dies brachte die 2:0-Führung für Ägypten doch die Pharaonen glichen in der zweiten Hälfte noch aus.

Algerien besiegte Mali mit 2:0-Toren, dadurch hat dieses Team keine Chance mehr auf einen Rang im Halbfinale und damit eine mögliche Qualifikation für das olympische Turnier.

Doch auch für Algerien und Nigeria wird es für eines der beiden Teams eng denn die beiden Mannschaften treten noch gegeneinander an, während Ägypten – derzeit mit zwei Punkten auf dem dritten Rang liegend – im dritten und letzten Gruppenspiel Mali trifft, dieses Team kann sich nicht mehr qualifizieren. Die Direktbegegnungen mit Algerien und Nigeria endeten für Ägypten jeweils mit einem Unentschieden.

Das Stade Léopold Sédar Sengho in Dakar, Senegal (Bild: Wikipedia/Benoît Prieur).
Das Stade Léopold Sédar Sengho in Dakar, Senegal (Bild: Wikipedia/Benoît Prieur).

Senegal dank Ibrahima Diédhiou im Halbfinale

Am Afrika Cup der unter 23-Jährigen ist der erste Entscheid gefallen: Senegal steht bereits im Halbfinale. Am zweiten Spieltag des U-23-Kontinental-Turniers schiesst Ibrahima Diédhiou sein Team gleich in der ersten Minute in Führung. Dieser knappe Vorsprung hält bis in die 86. Minute, dann trifft Diallo zur 2:0-Führung über Tunesien.

Somit ist Senegal vorzeitig fürs Halbfinale qualifiziert und auch die olympischen Spiele in Rio rücken damit näher. Denn die beiden Finalteilnehmer sowie der Dritte der U-23-Endrunde fliegen nach Brasilien. Im zweiten Spiel der Gruppe A bezwingt Südafrika das Team aus Sambia mit 3:2-Treffern, somit hat Sambia keine Chance mehr auf den zweiten Tabellenrang.

Doppeltorschütze für Südafrika ist Gift Motuba, der in der Heimat für die Orlando Pirates antritt.

Das Estádio Nacional Mané Garrincha in Brasilien (Bild: Wikipedia/Mariordo).
Das Estádio Nacional Mané Garrincha in Brasilien (Bild: Wikipedia/Mariordo).

Ibrahima Keita mit Doppelpack für Senegal

Am Afrika Cup der unter 23-Jährigen geht es sowohl um den kontinentalen U23-Titel wie auch um die drei Startplätze an den olympischen Spielen 2016 in Brasilien. Gastgeber Senegal startete mit einem 3:1-Sieg über Südafrika ins Turnier. Ibrahima Keita lieferte bereits in den ersten 20 Minuten mit zwei Toren den Grundstein zum Erfolg.

Bereits die erste Runde lieferte drei Doppeltorschützen. Neben Ibrahima Keita trafen Junior Ajayi für Nigeria und Haythem Jouini für Tunesien doppelt. Tunesien siegte über Sambia mit 2:1 Toren. Somit führen in der Gruppe A Senegal vor Tunesien. In der Gruppe B besiegte Nigeria Mali mit 3:2 Toren und Ägypten und Algerien trennten sich mit einem 1:1 Unentschieden.

Insgesamt kämpfen acht Mannschaften um die vier Halbfinalplätze. In zwei Vierergruppen wird zunächst eine einfache Runde ausgetragen, anschliessend beginnt die Knock-out-Phase. Die beiden Teams die das Finale erreichen, haben ihren Startplatz in Rio auf sicher, der dritte Startplatz geht an den Sieger im Spiel um Rang drei.

Das Olympic Stadium in Rio de Janeiro (Bild: Wikipedia/dodoedo).
Das Olympic Stadium in Rio de Janeiro (Bild: Wikipedia/dodoedo).

Heldon Ramos schiesst Kap Verde in Gruppenphase

Die zweite Runde der Qualifikation zur Fussball-WM 2018 in Russland ist abgeschlossen. Für die Gruppenphase qualifizierten sich unter anderem die beiden Finalisten des diesjährigen Africa Cup, nämlich Ghana und die Elfenbeinküste.

Ausgesprochen deutlich setze sich Algerien mit einem Gesamtskore von 9:2 Toren (2:2 und 7:0) gegen Tansania durch, während sich beispielsweise Nigeria beim 2:0 gegen Swasiland eher schwer tat. Die aufstrebenden kapverdischen Inseln gewannen nach einem 0:1 im Hinspiel mit 2:0 im Rückspiel gegen Kenia durch. Mit zwei Toren schoss Heldon Ramos Kap Verde in die nächste Runde.

Ebenfalls in der Gruppenphase dabei ist Südafrika, dies auf Kosten von Angola, der frühere WM-Teilnehmer wurde mit 4:1 bezwungen. Zu den erfolgreichsten Torschützen der laufenden Qualifikation gehören neben Heldon Ramos unter anderem Islam Slimani. Der algerische Fussballer schoss insgesamt bereits vier Tore in der laufenden Qualifikation.

Kap Verde Spieler Heldon Ramos, der aktuell für Portugals Rio Ave antritt (Bild: Wikipedia/Roi González Villa).
Kap Verde Spieler Heldon Ramos, der aktuell für Portugals Rio Ave antritt (Bild: Wikipedia/Roi González Villa).

Yacine Bammou bringt Marrokko in Gruppenphase

Derzeit läuft die zweite Runde der Qualifikation zur Fussball-WM 2018 in Russland. Wer diese Runde übersteht kommt in eine der fünf Vierergruppen, in denen anschliessend die WM-Teilnehmer endgültig ermittelt werden.

Die ersten Teams der Gruppenphase sind nun bekannt. Unter anderem setzte sich Uganda im Hin- und Rückspiel mit insgesamt 4:0-Toren durch. Marokko setzte sich mit einem Gesamtskore von 2:1 gegen Äquatorialguinea durch. Yacine Bammou, der in Frankreich beim FC Nantes spielt, schoss das zweite Tor beim 2:0 der Marokkaner im ersten der beiden Duelle.

Gabun, Gastgeber des Afrika Cup 2017, musste bis ins Penaltyschiessen gegen Mosambik gehen, um die zweite Runde zu überstehen. Ebenfalls weitergekommen sind die DR Kongo mit 5:4 Toren gegen Burundi, Sambia mit 3:0 Treffern gegen den Sudan, Guinea gegen Namibia (ebenfalls mit 3:0).

Marokkos Yacine Bammou (Bild: Wikipedia/Juanmanuegg20).
Marokkos Yacine Bammou (Bild: Wikipedia/Juanmanuegg20).

Mbwana Samatta schiesst Mazembe zum Champions-League-Sieg

TP Mazembe gewinnt die afrikanische Champions League zum fünften Mal. Das Team aus der Demokratischen Republik Kongo setzt sich mit einem Gesamtskore von 4:1 gegen den algerischen Vertreter USM Alger durch.

Die Grundlage legten die Kongolesen bereits im Hinspiel, als Rainford Kalaba seine Mannschaft früh in Führung brachte. Noch im Laufe der ersten Halbzeit wurde Kalaba jedoch vom Feld gestellt. Zuletzt setzte sich sein Team dennoch mit 2:1-Toren durch, mit Hocine El Orfi kassierte ein Algerier Gelb-Rot.

Der Held von TP Mazembe ist Mbwana Samatta. Im Hinspiel erzielte er vom Penaltypunkt aus die 2:0-Führung für seine Elf. Und während im Rückspiel der Spielstand lange ausgeglichen war, traf er in der 74. Minute erneut via Elfmeter, diesmal zum 1:0. Wenig später legte Roger Assale nach.

Mbwana Samatta, der aus Tansania stammt, ist zudem Torschützenkönig der diesjährigen Champions League, mit sieben Treffern. Er kommt damit auf gleich viele Tore wie der Sudanese Bakri Al-Madina, der für Al-Merrikh antritt.

Frühere Aufstellung von TP Mazembe (Bild: Wikipedia/Mustapha Ennaimi).
Frühere Aufstellung von TP Mazembe (Bild: Wikipedia/Mustapha Ennaimi).

Bamgboye schiesst Nigeria zum U17-WM-Titel

Der U17-WM-Final in Chile ist entschieden, der Weltmeister heisst Nigeria. Die Mannschaft gewinnt somit zum fünften Mal den WM-Titel und ist damit Rekordmeister. Victor Osimhen trifft in der 56. Minute zur 1:0-Führung. Funsho Bamgboye sichert bereits drei Minuten später mit dem 2:0 den Sieg für seine Mannschaft.

Trotz dem Doppelschlag der beiden nigerianischen Junioren kann das damit geschlagene Mali mit erhobenem Haupt aus dem Turnier gehen. Erstmals überhaupt qualifizierte sich dieses Team für das WM-Finale. Dank diesem Erfolg war das Endspiel zum zweiten Mal in der U17-Geschichte komplett in afrikanischen Händen.

Victor Osimhen sichert sich mit zehn Toren souverän die Torjäger-Krone und Funsho Bamgboye lieferte mit seinem ersten und einzigen Turniertreffer das wohl bislang wichtigste Goal in seiner noch jungen Karriere.

Im Estadio Saualito ging das Endspiel über die Bühne (Bild: Wikipedia/Ulof2).
Im Estadio Saualito ging das Endspiel über die Bühne (Bild: Wikipedia/Ulof2).

Afrikanisches Duell im U17-WM-Finale

Erstmals seit 1993 stehen wieder zwei afrikanische Teams im Finale einer U17-WM, damals traf Nigeria auf Ghana. Diesmal, an der U17-Fussball-Weltmeisterschaft in Chile, ist erneut Nigeria dabei, der Herausforderer heisst diesmal Mali.

Nigeria setzte sich trotz einem 0:1-Rückstand gegen Mexiko mit 4:2-Treffern durch. Erneut erfolgreich war Victor Osimhen, dem nun die Torjäger-Krone nicht mehr zu nehmen ist. Osimhen sicherte den Sieg mit dem Tor zum 4:2

Mali gelingt die Halbfinal-Qualifikation ebenfalls nach einem 0:1-Rückstand. Zuletzt setzte sich die Mannschaft mit 3:1-Toren gegen Belgien durch. Sidiki Maiga lieferte dabei den wichtigen Treffer zur 2:1-Führung und Sekou Koita sorgte mit seinem zweiten Turniertor für den endgültigen Erfolg. Sidiki Maiga ist mit drei Toren der bislang erfolgreichste Schütze seines Teams.

Das Finale wird nun am Sonntag, 8. November ausgetragen.

Im Estadio Sausalito geht das WM-Finale über die Bühne (Bild: Wikipedia/Carlos yo).
Im Estadio Sausalito geht das WM-Finale über die Bühne (Bild: Wikipedia/Carlos yo).

Auch Kamerun und Elfenbeinküste an den Championships

Jetzt ist das Teilnehmerfeld der African Nations Championships komplett. Wieder hat hierbei die Elfenbeinküste über Ghana gesiegt: Diesmal war aber nicht ein Penaltyschiessen nötig, wie beim Afrika Cup 2015. Das 1:0 durch Koffi Davy Bouah, der erstmals in dieser Qualifikation getroffen hatte, reichte den Ivorern zum Einzug in die Endrunde. Dies auch dank dem Auswärtstor bei der 1:2-Niederlage im vorangegangenen Auswärtsspiel.

Erst 14 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit qualifizierte sich Kamerun für die Afrikanische Nationenmeisterschaft. Das Hinspiel gegen die Republik Kongo endete noch mit einem 0:0 und erst in der 76. Minuten traf Wandja zum 1:0 für Kamerun. Auch für Ronald Ngah Wandja war dies der erste Treffer des Turniers.

Anders als im Afrika Cup treffen bei den African Nations Championships nur Spieler aufeinander, die in der heimischen Liga antreten. Dieser Nationencup 2016 wird vom 16. Januar bis 7. Februar 2016 in Ruanda ausgetragen.

Kamerun in einem früheren Spiel (Bild: Wikipedia/hiroo/CC BY 2.0).
Kamerun in einem früheren Spiel (Bild: Wikipedia/hiroo/CC BY 2.0).