Kevin Mbabu hält dicht – Serge Gnabry schiesst Bayern München in Titel-Vorhof

Manuel Akanji gewinnt erneut mit Borussia Dortmund und bleibt damit erster Verfolger von Bayern München. Doch Serge Gnabry schiesst München fast schon zum Titel. Währenddessen gelingt Kevin Mbabu ein 1:0-Sieg mit dem VfL Wolfsburg.

Manuel Akanji wieder mit «zu null» Sieg: Manuel Akanji (Schweiz/Nigeria) hält in der Abwehr von Borussia Dortmund beim 1:0-Erfolg über Hertha BSC dicht, ebenso Achraf Hakimi (Marokko/Spanien). Damit bleibt die Titelchance als erster Verfolger von Bayern München zumindest theoretisch noch erhalten.

Kevin Mbabu erneut mit Sieg: Kevin Mbabu (Schweiz/DR Kongo) erringt mit seinem VfL Wolfsburg einen 1:0-Sieg über den SV Werder Bremen.

Serge Gnabry mit Game-Winning-Goal: Das Tor von Serge Gnabry (Deutschland/Elfenbeinküste) bringt Bayern München in den Titelvorhof. Sein 3:1 (Schlussstand 4:2) gegen Bayer Leverkusen bedeutet fast schon den Titel: Der Vorsprung beträgt vier Runden vor Schluss sieben Punkte.

Moussa Niakhaté mit erstem Saisontor: Mit seinem ersten Saisontor bringt Mainz-05-Verteidiger Moussa Niakhaté (Frankreich/Mali) seine Mannschaft in Führung und Pierre Kunde Malong (Kamerun) erhöht zum 2:0-Schlussstand gegen Eintracht Frankfurt – ein wichtiger Sieg auf dem Weg zum Liga-Erhalt.

Anthony Ujah mit Vorlage: Anthony Ujah (Nigeria) liefert beim 1:1 gegen Schalke 04 die Vorlage zur 1:0-Führung für Union Berlin.

Alphonso Davies mit Vorentscheid für München – Manuel Akanji führt Dortmund zum Sieg

Alphonso Davies trifft zum richtigen Zeitpunkt zur 4:2-Führung, nachdem Eintracht Frankfurt doppelt getroffen hatte. Manuel Akanji führt Borussia Dortmund zum Sieg, Karim Bellarabi sorgt bei Bayer Leverkusen für den Unterschied.

Karim Bellarabi mit zwei Assists: Karim Bellarabi (Deutschland/Marokko) leistet bei den beiden ersten Toren für Bayer Leverkusen die Vorarbeit, dies durch ein Zuspiel sowie einen herausgeholten Elfmeter.

Manuel Akanji hält dicht: Manuel Akanji (Schweiz/Nigeria) hält in der Abwehr von Borussia Dortmund beim 2:0-Erfolg über den VfL Wolfsburg dicht, während Achraf Hakimi mit seinem 2:0 die Partie entscheidet.

Dodi Lukebakio und Dedryck Boyata schiessen Hertha zum Sieg: Dodi Lukebakio und Dedryck Boyata (beide Belgien/DR Kongo) erzielen das 2:0 (Dodi Lukebakio) sowie das 4:0 (Dedryck Boyata) für Hertha Berlin. Damit gehören sie zu den Baumeistern des deutlichen Erfolges über den 1. FC Union Berlin.

Theodor Gebre Selassie mit «zu Null» für Werder: Theodor Gebre Selassie (Tschechien/Äthiopien) führt in der Innenverteidigung von Werder Bremen sein Team zum 1:0-Erfolg über den SC Freiburg.

Alphonso Davies mit Vorentscheid: Alphonso Davies (Kanada/Liberia) erzielt das 4:2 für Bayern München gegen Eintracht Frankfurt. Davies sorgt dadurch für den Vorentschied für die Bayern.

Noah Sarenren Bazee führt FC Augsburg zum Sieg: Noah Sarenren Bazee (Nigeria/Deutschland) trifft zur 2:0-Führung für den FC Augsburg gegen Schalke 04 (Schlussresultat 3:0). In der 76. Minute sorgte er damit für eine gewisse Sicherheit für den FCA.

Yussuf Poulsen bringt RB Leipzig auf Kurs: Yussuf Poulsen (Dänemark/Tansania) bringt RB Leipzig mit seinem Tor zum 2:0 auf Kurs – zuletzt gewinnt sein Team mit 5:0-Toren; Timo Werner trifft gegen Mainz gleich dreifach.

Die Allianz Arena des FC Bayern München (Bild: Wikipedia/David Cano).

Gilles Yapi gründet eigene Firma

Mit seiner Firma «Gilles Yapi Football» will Gilles Yapi (38) sein Wissen talentierten Nachwuchsspielern weitergeben und ihre Eltern beraten. Der 48fache Nationalspieler der Elfenbeinküste (zwei Tore) will zudem Afrikanern helfen, sich in der Schweiz zu integrieren.

Er selbst kennt die Schweiz vorzüglich: Er spielte bei den Berner Young Boys (131 Spiele), den FC Basel (58 Spiele), FC Zürich (49 Spiele) sowie den FC Aarau (19) Tore.

Während elf Jahren spielte er in der höchsten Spielklasse der Schweiz, sowie eine weitere Saison auf der zweithöchsten Ebene.

Gegenwärtig amtiert er zudem in der Nachwuchsabteilung des FC Basel.

Für Aufsehen sorgte, als ein hartes Foul scheinbar seine Karriere beendete. Doch er konnte wieder Fuss fassen. «Gott hat mich geheilt», erklärte Gilles Yapi damals. Und nicht nur das, er vergab dem Gegenspieler, der das Foul begangen hatte.

Daniel Gerber

Gilles Yapi (Bild: Africup.com).

Auch Afrika Cup 2021 in Kamerun in Gefahr

Der Afrika Cup 2021 liegt eigentlich noch in weiter Ferne. Doch dies nur auf den ersten Blick, denn nach der Ausgabe 2019 im Sommer in Ägypten wurde das wichtigste Turnier aufgrund der sommerlichen Hitze bereits wieder in Winter verschoben – und somit ist der Turnierbeginn auf den 9. Januar 2021 festgelegt, also in rund acht Monaten.

Gerald Haug, Präsident der Wissenschaftsakademie Leopoldina, rechnet beispielsweise über einen langen Zeitraum mit Geisterspielen im Fussball. Bei der Zeitspanne könne es sich um ein paar Monate handeln, bis zu eineinhalb Jahre. Das könnte bedeuten, dass der Afrika Cup 2021 möglicherweise nicht vor Publikum gespielt werden könnte. Eigentlich kaum vorstellbar: Der Cup ohne das gutgelaunte Publikum.

Dazu kommt, dass in den zwölf Qualifikationsgruppen zum Afrika Cup bisher zwei von sechs Spielen ausgetragen worden sind. Eigentlich hätten die Runden drei und vier Ende März 2020 ausgetragen werden müssen – freilich wurden diese wegen dem Coronavirus auf unbekannt verschoben. Im Juni würde die fünfte Runde anstehen und im September die sechste. Noch ist offen, wann der Länder-Spielbetrieb überhaupt erst wieder aufgenommen werden kann und wann diese Qualifikationsrunden ausgetragen werden können, damit die Teilnehmer eine genügend grosse Vorlaufzeit haben.

Das Ahmadou Ahidjo Stadion in Yaounde (Bild: Wikipedia/bdx).

Kameruns Paul Biya: Coronavermisst statt Afrika-Cup-Held

Die African Nations Championship jetzt im April in Kamerun sowie der Afrika Cup 2021 ebenfalls im eigenen Land: Für Kameruns Langzeitherrscher Paul Biya (87) hätten diese Monate zu einer grossen Inszenierung werden sollen. Und auch für Kamerun (nach Ägypten das Land mit den meisten Titelgewinnen im Afrika Cup) wäre es eine grosse Sache gewesen, nun bereits vorher die immer wichtiger werdenden African Nations Championships durchzuführen; diese warden wegen der Coronakrise vor einiger Zeit verschoben.

Wo ist Paul Biya?

Doch für Paul Biya sieht die Lage anders aus. Bei der Wiederwahl, des Wahlbetrugs bezichtigt, ist der Präsident seit längerer Zeit von der Bildfläche verschwunden. Anders als mehr oder weniger alle Regierungschefs der Welt, hat sich Paul Biya seit Ausbruch der Krise noch nie öffenlich gezeigt. Zwar sind einzelne – angeblich von ihm unterzeichnete – Dokumente zur gegenwäritgen Coronalage erschienen.

Doch immer mehr wird vermutet, dass er sich entweder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr öffentlich meldet oder dass er sogar verstorben sei.

Paul Biya: Statt strahlender Gastgeber der beiden grössten Turniere Afrikas ist er gegenwärtig vermisst.

Daniel Gerber

Eine frühere Auswahl Kameruns (Bild: Wikipedia/Mustapha Ennaimi).

Youssoufa Moukoko und Ansu Fati – zwei Rekord-Talente

Youssoufa Moukoko dürfte bald der jüngste Fussballer sein, der je für Borussia Dortmund in der Bundesliga aufgelaufen ist. Denn nun können in der höchsten Spielklasse im deutschen Fussball Spieler ab 16 Jahren eingesetzt werden (Bisher 16 Jahre und 6 Monate). Bislang war Nuri Sahin der jüngste Bundesligaspieler mit 16 Jahren und 11 Monaten. Den Rekord dürfte Youssoufa Moukoko mit links brechen – ein Einsatz ist ohnehin längst gerechtfertigt: In der U19 der Borussia Dortmund lieferte er in 20 Liga-Spielen 34 Tore und 9 Vorlagen.

Youssoufa Moukoko (Deutschland/Kamerun) gehört zu den grössten Talenten im europäische Fussball. Ebenso wie sein spanisches Pendant Ansu Fati (Spanien/Guinea-Bissau). Der 17-Jährige ist der jüngste Torschütze in der Champions League. Mit 17 Jahren und 40 Tagen traf Ansu Fati in der Königsklasse für den FC Barcelona. Und schon rund 100 Tage vorher wurde er für sein Team zum jüngsten Torschützen in der spanischen Liga. Ansu Fati lief zudem zweimal für Spaniens U21 auf.

Stadion von Borussia Dortmund (Bild: Wikipedia/Markus Unger).

George Weah: Ex-Fussballer und Präsident singt Coronasong für Liberia

George Weah war 1995 Weltfussballer des Jahres 1995. Er spielte unter anderem für AC Milan, Paris Saint-Germain, AS Monaco sowie die Nationalmannschaft, für die er in 61 Spielen 22 Tore erzielte. Zudem gehörte er zu dem Team, das sich zweimal für den Afrika Cup qualifizieren konnte, dies in den Jahren 1996 und 2002.

Seit den Wahlen im Jahr 2017 ist der 54-Jährige Ex-Fussballstar nun im Amt als bislang 25. Präsident von Liberia.

Kreativ orientiert er nun die Einwohner des westafrikanischen Landes über das Coronavirus: Mit einem Lied, das im Radio ausgestrahlt wird. Er liefert dadurch die nötigen Informationen über das Virus und auch dazu, wie man sich davor beschützen kann. Solche Lieder via Radio haben in Liberia eine lange Tradition – sie wurden auch bereits im Kampf gegen Ebola verbreitet.

Das Stück des legendären Fussballers heisst «Let’s Stand Together and Fight Coronavirus». Das Lied ist auch bei Youtube zu hören.

George Weah, Liberia (Bild: Wikipedia/Mahmoud Kochlef).

Innoson – die Autos aus Nigeria

Innoson ist das erste Unternehmen, das in Nigeria Autos herstellt. Gegründet wurde «Innoson Vehicle Manufacturing Company» (die Autos heissen von daher IVM) im Jahr 2007. Inzwischen wurden bereits über 500 Fahrzeuge in Nigeria verkauft. Dies soll in nächster Zeit erheblich gesteigert werden.

Erst vor kurzem wurden vier neue Modelle vorgestellt. Dies sind der schmucke IVM Caris: Eine 2,0-Liter-Limousine.

Dazu kommt der IVM Capa, ein schön gestylter Van, mit einem 2,4-Liter-Motor. Laut Innoson «verfügt er über einen gut geeigneten Sitz- und Stauraum, den Sie für eine Reise ins Landesinnere benötigen.» Der Wagen trägt den Beinamen «Der Unzähmbare».

Daneben gibt es zwei Modelle des Geländewagens IVM G6C SUV. Dieses Modell eigne sich ebenfalls für Stadt und Land und wird ebenfalls von einem 2,4-Liter-Motor angetrieben. Als zweite Edition kommt der IVM G6C Carrier Pick up: Er ergänzt die Kleintransporter-Flotte von IVM.

«Innoson ist der Stolz der afrikanischen Strasse», berichtet der Hersteller.

Innoson IVM (Bild: Presse Innoson).

Wegen Coronavirus auch African Nations Championship verschoben

Die Afrikanische Nationenmeisterschaft, auch bekannt als African Nations Championship, ist nun Aufgrund des Coronavirus ebenfalls verschoben worden. Ursprünglich hätte das Turnier vom 4. bis 25. April 2020 in Kamerun ausgetragen warden sollen. Der afrikansiche Fussballverband CAF gab nun bekannt, dass das Turnier auf einen noch nicht bekannten Zeitpunkt verlegt wird.

Anders als beim Afrika Cup spielen bei der African Nations Championship nur Spieler in den teilnehmenden Nationalmannschaften, die in ihrer heimischen Liga engagiert sind. Ein kamerunischer Spieler ist beispielsweise nur dann für die kamerunische Nationalmannschaft spielberechtigt, wenn er für einen kamerunischen Verein spielt.

Die nun verschobene Ausgabe ist die insgesamt sechste. Bisher wurde das Turnier gewonnen durch die DR Kongo (2009), Tunesien (2011), Libyen (2014), erneut die DR Kongo (2016) sowie Marokko (2018).

Kamerun gegen Tunesien in einem früheren Spiel (Bild: Wikipedia/Samir Abdelmoumen).

Patson Daka mit Entscheid für RB Leipzig – Youssoufa Moukoko mit erneutem Doppelschlag

Patson Daka entscheidet das Spiel für RB Leipzig gegen Sturm Graz. Youssoufa Moukoko trifft doppelt für die U19 von Borussia Dortmund. Und: Jérôme Boateng und Serge Gnabry sorgen für die Torvorlagen beim 2:0-Erfolg des FC Bayern München über den FC Augsburg.

Youssoufa Moukoko trifft wieder doppelt: Erneut trifft Youssoufa Moukoko (Deutschland/Kamerun) doppelt: Diesmal erzielt er beim 3:0-Sieg der U19 von Borussia Dortmund zwei Tore gegen die U19 von Oberhausen. Youssoufa Moukoko erzielt damit in der U19-Bundesliga West in 21 Spielen nicht weniger als 34 Tore sowie 9 Vorlagen.

Jérôme Boateng und Serge Gnabry mit Vorlagen: Jérôme Boateng (Deutschland/Ghana) und Serge Gnabry (Deutschland/Elfenbeinküste) liefern die Vorlagen zu den beiden Toren zum 2:0-Sieg des FC Bayern München über den FC Augsburg.

Ridge Munsy gehört zu den besten Rückrundenspielern der Super League: Ridge Munsy (Schweiz/DR Kongo) kann nur vom Coronavirus gestoppt werden – wie die gesamte Super League: Mit drei Treffern gehörte er zu den besten Torschützen der Super League und sein FC Thun steht in der Tabelle des Jahres 2020 nach fünf Spielen auf dem vierten Rang, punktegleich mit den Rängen drei und zwei. Der aktuelle Meister, die BSC Young Boys liegen im derzeit ruhenden Spielbetrieb in der Schweiz, auf Rang fünf, wenn nur die Spiele des laufenden Jahres berücksichtigt werden.

Kylian Mbappé von Coronavirus ausgebremst: Wegen dem Coronavirus kann Kylian Mbappé (Frankreich/Kamerun) nicht mit seinem FC Paris-Saint Germain nicht beim SC Strassburg Alsace antreten. Dennoch bleibt Kylian Mbappé der führende der Torjäger-Wertung der Ligue 1.

Blaise Matuidi gewinnt Geisterspiel: Blaise Matuidi (Frankreich/Angola) führt Juventus Turin zum 2:0-Sieg im Klassiker gegen Inter Mailand, wegen dem Coronavirus diesmal unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Patson Daka schiesst RB Leipzig zum Sieg: Patson Daka (Sambia) erzielt das 2:0 für RB Leipzig gegen Sturm Graz … und sein Team damit zum Sieg.

Karim Benzema und Zinedine Zidane verlieren Rang 1 wieder: Durch eine 1:2-Niederlage gegen Real Betis verlieren Karim Benzema und Zinedine Zidane (beide Frankreich/Algerien) mit Real Madrid die Top-Position wieder. Dies obschon Karim Benzema zwischenzeitlich der 1:1-Ausgleich gelungen ist.

Mohamed Salah und Sadio Mané treffen für Liverpool: Die absolute Rekordsaison des FC Liverpool geht weiter. Nach einem 0:1-Rückstand gegen AFC Bournemouth treffen Mohamed Salah (Ägypten) und Sadio Mané (Senegal) zum 2:1-Sieg.

Patson Daka (Bild: Wikipedia/Werner100359).