Wie bei einem Frachtschiff: Lasten gemeinsam tragen

Ein Frachtschiff auf hoher See, schwer beladen mit Containern, jeder gefüllt mit Gütern aus aller Welt. Es ist stark gebaut, dafür gemacht, grosse Lasten zu tragen. Der Frachter erinnert an die Bibelstelle aus Galater 6,2, wonach man Lasten gemeinsam tragen soll.

Doch auch ein solches Schiff ist nicht auf sich allein gestellt: Es braucht eine Mannschaft, einen sicheren Hafen, und die richtige Route.

So ähnlich ist es auch mit uns. Jeder Mensch trägt seine eigenen «Container» – Sorgen, Verantwortung, Schuld, Leid oder auch Unsicherheit. Manche dieser Lasten sieht man auf den ersten Blick nicht, weil sie im Inneren verstaut sind. Aber sie sind da – oft schwerer, als es scheint.

Der Apostel Paulus ruft uns dazu auf, einander beizustehen: «Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.» Galater 6,2

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Die Königin von Saba – Auf der Suche nach Weisheit

Die Königin von Saba ist eine beeindruckende Person in der Bibel. Sie war eine mächtige Herrscherin, reich an Besitz und Einfluss – und doch begibt sie sich auf eine weite Reise, weil sie von der Weisheit Salomos hört. Ihr Weg ist kein diplomatischer Besuch allein, sondern eine Pilgerreise des Herzens: Sie sucht nach Wahrheit, nach Erkenntnis, nach etwas, das ihr trotz aller Macht noch fehlt.

«Und sie kam nach Jerusalem mit sehr großem Gefolge, mit Kamelen, die Spezerei trugen und viel Gold und Edelsteine. Und als sie zum König Salomo kam, redete sie mit ihm alles, was sie sich vorgenommen hatte», ist in 1. Könige 10,2 dokumentiert.

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Frieden, wie ihn nur Gott schaffen kann

In einer Welt, die oft vom Recht des Stärkeren geprägt ist, scheint echter Friede wie ein ferner Traum. Tagtäglich erleben wir Konflikte: Im Großen zwischen Nationen und im Kleinen in Beziehungen, Familien, am Arbeitsplatz. Frieden wirkt fragil, flüchtig, manchmal gar unmöglich. Und doch gibt es eine Hoffnung, die über alle menschlichen Bemühungen hinausgeht: den Frieden, den Gott selbst verheißt.

Die Worte aus Jesaja 11,6-7 malen ein Bild, das unsere gewohnte Realität übersteigt: Wolf und Lamm, Löwe und Kalb – Raubtier und Beutetier – friedlich vereint. Die Naturgesetze scheinen außer Kraft gesetzt. Doch was hier beschrieben wird, ist keine Utopie aus Menschenhand, sondern eine göttliche Verheißung. Es ist das Reich Gottes, das kommen wird – und mit Jesus Christus bereits angebrochen ist. Der Friedefürst verändert nicht nur äußere Zustände, sondern die innere Natur seiner Schöpfung.

Friede, der im Herzen beginnt

In diesem Friedensreich geht es nicht nur um Waffenstillstand, sondern um Transformation. Der Wolf wird nicht mehr reißen wollen – weil sein Wesen verändert wurde. Ebenso der Mensch: Der, der oft antreibt, dominiert, kämpft – er wird lernen zu führen mit Sanftmut und Vertrauen. «Ein kleiner Knabe wird sie leiten», heißt es – ein kraftvolles Bild für ein neues Miteinander, das nicht auf Kontrolle, sondern auf Liebe gründet.

Hoffnung für heute

Auch wenn wir heute nicht neben Löwen weiden, stehen wir doch täglich vor Situationen, die unsere Reaktionen herausfordern: Verletzungen, Konkurrenz, Misstrauen. Die Verheißung aus Jesaja lädt uns ein, unser Leben vom Geist Gottes verwandeln zu lassen. Friede beginnt nicht mit der Abwesenheit von Streit, sondern mit einer neuen Haltung – mit einem Herzen, das sich vom Friedefürst formen lässt. So wird aus einer fernen Zukunftshoffnung eine gegenwärtige Kraft.

«Da wird der Wolf beim Lamm wohnen und der Panther beim Böcklein lagern. Kalb und Löwe werden miteinander grasen, und ein kleiner Knabe wird sie leiten. Kuh und Bärin werden zusammen weiden, ihre Jungen beieinanderliegen, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind.» Jesaja 11,6-7

Daniel Gerber

Pyramids FC gewinnen die CAF Champions League 2025

Die Finalspiele der CAF Champions League 2025 endeten mit einem historischen Triumph für Pyramids FC aus Ägypten. In einem packenden Hin- und Rückspiel setzten sich die Ägypter knapp mit einem Gesamtergebnis von 3:2 gegen die südafrikanischen Mamelodi Sundowns durch und gewannen damit ihren ersten kontinentalen Titel.

Das erste Duell fand am 24. Mai 2025 im Loftus-Versfeld-Stadion in Pretoria statt und endete 1:1. Ribeiro brachte die Sundowns in der 54. Minute in Führung, doch El Karti glich dramatisch in der Nachspielzeit (90+4.) für die Gäste aus.

Im Rückspiel am 1. Juni im 30 June Stadium in Kairo behielten die Pyramids vor heimischem Publikum mit 2:1 die Oberhand. Mayele (23.) und Samy (56.) trafen für die Gastgeber, während Rayners (75.) noch einmal Hoffnung für die Sundowns aufkeimen ließ – vergeblich.

Erster kontinentaler Titel für Pyramids FC

Mit diesem Erfolg sichert sich Pyramids FC nicht nur den prestigeträchtigen Titel, sondern schreibt auch Vereinsgeschichte; es ist der erste kontinentale Triumph des Vereins. Sie sind nun – zusammen mit weiteren 13 Klubs – Teil der großen Gruppe von Vereinen mit jeweils einem Champions-League-Titel. In der ewigen Rangliste steigen sie somit auf Rang 13 ein, gleichauf mit Traditionsklubs wie Étoile du Sahel, Ismaily oder Orlando Pirates.

Insgesamt 26 Mannschaften haben bislang den Titel gewonnen, Rekordsieger ist der al-Ahly SC mit 12 Titeln. Clubs aus 12 verschiedenen Nationen konnten bisher den Pokal holen.

Jesus lebt – für DICH

«Ihr braucht nicht zu erschrecken!» – Mitten in der Dunkelheit des frühen Morgens, inmitten von Trauer und Tränen, hören die Frauen am Grab diese unglaublichen Worte. Sie waren gekommen, um Jesus von Nazareth zu salben – den Gekreuzigten. Alles, was sie sahen, war ein großer, weggewälzter Stein und ein leeres Grab.

Doch dann spricht der Engel: «Ihr braucht nicht zu erschrecken! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte.» (Markus 16,6)

Diese Worte veränderten alles. Kein Leichnam. Kein Grab. Kein Ende. Stattdessen: Ein neuer Anfang. Ein Lichtstrahl in die tiefste Dunkelheit.

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Fast wie Patrouille Suisse – Neuer Auftrieb für müde Herzen

Wenn wir müde sind und nicht mehr mögen oder vielleicht auch nicht mehr weiterwissen: In Jesaja 40,29–31 hören wir davon, dass Gott uns Kraft gibt: «Den Erschöpften gibt er neue Kraft, und die Schwachen macht er stark. Selbst junge Menschen ermüden und werden kraftlos, starke Männer stolpern und brechen zusammen. Aber alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, bekommen neue Kraft. Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und sind nicht erschöpft.»

Der Vergleich mit dem Adler steht für Würde, Freiheit und Kraft. Wir werden daran erinnert, dass auch wir getragen fliegen können – nicht durch eigene Leistung, sondern durch Gottes Kraft.

Wie bei der Schweizer Kunstflugstaffel Patrouille Suisse, geht es auch im Glauben nicht darum, alles allein zu schaffen. Auch die stärksten Menschen werden müde. Aber wer seine Hoffnung auf Gott setzt, bekommt neue Kraft – genau dann, wenn sie am nötigsten ist.

Du darfst fliegen – nicht aus eigener Kraft, sondern mit mächtigen Schwingen, die er dir schenkt.

Vielleicht brauchst du genau das heute: Neuen Auftrieb. Neue Perspektive. Und vertraue: Du bist nicht allein – du wirst getragen.

Afrikas Königsklasse: Ägyptens Klubs glänzen, Südafrika siegt doppelt

Die Hinspiele im Viertelfinale der CAF Champions League boten starke Auftritte ägyptischer und südafrikanischer Teams. Al Ahly und Pyramids FC setzten sich mit souveränen Siegen gegen Al Hilal und AS FAR durch. Auch Südafrikas Klubs hatten Grund zum Jubeln: Mamelodi Sundowns gewannen knapp mit 1:0 gegen Espérance Tunis, während die Orlando Pirates sich auswärts bei MC Alger mit dem gleichen Ergebnis durchsetzten.

Al Ahly 🇪🇬 1–0 🇸🇩 Al Hilal

Der ägyptische Rekordsieger Al Ahly setzte sich mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg gegen Al Hilal aus dem Sudan durch. Die Defensive der Gäste wurde in der 11. Minute durch Hany überwunden. Mit diesem Ergebnis hat Al Ahly eine gute Ausgangslage für das Rückspiel.

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Paulus auf dem Weg nach Damaskus – prägend auch für uns

Saulus war ein eifriger Christenverfolger, der davon überzeugt war, im Auftrag Gottes zu handeln, wenn er die Anhänger des «neuen Weges» verfolgte. Doch als er auf dem Weg nach Damaskus war, geschah etwas, das seine ganze Welt auf den Kopf stellte.

Saulus erlebte ein blendendes Licht, das ihn ergriff, und fiel zu Boden. Eine Stimme fragte ihn: «Saul, Saul, warum verfolgst du mich?» (Apostelgeschichte 9,4). In diesem Augenblick wurde ihm bewusst, dass er nicht gegen Menschen, sondern gegen Gott selbst kämpfte. Die Begegnung mit dem auferstandenen Jesus war für ihn ein Wendepunkt, der ihm sowohl seinen Irrtum vor Augen führte als auch die Möglichkeit zur völligen Umkehr eröffnete. Von nun an nannte man ihn Paulus.

Diese Begegnung ist eine der tiefsten Offenbarungen des christlichen Glaubens. Sie zeigt uns, wie Gott selbst in den dunkelsten Momenten unseres Lebens eingreifen kann, um uns zu einer völlig neuen Perspektive zu führen. Paulus, der zuvor von Hass und Verurteilung geprägt war, wurde zu einem der größten Verkünder der Liebe und Gnade Gottes.

Es ist die Gnade Gottes, die selbst den größten Feind der christlichen Gemeinde verwandeln kann. In der Bekehrung des Saulus zeigt sich die verwandelnde Kraft der Begegnung mit Christus. Gott schaut nicht nur auf die Taten eines Menschen, sondern er sieht das Herz und die Möglichkeit zur Umkehr. Eine Wandlung vom Saulus zum Paulus.

Auch für uns ist das eine Einladung, zu reflektieren: Wo ist unser Leben noch von Irrwegen und Sünden geprägt? Wo könnte Gott uns auf neue Wege führen, von denen wir vielleicht nie geträumt hätten?

Gott ist immer bereit, uns zu begegnen und uns zu verändern. Wir müssen nur bereit sein, unsere alten Wege hinter uns zu lassen und uns ihm zuzuwenden.

Daniel Gerber

Kap Verde führt vor Kamerun – Nigeria taucht auf Rang 4

In der afrikanischen WM-Qualifikation festigt Kamerun nach dem Sieg über Libyen. Nigeria dagegen fällt auf Rang 4 zurück. Favoriten wie Elfenbeinküste, Algerien, Ghana und Marokko ziehen souverän vorneweg. Die Details der jüngsten Qualifikationsrunde.

Gruppe A:

Guinea-Bissau 1:2 Burkina Faso – Burkina Faso zieht an Sierra Leone vorbei und festigt Platz 2.

Äthiopien 6:1 Dschibuti – Äthiopien verbessert sein Torverhältnis, bleibt aber auf Platz 4.

Ägypten 1:0 Sierra Leone – Ägypten behauptet souverän die Tabellenspitze mit 16 Punkten.

Gruppe B:

Sudan 1:1 Südsudan – Ein Punkt für beide Teams ändert wenig an der Tabellenkonstellation.

Mauretanien 0:2 DR Kongo – DR Kongo bleibt Tabellenführer mit 13 Punkten.

Senegal 2:0 Togo – Senegal bleibt dicht hinter DR Kongo mit 12 Punkten.

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Verrostete Hoffnung oder neue Mission?

Ein mächtiges Raumschiff, das einst im Film abenteuerlustige Menschen durch den Weltraum flog: Doch nun steht es scheinbar verlassen in einer staubtrockenen Wüste – gezeichnet von Zeit, Rost und Vergänglichkeit. Ganz anders, als es einst, wie das Raumschiff Enterprise in «Star Trek» durchs All glitt.

Vielleicht fühlen wir uns manchmal auch so. Wir waren voller Träume und Visionen, bereit, die Welt zu verändern. Doch mit der Zeit kamen Rückschläge, Zweifel und Enttäuschungen. Unsere «Mission» scheint gescheitert zu sein, unser Glaube rostet ein. So eine Art Star-Trek-Grounding?

Aber Gottes Wort sagt uns etwas anderes: «Schaut nach vorne, denn ich will etwas Neues tun! Es hat schon begonnen, habt ihr es noch nicht gemerkt? Durch die Wüste will ich eine Strasse bauen, Flüsse sollen in der öden Gegend fliessen», heisst es in Jesaja 43,19. Auch wenn unser Leben einem verlassenen Raumschiff gleicht, das in der Einöde vor sich hin rostet, kann er uns neue Hoffnung geben. Er gibt uns einen neuen Auftrag, ein neues Ziel, eine neue Mission.

Im Gegensatz zu diesem Raumkreuzer, der von Rost und Staub besiegt wird, kann Gott unser Leben wiederherstellen – bereit für eine neue Reise. Vertrauen wir darauf, dass Gott uns erneuert und uns eine neue Richtung gibt.

Daniel Gerber