Naby Keita mit Doppelpack für RB Leipzig

Mit seinem Doppelpack für RB Leipzig setzt Naby Keita (Guinea) den Start- wie auch den Schlusspunkt beim 4:0-Sieg über den SV Darmstadt: Keita liefert das 1:0 in der 12. Minute und schliesslich das 4:0 in der 80. Minute.

In der Schweiz trifft Chadrac Akolo (DR Kongo) mit seinem 13. Saisontor zum 2:0 gegen den FC Thun. Die Walliser festigen mit dem Sieg über das Berner Team ihren Rang, der zur Qualifikation zur Europa League berechtigt.

Lonsana Doumbouya (Guinea) holt mit SKN St. Pölten ein Unentschieden gegen Rapid Vienna – ein Zähler der für den Aufsteiger bei der Mission Liga-Erhalt wichtig sein kann.

Mohamed Salah (Ägypten) bleibt mit der AS Rom dicht an den Versen von Juventus Turin dran. Die Mannschaft aus der Hauptstadt macht zwei Punkte auf den Leader gut; Salah liefert beim 2:0-Sieg über Empoli einen Assist.

Der Nigerianer Onyinye Ndidi liefert mit seinem ersten Saisontor für den amtierenden englischen Meister Leicester City den Startpunkt zum 2:0-Sieg über Stoke City. Sein Team macht dadurch in der Tabelle etwas Boden gut.

Der bei Sporting Gijon eingewechselte Lacina Traore (Elfenbeinküste) kann auswärts beim grossen FC Sevilla den wichtigen Punkt über die Runden retten – ein wichtiger Zähler im Abstiegskampf.

Goalie Vincent Enyeama (Nigeria) kommt mit Lille zu einem 1:0 über den SC Bastia; sein letztes Gegentor hat Enyeama in der 31. Minute im Spiel gegen Nancy erhalten, «die Katze» ist somit seit 239 Spielminuten ohne Gegentor; bereits Marseille war bemühte sich vergeblich um einen Treffer.

In den USA siegt Verteidiger Harrison Afful (Ghana) mit dem Columbus Crew SC 2:0 über den Orlando City SC – damit führt er mit seiner Mannschaft die Ostgruppe an.

Naby Keita (Bild: Wikipedia/Werner100359).

Lamine Sané mauert für Werder – David Atanga trifft für den SVM

Der Senegalese Lamine Sané trotzt in der Abwehr von Werder Bremen dem ambitionierten Tabellenzweiten RB Leipzig einen 3:0-Sieg ab. Seine Mannschaft rückt damit dem Mittelfeld näher.

In Österreich gelingt David Atanga (Ghana) mit seinem ersten Saisontor für SV Mattersburg gleich in der ersten Minute das 1:0. Zuletzt endet der Vergleich mit Rapid Wien jedoch 1:1-Unentschieden. Dennoch könnte dieser Auswärtspunkt zuletzt entscheidenden Charakter im Kampf um den Ligaerhalt haben.

André Ayew (Ghana) schiesst für West Ham United in der Premier League den 2:3-Anschlusstreffer gegen Leicester City. Doch der britische Meister – derzeit nur auf Rang 15 klassiert – bleibt kann die Führung über die Runden bringen. Das 1:0 war dem Algerier Riyad Mahrez gelungen.

Mohamed Salah (Ägypten) erzielt den 2:1-Siegestreffer für AS Roma gegen US Sassuolo, das Team aus der Hauptstadt bleibt damit auf dem zweiten Tabellenrang.

Für den spanischen Primera-Division-Vertreter Sporting Gijon schiesst Lacina Traoré (Elfenbeinküste) den Treffer zum 1:1-Ausgleich gegen Granada CF, später gewinnt sein Team mit 3:1-Toren. Der Sieg könnte im Kampf um den Ligaerhalt von grosser Wichtigkeit sein.

Younousse Sankharé (Senegal) trifft für Bordeaux zur 2:0-Führung (5:1 Schlussstand) gegen Montpellier, auch wenn der Algerier Ryad Boudebouz zum 1:3-Anschluss trifft. Torhüter Vincent Enyeama (Nigeria) spielt mit Lille 0:0 gegen Marseille; sein letztes Gegentor hat Enyeama in der 31. Minute im Spiel gegen Nancy erhalten, «die Katze» ist somit seit 149 Spielminuten ohne Gegentor; das Tor hatte damals Issiar Dia (Senegal) erzielt.

Emmanuel Boateng (Ghana) schiesst den Rekordmeister Los Angeles Galaxy zum 2:1-Triumph über Real Salt Lake City – es ist der erste Sieg der Mannschaft in der noch jungen Saison.

In der Türkei trifft Emmanuel Adebayor (Togo) für den Tabellenzweiten Medipol Basaksehir zur 3:2-Führung gegen Kardemir Karabükspor, zuletzt endet das Spiel jedoch 3:3.

Lamine Sané, Senegal (Bild: Wikipedia/Fcgb260 ).

Salomon Kalou ringt mit Hertha Berlin die Borussia Dortmund nieder

Weiterhin kein Halten kennt Pierre-Emerick Aubameyang: Nach seinem Doppelpack am Wochenende gegen Bayer Leverkusen traf er im Champions-League-Achtelfinal gleich dreimal gegen Benfica Lissabon. Damit liegt er in der Torjäger-Liste des wichtigsten europäischen Club-Wettbewerbs neu auf Rang drei.

In der Liga muss sich Aubameyang dennoch – trotz seinem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer – geschlagen geben. Dies gegen Hertha Berlin, für diese trifft Salomon Kalou (Elfenbeinküste).

Verteidiger Medhi Benatia (Marokko) schiesst Juventus Turin gegen den AC Milan in Führung, zuletzt gewinnt «Juve» mit 2:1-Toren und bleibt damit souverän an der Tabellenspitze.

In Spaniens Primera Division setzt sich Deportivo de La Coruna gegen den FC Barcelona mit 2:1-Toren durch. Dies auch dank dem marokkanischen Mittelfeldstrategen Faycal Fajr. Sein Team rückt dadurch um einen Rang nach vorn und fügt «Barca» die erst dritte Niederlage in der Meisterschaft in dieser Saison zu.

Sadio Mané (Senegal) und Joel Matip (Kamerun) gewinnen mit Liverpool 2:1 gegen den Burnley FC obschon dieser früh in Führung gegangen war.

Adama Traoré, Geoffroy Serey Dié und Seydou Doumbia (alle Elfenbeinküste) kamen beim 1:0-Sieg der FC Basel über den FC Sion zum Einsatz. Da der direkte Verfolger YB zwei Punkte einbüsste, beträgt der Vorsprung mittlerweile 17 Punkte, schon länger zweifelt niemand mehr am erneuten Titelgewinn der Nordschweizer.

Vincent Aboubakar schiesst für Besiktas Istanbul den wichtigen Ausgleichstreffer beim Europa-League-Auswärtsspiel bei Olympiakos Piräus.

Gleich mit 5:2-Treffern überrennt KRC Genk im innerbelgischen Duell den KAA Gent. Dabei treffen Mbwana Samatta (Tansania) doppelt und Verteidiger Omar Colley (Gambia) für Genk.

Ismaila Sarr (Senegal) schiesst den FC Metz in der Ligue 1 gegen St. Etienne 1:0 in Führung. Letztlich endet das Spiel 2:2-Unentschieden.

Mit Chicago Fire feiert David Accam (Ghana) einen 2:0-Sieg über Real Salt Lake City.

Salomon Kalou bei einem Einsatz für die Elfenbeinküste (Bild: Wikipedia/Jean-Marc Liotier).

Pierre-Emerick Aubameyang mit Doppelpack

Auch an diesem Wochenende sind etliche afrikanische Spieler in grossen Ligen aufgefallen.

Pierre-Emerick Aubameyang trifft beim 6:2-Triumph gegen Bayer Leverkusen in der Bundesliga gleich doppelt. Der Gabuner schiesst die wegweisenden Tore zum 2:0 und 3:1. Der Stürmer der Borussia Dortmund liegt zudem im Gesamtklassement der Torjäger weiterhin auf dem ersten Rang, dies mit 21 Treffern, vor Robert Lewandowski (19 Tore) und Anthony Modeste (17 Tore). Sein Team hält damit den dritten Tabellenrang.

Die Berner Young Boys gewinnen das Derby gegen den FC Thun durch den Siegtreffer von Sékou Sanogo (Elfenbeinküste). Nach einem 0:2-Rückstand setzt er mit seinem Tor zum 3:2 den Schlusspunkt.

Mit seinem Treffer zum 2:1 sichert Riyad Mahrez dem amtierenden aber abgestürzten britischen Meister Leicester City. Der Algerier spurt damit den 3:1-Sieg über Hull City entscheidend vor.

Thomas (Ghana) kommt diesmal erst spät zum Einsatz für Athletico Madrid. Der Mittelfeldspieler, der einen Vertrag bis 2022 besitzt, liefert die Vorarbeit zur Siegessicherung beim 3:0 über Valencia. Athletico bleibt damit auf dem vierten Rang.

In Italien erfreuen sich die beiden Abwehrspieler Kalidou Koulibaly aus dem Senegal und der Algerier Faouzi Ghoulam über eine 2:1-Sieg mit dem SSC Neapel im Spitzenspiel gegen die AS Roma.

Für den SCO Angers in der Ligue 1 treffen sowohl Karl Toko Ekambi (Kamerun) und Cheikh Ndoye (Senegal). Der 3:2-Triumph über Cean bringt das Team auf den zehnten Rang nach vorne.

Stürmer Fanendo Adi (Nigeria) und Verteidiger Lawrence Olum (Kenia) schiessen die Portland Timbres in der amerikanischen Major League Soccer zum Auftakt der Saison gegen den Minnesota United FC zu einem 5:1-Sieg.

Zé Louis (Kap Verde) kommt mit Spartak Moskau im Spitzenspiel in der russischen Premier Liga zu einem 2:2 Unentschieden auswärts beim FK Krasnodar.

Beim Kampf um europäische Ränge unterliegt Mbilla Etame (Kamerun) mit Antalyaspor trotz seinem Anschlusstor zum 1:2 dem drittklassierten Galatasaray Istanbul mit 2:3 Toren.

Pierre-Emerick Aubameyang (Bild: Wikipedia/Simmon).

Grosser Bahnhof für Kameruns Helden

Kameruns Präsident bereitet der Nationalmannschaft einen grossen Empfang. In einer Parade fuhren jeweils zwei Fussballer in einem Jeep fuhr der jubelnden Menge vor. In einer Ansprache bekundete der Staatschef seine Freude und zitierte einen kamerunischen Spasssong: «Wie man bei uns sagt: „Senegal est dans la sauce. Ghana est dans la sauce. Egypte est dans la Sauce“.»

Nach Torhüter Fabrice Ondoa, der während dem ganzen Turnier nur drei Gegentore einstecken musste, und der im Penaltyschiessen gegen Senegal einen Elfmeter hielt, wurde in seiner Heimatgegend sogar eine Strasse benannt.

Eine frühere Auswahl Kameruns (Bild: Wikipedia/Mustapha Ennaimi).

Kamerun holt fünften Titel

Nicht zum ersten Mal an diesem Turnier siegte Kamerun nach einem 0:1-Rückstand. Bereits im zweiten Gruppenspiel gegen Guinea-Bissau wendeten die «unzähmbaren Löwen» ein solches Hintertreffen in einen Triumph.

Im Finale gegen Ägypten lag die Mannschaft nun im Finale erneut nach der ersten Halbzeit hinten. Mohamed Elneny hatte in der 22. Minute für die Pharaonen getroffen. Dann aber liess Nicolas Nkoulou das Stadion in Libreville beben (in Gabun leben viele Kameruner): Er glich in der 59. Minute aus. Und als sich wohl schon viele auf die Verlängerung eingestellt hatten, schoss Vincent Aboubakar Kamerun in der 88. Minute zum fünften Africa-Cup-Titel.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Ägypten im gesamten Turnier erst ein Gegentor kassiert und Kamerun nur zwei. Sprich, die beiden Teams hatten – zusammengerechnet – in den zehn vorangegangenen Matches (je fünf Spiele) nur total drei Gegentreffer einkassiert. Gleich viele wie nun insgesamt im Finale.

Somit kann das Team von Hugo Broos 2019 als Titelverteidiger zur Endrunde im eigenen Land starten, diese wird

Zum wertvollsten Spieler des Turniers wurde der Kameruner Christian Bassogog gewählt.

Kameruns Nicolas N’Koulou (Bild: Wikipedia/VINSPROD10).

Defensiv-Kracher im Afrika Cup Finale

Zusammengerechnet haben Ägypten und Kamerun in ihren zehn Spielen (je drei Gruppenspiele, sowie Viertel- und Halbfinals) nur drei Gegentreffer kassiert. Das macht im Schnitt nur 0,3 pro Spiel.

Ägypten kassierte erst im Halbfinale das erste Gegentor. Nachdem Mohamed Salah seine Mannschaft in Führung gegen Burkina Faso gebracht hatte, glich Aristide Bancé sieben Minuten später aus. Zuletzt setzten sich die Nordafrikaner mit 4:3-Toren im Penaltyschiessen durch.

Kamerun triumphierte seinerseits auf dem Weg ins Finale über Ghana. Bis weit in die zweite Halbzeit hinein sollte kein Tor fallen, ehe Michael Ngadeu-Ngadjui das Skore in der 72. Minute eröffnete. In der Nachspielzeit sicherte Christian Bassogog seiner Mannschaft den Sieg.

Michael Ngadeu Ngadjui, Kamerun (Bild: Wikipedia/Knjh2000).

Torhüter sind die Stars dieses Afrika Cups

Die eigentlichen Stars dieses Afrika Cups sind die Torhüter. Keiner der vier Halbfinalisten hat mehr als zwei Gegentreffer in den vier bisherigen Spielen kassiert. Der junge kamerunische Torwart Fabrice Ondoa (21 Jahre alt). Nur von Burkina Faso und Guinea-Bissau musste Kamerun ein Gegentor einstecken, gegen Gabun und Senegal hielt sich die Equipe schadlos.

Gleiches gilt es von Burkina Fasos Germain Sanou zu berichten, ebenfalls in den ersten beiden Matches kassierte sein Team je ein Gegentor, es sollten bislang die beiden einzigen bleiben.

Ghanas Brimah Razak musste ebenfalls nur zwei Gegentore notieren, eines gegen Ägypten und eines gegen die DR Kongo im Viertelfinale.

Noch gänzlich ohne Gegentreffer bleibt die Mannschaft von Ägypten. In keinem der drei Gruppenspiele und auch nicht im Viertelfinale konnte Essam El Hadary bezwungen werden. Die Pharaonen sind an diesem Afrika Cup in sämtlichen 360 Minuten ohne Gegentreffer geblieben.

Die vier Halbfinalisten kassierten zusammengerechnet in ihren 16 Spielen nur 6 Gegentore, im Schnitt also 0,375 Gegentreffer. Gleichzeitig erzielten die vier Equipen «nur» 16 Tore (Kamerun kam zum Beispiel nach einem 0:0 im Viertelfinal mittels Penaltyschiessen eine Runde weiter, Ägypten und Ghana trafen in der Gruppenphase je nur zweimal).

Fabrice Ondoa, Torwart des Nationalteams von Kamerun (Bild: Castroquini-FCB).

Nordafrika-Kracher im Viertelfinale

Schon früh stellte Ägypten die Weichen auf Sieg, im letzten Gruppenspiel gegen Ghana. Mohamed Salah traf bereits in der 11. Minute. Es sollte der einzige Treffer in der Partie bleiben. Durch Ägyptens Sieg blieb sowohl Mali wie auch Uganda ein möglicher Einzug ins Viertelfinale verwehrt. In der Theorie war dieser vor dem Spiel noch möglich: Bei einem Sieg der bereits qualifizierten «Black Stars» über die «Pharaonen» wäre der Sieger aus dieser Begegnung noch weitergekommen – sofern es einen gegeben hätte. Doch Mali und Uganda trennten sich mit einem 1:1-Unentschieden, die beiden Tore fielen innerhalb von vier Minuten.

Nun kommt es im Viertelfinale zu zwei packenden Begegnungen: Zum Nordafrika-Duell zwischen Ägypten und Marokko sowie zum Kräftemessen zwischen der DR Kongo und Ghana.

Ägyptens Mohamed Salah (Bild: Wikipedia/Ultraslansi).

Elfenbeinküste out – es gibt einen neuen Afrika-Cup-Sieger

Schock für den Titelverteidiger: Die Elfenbeinküste muss nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Ausgerechnet gegen Marokko erfolgte das Aus, Marokko, das von Hervé Renard trainiert wird, der vor zwei Jahren noch mit den Ivorern den Titel holte. Mit einem Sieg hätte die Elfenbeinküste das Viertelfinale erreicht.

In der 64. Minute brachte jedoch Rachid Alioui die Nordafrikaner in Front, die Elfenbeinküste schaffte die Wende nicht mehr. Somit ist bereits jetzt klar: Ein neues Team wird den Afrika Cup 2017 gewinnen.

Für den Titelverteidiger wäre sogar der Gruppensieg noch möglich gewesen, wenn Togo die DR Kongo überwunden hätte.  Diese setzte sich jedoch mit einem 3:1-Erfolg gegen Togo durch, Junior Kabananga (der damit den Lead im Torschützen-Klassement übernimmt) und Firmin Ndombe Mubele brachten den 2:0-Vorsprung. Nach dem Anschluss durch Kodjo Fo-Doh Laba erhöhte Paul-José M’Poku zum Schlussstand.

Elfenbeinküste beim Finalsieg 2015 (Bild: Wikipedia/Ben Sutherland).