Die Top-Torschützen der Afrika-Cup Qualifikation

In den vier Gruppenspielen zeichneten sich bereits mehrere Torjäger aus, allen voran Fiston Abdul Razak. Der Stürmer aus Burundi führt das Klassement an, bereits fünfmal traf der Stürmer des südafrikanischen Teams Mamelodi Sundowns.

Bereits sechs Spieler konnten viermal ein eigenes Tor bejubeln, sie alle sind in Europa engagiert.  Stéphane Sessègnon steht betreffend Club bei West Brom in England unter Vertrag, während er die Tore für die Nationalmannschaft für Benin erzielt.

El Arabi Hillel Soudani kämpft in der Meisterschaft für Dinamo Zagreb in Kroatien um Punkte, in der Nationalmannschaft trifft er für das algerische Team, in der Qualifikation für den Africa Cup 2017 in Gabun bereits viermal. Ebenso sein Landsmann Islam Slimani, der in den bisherigen vier Spielen vier Treffer erzielt hat. Slimani spielt ansonsten für den Sporting Clube de Portugal.

Ebenfalls viermal getroffen haben Férébory Doré, William Jebor und Youssef El-Arabi. Doré tritt in der französischen Ligue 1 für Angers an, sein Nationalteam ist die Republik Kongo. Jebor spielt in Spanien für SD Ponferradina sowie für Liberia und El-Arabi für Marokko – diese Mannschaft ist bereits für die Endrunde qualifiziert – sowie für die spanische Mannschaft Granada CF.

Youssef El-Arabi (Bild: Wikipedia/Benoit-caen).
Youssef El-Arabi (Bild: Wikipedia/Benoit-caen).

Marokko als erstes Team für Gabun qualifiziert – Ghana noch ungeschlagen

2017 geht in Gabun der Afrika Cup über die Bühne. Nach vier von sechs Gruppenspielen ist Marokko als erste Mannschaft für die Endrunde des Turniers qualifiziert, das Team steht vorzeitig als Sieger der Gruppe F fest.

Von den 50 Nationen, welche in den 11 Vierer-Gruppen sowie in zwei Dreier-Gruppen darum kämpfen, sich für Gabun zu qualifizieren, sind nur noch wenige Mannschaften, die ungeschlagen sind.  Nur noch Mali und Benin in der Gruppe C sind ohne Niederlage, die Republik Kongo, die in der Gruppe E an zweiter Stelle liegt, Ghana, als Leader in der Gruppe H, sowie Algerien (Gruppe J), Senegal (Gruppe K), Simbabwe (Gruppe L) und Kamerun (Gruppe M), die ebenfalls alle ihre Gruppe anführen.

Acht Mannschaften in den Viergruppen stehen somit noch ohne Pleite da. Ebenfalls noch ohne Niederlage stehen Ägypten und die Elfenbeinküste da, diese beiden Teams aber spielen in den beiden Dreiergruppen.

Ghanas Nationalteam (Bild: Wikipedia/Jake Brown).
Ghanas Nationalteam (Bild: Wikipedia/Jake Brown).

Mahrez mit Leicester auf Kurs – Salomon Kalou in Afrika-Elf der Runde

Erneut ins Afrika-Team der Runde wurde Pierre-Emerick Aubameyang gewählt. Er trifft in der Euro-League gleich doppelt gegen Tottenham, der Einzug ins Viertelfinale ist Borussia Dortmund damit nicht mehr zu bestreiten.

Ein anderer Bundesligist weiss sich ebenfalls vorzüglich in Szene zu setzen: Salomon Kalou schiesst Hertha BSC zum wichtigen Sieg über Ingolstadt – Hertha bleibt damit in der Bundesliga auf einer guten Position im Rennen um einen europäischen Platz.

Diesen gesichert dürfte sich Leicester City bereits haben, doch natürlich will das Team von der britischen Insel noch mehr. Riyad Mahrez festigte mit dem einzigen Tor beim 1:0-Sieg über Crystal Palace den Leaderthron.

Ahmed Musa schiesst beide Tore des ZSKA Moskau im Spiel gegen Kuban Krasnodar. Dank diesem 2:0-Triumph übernimmt Moskau die alleinige Tabellenführung. Musa wird ganz am Schluss, in der 92. Minute, für seine Leistung durch eine Auswechslung besonders geehrt.

Mohamed Elneny trifft in der Champions League für den FC Arsenal. Er ist damit der einzige Torschütze für die Engländer im Hin- wie Rückspiel gegen den FC Barcelona, trotz seinem Treffer bedeutet dies Endstation für Elneny und seine Mannschaft.

Und so sieht die Afrika-Elf der Runde aus:

 

Pierre-Emerick Aubameyang

(Borussia Dortmund / Gabun)

aa Borussia_Dortmund

Ahmed Musa

(ZSKA Moskau / Nigeria)

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Salomon Kalou

(Hertha BSC

/ Elfenbeinküste)

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Jean Michael Seri

(OGC Nizza / Elfenbeinküste)

aa OGC Nice

Mohamed Elneny

(FC Arsenal / Ägypten)

aa_Arsenal_FC

Riyad Mahrez

(Leicester City / Algerien)

aa Leicester_City

       

Constant Djakpa

(Eintracht Frankfurt / Elfenbeinküste)

aa_Eintracht_Frankfurt

Sebastien Bassong

(Norwich City / Kamerun)

aa_Norwich_City

Fallou Diagne

(Stade Rennes / Kamerun)

aa_Stade_Rennais_FC

Harrison Afful

(Columbus Crew SC / Ghana)

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Vincent Enyeama

(LOSC Lille / Nigeria)

aa_Lille_OSC

 

Bakambu wird Villareal-Held – Aubameyang in Afrika-Elf der Runde

Pierre-Emerick Aubameyang blickt auf eine erfolgreiche Woche. Zunächst schiesst er in der Europa League im Achtelfinale das wichtige 1:0 gegen den englischen Vertreter Tottenham, zuletzt setzt sich Borussia Dortmund mit 3:0 durch – eine unbestechliche Ausgangslage für das Rückspiel. Am Wochenende in der Liga setzt sich Dortmund erneut durch, mit 2:0 gegen Mainz 05. Aubameyang bereitet den zweiten Treffer vor, die Borussen festigen somit den zweiten Zwischenrang. Übrigens: In rund zehn Monaten wird in der Heimat von Aubameyang der Afrika Cup ausgetragen.

Bei Villareal wurde Cédric Bakambu zum Helden. Der Stürmer aus der DR Kongo traf gegen Bayer Leverkusen gleich doppelt. Schon in der vierten Minute traf Bakambu zur Führung, die in der Folge nicht mehr abgegeben wurde.

Modou Barrow, trifft für Swansea, zuletzt muss der talentierte Fussballer aus Gambia aber die Auswärtsniederlage bei Bornemouth hinnehmen. Dennoch scheint der Liga-Erhalt gut machbar, immerhin hat seine Mannschaft acht Zähler Vorsprung auf Position 18.

Als Bologna-Verteidiger Ibrahime Mbaye vom Platz ging, stand es in der Begegnung gegen Inter noch 0:0. Von draussen musste er zusehen, wie sein Team noch 1:2 verlor.

Und so sieht die Afrika-Elf der Runde aus:

  Cédric Bakambu

(FC Villareal / DR Kongo)

aa Villarreal_CF

Pierre-Emerick Aubameyang

(Borussia Dortmund / Gabun)

aa Borussia_Dortmund

 
       
Frank Acheampong

(RSC Anderlecht / Ghana)

aa RSC Anderlecht

Mustapha Diallo

(EA Guingamp / Senegal)

aa EA_Guingamp

Rémi Gomis

(FC Nantes / Senegal)

aa FC_Nantes

Modou Barrow

(Swansea / Gambia)

aa Swansea-City

       
Costa Nhamoinesu

(AC Sparta Prag / Simbabwe)

aa Sparta_Prague

Kalidou Koulibaly

(SSC Neapel / Senegal)

aa S S C_Napoli

Eric Bailly

(FC Villareal / Elfenbeinküste)

aa Villarreal_CF

Ibrahime Mbaye (FC Bologna / Senegal)

aa Bologna FC

       

Mandé Sayouba

(Stabaek IF / Elfenbeinküste)

aa Stabaek_if

Salah mit Doppelpack für Rom – Djalma in Afrika-Elf der Runde

Weiterhin überrascht Leicester City an der Spitze der englischen Premier League. Auch nach 29 Spieltagen ist die Mannschaft auf der Top-Position – in der jüngsten Runde leistete unter anderem der algerische Stürmer Riyad Mahrez seinen Beitrag dazu, dass dies auch so bleibt, er traf beim 1:0-Sieg über Watford.

Für Aufsehen sorgte auch Mohamed Salah. Der 40fache Nationalspieler Ägyptens trat in Erscheinung als Doppeltorschütze für AS Roma beim 4:1 gegen AC Florenz.

In Szene zu setzen wusste sich auch Yaya Touré. Der 4fache afrikanische Fussballer des Jahres erfreute beim 4:0-Sieg über Aston Villa mit seinem sechsten Saisontor, damit überholte seine Mannschaft in der Tabelle Manchester United.

Und so sieht die Afrika-Elf der Runde aus:

 

Djalma

(Genclerbirligi Ankara / Angola)

aa Genclerbirligi Ankara

Riyad Mahrez

(Leicester City / Algerien)

aa Leicester_City

Jeff Schlupp

(Leicester City / Ghana)

aa Leicester_City

Mahamane Traoré

(OGC Nice / Mali)

aa OGC Nice

 

Yaya Touré

(Manchester City / Elfenbeinküste)

aa Manchester_City

Mohamed Salah

(AS Roma / Ägypten)

aa AS_Roma

Faouzi Ghoulam

(SSC Napoli / Algerien)

aa S S C_Napoli

 

Leon Balogun

(FSV Mainz / Nigeria)

aa FSV_Mainz_05

 

Wilfried Kanon

(ADO Den Haag / Elfenbeinküste)

aa Den_Haag

Ibrahime Mbaye (FC Bologna / Senegal)

aa Bologna FC

Guy Ndy Assembé

(AS Nancy)

aa AS_Nancy-Lorraine

 

 

Herve Renard coacht jetzt Marokko

Eine weitere Station für den weitgereisten Hervé Renard. Renard, der schon Clubs in Algerien, China, England und Frankreich trainierte, ist nun mit seiner Unterschrift beim Nationalteam Marokkos bei seiner fünften Mannschaft als Nationaltrainer angelangt.

Seine erste Station als Coach einer nationalen Auswahl liegt mittlerweile rund zehn Jahre zurück: Anno 2007 coachte er Ghana, gefolgt von Sambia und Angola. Nach einem Abstecher zum Clubfussball folgte die Rückkehr zu Sambia, später kam die Elfenbeinküste dazu, die er 2015 zum Sieg am Afrika Cup führte.

Schon 2012 gewann Hervé Renard den Titel mit Sambia. Er ist somit der erste Coach, der mit zwei Mannschaften den Titel zu holen vermochte. Bei Marokko unterzeichnete er somit bei der aktuellen Nummer 80 der Weltrangliste und der gegenwärtigen Nummer 19 Afrikas, wobei die Nordafrikaner beim letzten Africa Cup – ursprünglich als Austragungsort geplant – nicht mit von der Partie war.

Hervé Renard (Bild: Wikipedia/zambian football).
Hervé Renard (Bild: Wikipedia/zambian football).

CHAN 2016: DR Kongo setzt sich durch

Die DR Kongo gewinnt das Finale der African Nations Championships (CHAN). Gleich mit 3:0 Toren triumphiert die Mannschaft über das Team aus Westafrika. Elia Meschak zeichnete sich hierbei als Doppeltorschütze aus. Die DR Kongo gewinnt das Turnier somit zum zweiten Mal.

Enger verlief das Kräftemessen um den dritten Rang. Zunächst lag die Elfenbeinküste gegen Guinea mit 2:0-Treffern vor, ehe Sylla auf 1:2 verkürzte.

Bei der Afrikanischen Nationenmeisterschaft stehen sich einzig Spieler gegenüber, die in der heimischen Liga antreten. Die CHAN wurden nun zum vierten Mal durchgeführt, die beiden nächsten Austragungsorte sind 2018 Kenia und 2020 Äthiopien.

In den ungeraden Jahren steht jeweils der Afrika Cup auf dem Programm, 2017 wird dieser in Gabun durchgeführt und 2019 in Kamerun.

Impression aus Ruandas Hauptstadt Kigali (Bild: Wikipedia/Bild SteveRwanda).
Impression aus Ruandas Hauptstadt Kigali (Bild: Wikipedia/Bild SteveRwanda).

CHAN 2016: Zwei Last-Minute-Siege

Wie schon im Viertelfinale gehen auch die Halbfinals der African Nations Championships (CHAN) äusserst knapp über die Bühne. In den beiden Spielen zusammengezählt viel innerhalb der ersten 180 Minuten nur ein Treffer.

Mali besiegte die Elfenbeinküste dank einem Treffer in der 88. Minute, als sich die Zuschauer und Spieler wohl längst auf eine Verlängerung eingestellt hatten. Dann traf Bissouma zum Sieg, der Mali ins Finale führt.

Bis in die Verlängerung mussten sich die Besucher der anderen Begegnung gedulden. In dieser ging zunächst die DR Kongo in Führung, ehe Guinea in der Nachspielzeit der Verlängerung den Ausgleich schaffte. Nach vierzehn Penaltys stand schliesslich die DR Kongo als Sieger fest.

Im Finale sowie im Spiel um Rang 3 stehen sich am 7. Februar folgende Teams gegenüber:

Spiel um Platz 3. Guinea – Elfenbeinküste

Finale: DR Kongo – Mali

Elfenbeinküste gegen Tunesien (Bild: Wikipedia/Magharebia).
Elfenbeinküste gegen Tunesien (Bild: Wikipedia/Magharebia).

CHAN 2016: Elfenbeinküste mit 3:0 in Verlängerung

Was für ein Show-down in der Verlängerung! Im Viertelfinale der African Nations Championships (CHAN) stand es nach 90 Minuten immer noch 0:0. Doch in der Verlängerung langte das Team der Elfenbeinküste zu. Gleich drei verschiedene Ivorer trugen sich in die Skorerliste ein.

Ebenfalls in die Nachspielzeit ging der Fight zwischen Ruanda (auch Rwanda) und der DR Kongo. In der Verlängerung musste sich der Gastgeber geschlagen geben, während Kongo ins Halbfinale einzieht.

Sogar bis ins Penaltyschiessen hinein duellierten sich Sambia und Guinea, erst nach vierzehn Elfmetern stand Guinea als Sieger fest.

Das einzige der vier Duelle, das nach 90 Minuten entschieden war, war die Begegnung zwischen Mali und Tunesien. Mali wendete einen Rückstand und in einen 2:1-Sieg.

In den Halbfinales vom 3. und 4. Februar stehen sich diese Teams gegenüber:

DR Kongo – Guinea

Mali – Elfenbeinküste

 

Bei der Afrikanischen Nationenmeisterschaft sind – anders als beim Afrika Cup – nur Athleten am Start, welche in der heimischen Liga antreten.

Kamerun in einem früheren Spiel (Bild: Wikipedia/hiroo/CC BY 2.0).
Kamerun in einem früheren Spiel (Bild: Wikipedia/hiroo/CC BY 2.0).

CHAN 2016: Die Viertelfinals stehen fest

Die Gruppenphase ist ausgetragen, nun stehen alle Viertelfinals der African Nations Championships (CHAN) in Ruanda (auch Rwanda) fest. Weiterhin mit dabei sind Tunesien (Turnier-Sieger im Jahr 2011) sowie die DR Kongo (Sieger 2009).

Weiterhin auf Punktejagd gehen kann der eine, der beiden führenden im Torjägerklassement, Ahmed Akaichi aus Tunesien, während Chisom Chikatara mit Nigeria ausgeschieden ist, die beiden kommen auf je vier Tore.

In den Viertelfinals vom 30. und 31. Januar stehen sich diese Mannschaften gegenüber:

Ruanda – DR Kongo

Sambia – Guinea

Tunesien – Mali

Kamerun – Elfenbeinküste

Bei der Afrikanischen Nationenmeisterschaft sind einzig Spieler am Start, welche in der heimischen Liga antreten, anders als beim Afrika Cup, bei welchem – wie bei der Europa-Meisterschaft – auch die im Ausland tätigen Fussballer zugelassen sind.

Impression aus Ruandas Hauptstadt Kigali (Bild: Wikipedia/Bild SteveRwanda).
Impression aus Ruandas Hauptstadt Kigali (Bild: Wikipedia/Bild SteveRwanda).