DR Kongo nach 6-Tore-Thriller im Viertelfinale

Die DR Kongo kannte gegen Angola an der Afrikanischen Nationenmeisterschaft kein halten. Bis zur Pause eilte das Team auf einen 3:0-Tore-Vorsprung davon. Und kaum war Gelson der 3:1-Anschluss gelungen, zeigte die Anzeigetafel schon 4:1. Dank einem Eigentor in den Reihen der DR Kongo kam Angola zwar noch auf 4:2 heran, doch am Sieg des Kontrahenten änderte sich nichts mehr. Nachdem Kongo bereits Äthiopien mit 3:0-Treffern überrannt hatte, steht die Mannschaft als Viertelfinalteilnehmer fest.

Im zweiten Spiel der Gruppe B trennten sich Kamerun und Äthiopien mit einem 0:0-Unentschieden. Angola ist somit ausgeschieden, während Kamerun und Äthiopien am letzten Spieltag der Gruppenphase noch um den zweiten Viertelfinal-Platz der Gruppe kämpfen.

Gastgeber Ruanda (oft auch aus dem englischen Rwanda genannt) steht nach zwei von drei Spielen in der Gruppe A als erstes Viertelfinal-Team der African Nations Championships fest. Nach dem Sieg über die Elfenbeinküste am ersten Spieltag folgt nun auch der Triumph über Gabun, jene Mannschaft, die 2017 den Afrika Cup austragen wird.

Bei der African Nations Championships sind nur Spieler spielberechtigt, die in ihrer Heimat spielen.

Kamerun gegen Tunesien in einem früheren Spiel (Bild: Wikipedia/Samir Abdelmoumen).
Kamerun gegen Tunesien in einem früheren Spiel (Bild: Wikipedia/Samir Abdelmoumen).

Ruanda schon für das Viertelfinale qualifiziert

Gastgeber Ruanda (oft auch aus dem englischen Rwanda genannt) steht nach zwei von drei Spielen in der Gruppe A als erstes Viertelfinal-Team der African Nations Championships fest. Nach dem Sieg über die Elfenbeinküste am ersten Spieltag folgt nun auch der Triumph über Gabun, jene Mannschaft, die 2017 den Afrika Cup austragen wird.

Beim 2:1 Sieg seiner Mannschaft liess sich Ernest Sugira als Doppeltorschütze feiern. Der von ihm erzielte 2:0-Vorsprung konnte von Gabun nicht mehr abgetragen werden.

Im zweiten Spiel dieser Gruppe gelang der Elfenbeinküste ein 1:0-Sieg über Marokko. Krahire Zakri traf dabei vom Penaltypunkt aus. Die Ivorer liegen somit auf dem zweiten Gruppenrang, noch aber haben alle drei übrigen Teams die Chance auf ein Weiterkommen.

Bei der Afrikanischen Nationenmeisterschaft treten sind nur Spieler spielberechtigt, die in ihrer Heimat spielen.

Eine frühere Begegnung zwischen Marokko und Gabun (Bild: Wikipedia/Mustapha Ennaimi).
Eine frühere Begegnung zwischen Marokko und Gabun (Bild: Wikipedia/Mustapha Ennaimi).

Sambia siegt dank Isaac Chansa gegen Simbabwe

Beim ersten Spieltag der Gruppe D schiesst Isaac Chansa das einzige Tor in der Begegnung zwischen Sambia und Simbabwe. Damit führt er Sambia im Duell der Nachbarn zum Sieg im ersten Spiel der African Nations Championships.

Torreicher geht es in der zweiten Begegnung dieser Gruppe zu: Mit einem 2:2-Unentschieden halten sich Mali und Uganda alle Chancen offen, die Viertelfinals zu erreichen. Durch Joseph Ochaya ging Uganda schon früh in Führung, doch nur neun Minuten später glich Sekou Koita aus. Mittels Penalty brachte Miya Farouq den erneuten Vorsprung, ehe Hamidou Sinayoko den Schlussstand herstellte.

Bei der Afrikanischen Nationenmeisterschaft treten – anders als beim Africa Cup – nur Teams an, welche in der Liga des eigenen Landes antreten. Diese Meisterschaft wird im laufenden Jahr zum vierten Mal ausgetragen.

Impression aus Ruandas Hauptstadt Kigali (Bild: Wikipedia/Bild SteveRwanda).
Impression aus Ruandas Hauptstadt Kigali (Bild: Wikipedia/Bild SteveRwanda).

Neun-Tore-Show an den African Nations Championships

In der Gruppe C, der gegenwärtig laufenden Afrikanischen Nationenmeisterschaft wurde in den beiden Gruppenspielen aus allen Rohren geschossen. Nicht weniger als neun Tore wurden den Besuchern geboten.

Zunächst trennten sich Tunesien und Guinea mit einem 2:2 Unentschieden. Auf beiden Seiten liess sich je ein Doppeltorschütze feiern. Ahmed Akaichi schoss die Tunesier jeweils in Führung und Guineas Alseny Camara sorge beidemale für den Ausgleich.

Während Ahmed Akaichi und Alseny Camara die beiden ersten Doppelschützen des Turniers waren, wurden sie dennoch sehr bald in der Torjägerliste überholt, dies durch Chisom Chikatara. Packend im Spiel zwischen Nigeria und Niger war, dass in der ersten Halbzeit noch kein Tor gefallen war. Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Okoro das Team aus Nigeria in Führung anschliessend lieferte Chisom Chikatara einen Hattrick, der in den 4:1-Sieg seiner Mannschaft mündete.

Ähnliche wie der Afrika Cup werden die African Nations Championships alle zwei Jahre ausgetragen, jedoch sind nur Spieler startberechtigt, die in der heimischen Liga spielen.

Elfenbeinküste gegen Tunesien (Bild: Wikipedia/Magharebia).
Impression aus einem früheren Spiel Tunesiens (Bild: Wikipedia/Magharebia).

Kamerun siegt dank Yazid Atouba

Yazid Atouba schiesst Kamerun beim ersten Auftritt seiner Mannschaft an der Afrikanischen Nationenmeisterschaft zum Sieg. Sein Tor in der 24. Minute reichte, um gegen das ebenfalls als stark einzustufende Team aus Angola mit 1:0 zu bezwingen.

Gleich drei Tore fielen im zweiten Duell der Gruppe B: Die DR Kongo besiegte die Mannschaft aus Äthiopien gleich mit 3:0 Treffern, die Torschützen heissen: Guy Lusadisu, Heritier Luvumbu und Elia Meschak.

Während am ersten Spieltag der African Nations Championships nur ein Tor gefallen war, waren am zweiten Tag somit gleich deren vier zu bestaunen.

Anders als beim Afrika Cup duellieren sich bei diesem Wettbewerb die Länder nur mit den Spielern, die nicht nur aus der eigenen Nation stammen, sondern zum Zeitpunkt des Turniers auch bei einem heimischen Club engagiert sind.

Der Kameruner Yazid Atouba (Bild: Ryan Byrne/Wikipedia/CC BY 2.0).
Der Kameruner Yazid Atouba (Bild: Ryan Byrne/Wikipedia/CC BY 2.0).

Emery Bayisenge schiesst Ruanda zu Sieg gegen Ivorer

Die Afrikanische Nationenmeisterschaft startet mit einem Vollerfolg von Gastgeber Ruanda: Emery Bayisenge schiesst seine Mannschaft zum eher überraschenden Sieg über die Elfenbeinküste. Fast wäre der Sieg noch deutlicher geworden, als Bayisenge in der zweiten Halbzeit, beim Stande von 1:0, zum Penaltypunkt treten kann, doch der Elfer wurde nicht verwertet.

Im zweiten Spiel der Gruppe A trennen sich Gabun und Marokko 0:0 Unentschieden. Somit führt Ruanda nach der ersten von drei Runden. In insgesamt 180 Minuten war bislang nur ein Tor am Turnier zu sehen.

Im Gegensatz zum Afrika Cup treten bei den African Nations Championships nur Spieler an, die in der heimischen Liga spielen. Das Turnier wird zum mittlerweile vierten Mal ausgetragen.

Blick auf Ruandas Hauptstadt Kigali (Bild: Lemurbaby).
Blick auf Ruandas Hauptstadt Kigali (Bild: Lemurbaby).

Yaya Toure jetzt mit Elfenbeinküste zuvorderst

Die jüngste Weltrangliste der FIFA führt die Elfenbeinküste als derzeit stärkstes Land des Kontinents. Die Mannschaft liegt auf dem 19. Rang, vor Algerien (Rang 28) und Ghana (33). Sicherlich hilfreich für die Ivorer war unter anderem der Gewinn des Afrika Cup vor rund einem Jahr gegen Ghana. Insgesamt sind acht Teams des CAF in der «Top 50» gelistet.

Afrikas Fussballer des Jahres stammt jedoch nicht von einem der beiden Finalisten des Cups, sondern es handelst sich um Pierre-Emerick Aubameyang, der seit 2013 für Borussia Dortmund spielt. Er stammt aus Gabun, wo der afrikanische Kontinental-Wettbewerb in rund einem Jahr ausgetragen wird.

Pierre-Emerick Aubameyang setzte sich bei der Wahl vor dem Ivorer Yaya Toure (Manchester United) und Andre Ayew (Swansea) aus Ghana durch. Yaya Toure dürfte dies nicht aus der Ruhe bringen, der Mann von der Elfenbeinküste hatte zuvor diesen Titel viermal hintereinander erhalten.

Yaya Toure ist Nationalspieler der Elfenbeinküste (Bild: Wikipedia/Ailura).
Yaya Toure ist Nationalspieler der Elfenbeinküste (Bild: Wikipedia/Ailura).

Vincent Enyeama über Gott

Weihnachten steht vor der Tür – und einer der gerne über den Hauptakteur dieses wichtigen, christlichen Festes gesprochen hat, ist der kürzlich zurückgetretene, nigerianischen Nationaltorhüter Vincent Enyeama.

Verschiedentlich äusserte er sich im Laufe seiner Karriere zu seinem christlichen Glauben. «Gott ist mein Geheimnis» erklärte der Athlet, der 2013 mit Nigeria den Afrika Cup gewann und zum Spieler des Turniers gewählt wurde. Drei weitere Male erreichte er an diesem Turnier den dritten Rang.

Enyeama überstand einst im Jahr 2004 nur knapp einen Unfall in Uyo, im Südosten seiner Heimat. «Seitdem bin ich ein anderer Mensch», wurde er zitiert. Seine Einstellunt habe sich dadurch geändert, er wisse seither jeden Moment zu schätzen.

Neben seinen 101 Matches für die Nationalelf spielte er unter anderem für die drei israelischen Vereine Bnei Yehoudah, anschliessend bei Hapoël Tel-Aviv und später bei Maccabi Tel-Aviv. Dazwischen blieb er in der französischen Ligue 1 bei Lille während 1062 Minuten ungeschlagen.

Vincent Enyeama trifft mit Nigeria auf Ägypten, Tansania und Tschad (Bild: Wikipeida/Itai Hasid/CC-Lizenz).
Vincent Enyeama trifft mit Nigeria auf Ägypten, Tansania und Tschad (Bild: Wikipeida/Itai Hasid/CC-Lizenz).

Aufgrund seiner starken Reflexe wurde Enyeama auch «die Katze» genannt. 2009 wurde er zu Israels Fussballer des Jahres gekührt, 2010 wurde er Meister.

Etebo Oghenekaro schiesst Nigeria zum Titel

Nigeria gewinnt das Finale des U23 Afrika Cups. Zweifacher Torschütze war Etebo Oghenekaro, der zunächst das 1:0 gegen Algerien erzielte und später zum 2:1 traf.

Bereits vor diesem Duell war klar, dass die beiden Nationen den Kontinent Afrika an den olympischen Spielen in Brasilien vertreten. In der Begegnung um Rang 3 wurde der dritte Vertreter ermittelt. Dieser heisst Südafrika, die Mannschaft setzte sich im Penaltyschiessen gegen Senegal durch.

Hart für Gastgeber Senegal: Die Mannschaft holte zunächst neun von neun möglichen Punkten, doch dann verlor das Team sowohl das Halbfinale wie auch den Match um Rang drei.

Somit gewinnt Etebo Oghenekaro die Torjäger-Krone mit fünf Treffern, hinter ihm klafft eine grössere Lücke – sieben Spieler folgen mit «nur» zwei Toren.

Das Estádio Nacional Mané Garrincha in Brasilien (Bild: Wikipedia/Mariordo).
Das Estádio Nacional Mané Garrincha in Brasilien (Bild: Wikipedia/Mariordo).

Nigeria und Algerien fahren an olympische Spiele

Bereits vor dem Finale des U23 Afrika Cups ist klar: Nigeria und Algerien fahren an die olympischen Spiele. Die beiden Finalteilnehmer sind automatisch qualifiziert, beim Spiel um Rang 3 zwischen Senegal und Südafrika wird nun der dritte Startplatz für die Spiele in Brasilien ermittelt.

Bitter für Senegal: Die Mannschaft hatte in der Gruppenphase das Punktemaxium gewonnen. Durch einen Penalty von Etebo Oghenekaro siegte nun aber Nigeria mit 1:0 Toren. Im anderen Halbfinale gelangte Algerien bereits früh in Führung, in der 8. Minute durch Oussama Darfalou und kurz nach dem Seitenwechsel, in 49. Minute, durch Mohamed Benkhemassa.

Etebo Oghenekaro führt nun in der Torjäger-Wertung des Turniers, er ist derzeit der einzige Fussballe, der bereits drei Treffer erzielen konnte.

Das Olympic Stadium in Rio de Janeiro (Bild: Wikipedia/dodoedo).
Das Olympic Stadium in Rio de Janeiro (Bild: Wikipedia/dodoedo).