Pinguine gibt es auch in Afrika

Pinguine leben auch in Afrika, genauer die Brillenpinguine. Sie leben vor allem an der Westküste Afrikas auf den Inseln Angolas, in Namibia, Südafrika und Mosambik. Gerechnet wird mit bis zu 80’000 dieser Tiere, die im südlichen Afrika leben.

Zu den besonderen Merkmalen gehört der schwarze Schnabel, dem ein schwarzer Streifen bis hinter die Augen folgt. Dazu kommt ein rosaroter Tupfer über dem Auge. Diese aussergewöhnliche Farbgebung bringt dem Vogel den deutschen Namen «Brillenpinguin», während er im englischen ganz einfach «African penguin» oder «Jackass Penguin» genannt wird; letzter Name rührt daher, dass dieses Federvieh relativ laut kommuniziert. Die Töne erinnern stark an die Laute von Eseln.

Bis zu 27 Jahre alt werden diese Pinguine, die bis zu 70 Zentimeter hoch und drei Kilogramm schwer werden können.

Früher war die Population wesentlich grösser, noch um das Jahr 2000 soll ihre Anzahl bis zu 200’000 Exemplare betragen haben.

Brillenpinguine in Afrika (Bild: Wikipedia/Diego Delso).
Pinguine leben auch in Afrika (Bild: Wikipedia/Charles J Sharp).

Bakaykoko sorgt für GC-Abstieg – Koulibaly sichert Neapel Rang 2

Axel Bakayoko leistet beim 1:0-Sieg des FC St. Gallen über den Schweizer Rekordmeister GC die Vorarbeit. Dadurch ist der Abstieg der Stadt-Zürcher mehr oder weniger besiegelt. Einige spannende Facts der jüngsten Tage:

  • Hinten dicht: Wenn vorne gewirbelt wird, muss hinten jemand dichthalten. Dies tut Innenverteidiger Jonathan Tah (Deutschland/Elfenbeinküste) beim 6:1-Sieg von Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt.
  • Barcelona geschlagen: Celta de Vigo holt drei wichtige Punkte beim Kampf um den Liga-Erhalt. Beim 2:0-Sieg über den FC Barcelona. Die Vorlage zum 1:0 stammt von Ryad Boudebouz (Algerien/Frankreich).
  • Liverpool bleibt dran: Trotz zweimaligem Ausgleich durch Newcastle United setzt sich der FC Liverpool zuletzt durch. Dies auch durch Tore von Mohamed Salah (Ägypten) zum 2:1 sowie durch Divock Origi (Belgien/Kenia) zum 3:2.
  • GC vor Abstieg: Nur noch rechnerisch bleibt der Schweizer Rekordmeister GC in der höchsten Liga: Die 0:1-Niederlage gegen den FC St. Gallen bringt die Zürcher des Abstiegs. Die Vorlage zum Treffer für die Ostschweizer kommt von Axel Bakayoko (Frankreich/Elfenbeinküste).
  • Späte Wende: In der Abwehr des italienischen Tabellenzweiten SSC Neapel sorgen Faouzi Ghoulam (Algerien) und Kalidou Koulibaly (Senegal) in der Abwehr für den späten Sieg gegen Cagliari Calcio, indem sie kein weiteres Tor zulassen. Nach einem 0:1-Rückstand erfolgt die Wende in der 85. und 98. Minute. Ghoulam liefert hierbei die Vorlage zum 2:1-Siegtreffer. Neapel ist damit der zweite Tabellenrang nicht mehr zu nehmen.
  • Nächstes Jahr in Europa: Dank einem 2:2-Unentschieden sichert sich LOSC Lille die Teilnahme an der Europa League nahezu. Zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung gegen Olympique Lyon trifft Boubakary Soumaré (Frankreich/Senegal).
  • Auf Siegerstrasse gebracht: Beim 3:0-Sieg von LASK trifft Samuel Tetteh (Ghana) zum 1:0 gegen den Wolfsberger AC. In diesem «Sechspunkte-Spiel» kann das Team aus Linz den zweiten Rang und damit die Qualifikationsphase für die Champions League nahezu sichern
Kalidou Koulibaly (Bild: Wikipedia/Genkie40).

Sadio Mané und Mohamed Salah-Show in Liverpool – Eleke sichert Luzern-Sieg

Sadio Mané und Mohamed Salah liefern gleich je ein Doppelpack in der Premiere League. Einige Facts der jüngsten Tage:

  • Doppeltes Doppelpack: Sowohl Sadio Mané (Senegal) wie auch Mohamed Salah (Ägypten) liefern beim 5:0 gegen Huddersfield Town je zwei Tore. Dazu kommt schon in der ersten Minute das Tor zum 1:0 durch Naby Keita (Guinea). Liverpool liegt damit einen Rang hinter Leader Manchester City.
  • Eleke sichert Sieg: Der FC Luzern ist wieder auf einem europäischen Rang. Dies auch dank Blessing Eleke (Nigeria) der mit seinem 3:1 gegen den FC Thun seinem Team den Sieg sichert.
  • Vorentscheid: Schalke gewinnt bei Dortmund mit 4:2-Toren. Ein Resultat, das drei Runden vor Schluss vor allem Bayern München hilft. Neben Salif Sané (Senegal/Frankreich) war insbesondere auch Breel Embolo (Schweiz/Kamerun). Nach einem Schuss von ihm wurde ein Elfer wegen Handspiel gepfiffen und verwertet (Daniel Caligiuri glich zum 1:1 für Schalke aus) und später traf Embolo selbst zum 4:2.
  • Zu null gespielt: Mit dem FC Turin gewinnt Verteidiger Nicolas N’Koulou (Kamerun) mit 2:0 gegen AC Mailand und erobert dadurch den fünften Tabellenrang.
  • Deutlicher Erfolg: Gleich mit 5:0 Toren gewinnt LOSC Lille die Begegnung mit Nimes Olympique. Nicolas Pépé (Elfenbeinküste) sorgt mit seinem 4:0 für den endgültigen Entscheid.
  • Dicht gehalten: Der Torhüter Bono, bürgerlich Yassine Bounou, (Marokko/Kanada) leistet mit dem Girona FC einen 1:0-Sieg über den Sevilla FC – damit kommt sein Team auf drei wichtige Punkte im Abgstiegskampf.
Ägyptens Mohamed Salah (Bild: Wikipedia/Ultraslansi).

CAF Confederation Cup: Nordafrika unter sich

Am 28. April 2019 stehen die Halbfinal-Hinspiele des afrikanischen Confederation Cup auf dem Programm.

Im Confed-Cup ist Nordafrika unter sich, Tunesien ist sogar doppelt vertreten.

CS Sfaxien (Tunesien) schlug im Viertelfinale das Team Nkana (Sambia) mit insgesamt 3:2 Toren. Sfaxien trifft auf RS Berkane (Marokko), der gleich mit einem Gesamtskore von 7:1 gegen Gor Mahia (Kenia) siegte.

Im zweiten Spiel trifft Zamalek (Ägypten), welches Hassania Agadir (Marokko) dank einem 1:0 im zweiten Viertelfinal-Duell bezwingen konnte, auf Etoile du Sahel (Tunesien), der Al-Hilal (Sudan) mit einem Gesamtskore von 5:2 aus dem Turnier warf.

Logo Etoile du Sahel aus Tunesien.

CAF Champions-League: Titelverteidiger Esperance jetzt gegen TP Mazembe

Am 26. und 27. April folgen die Hinspiele der afrikanischen Champions League. Es kommt zu zwei regelrechten Knüllern. Titelverteidiger Esperance de Tunis (Tunesien) muss gegen TP Mazembe (DR Kongo) um den Einzug ins Halbfinale kämpfen.

Tunis hatte sich im Viertelfinale mit einem Gesamtscore von 6:3 gegen das algerische Team CS Constantine durchgesetzt, während Mazembe gegen Simba SC (Sambia) mit total 4:1 Toren durchgekommen ist.

Im zweiten Halbfinale stehen sich Wydad Casablanca (Marokkoa) und Mamelodi Sundowns (Südafrika) gegenüber. Casablanca siegte – das Hin- und Rückspiel zusammengerechnet – mit 5:0 über Horoya (Guinea) und die Sundowns siegten mit 5:1 über Al-Ahly.

Logo TP Mazembe aus der DR Kongo.

Afrika Cup 2019: Das sind die Gruppen

Der Afrika Cup 2019 wartet mit sechs packenden Gruppen. Gastgeber Ägypten trifft beispielsweise auf die DR Kongo. Und Titelverteidiger Kamerun bekommt es unter anderem mit Ghana zu tun. Zum ersten Mal wird das Turnier mit 24 Mannschaften ausgetragen – und neu wird die Endrunde im Sommer ausgetragen.

«Welches ist die spannendste Gruppe?», fragt der Afrikanische Fussball-Verband CAF.

Das sind die Gruppen:

Gruppe A

Ägypten, DR Kongo, Uganda, Simbabwe.

Gruppe B

Nigeria, Guinea, Madagaskar, Burundi.

Gruppe C

Senegal, Algerien, Kenia, Tansania.

Gruppe D

Marokko, Elfenbeinküste, Südafrika, Namibia.

Gruppe E

Tunesien, Mali, Mauretanien, Angola.

Gruppe F

Kamerun, Ghana, Benin, Guinea-Bissau.

Bisher holten 14 verschiedene Mannschaften den Titel. Rekordmeister ist Ägypten mit sieben Titeln, gefolgt von Kamerun mit fünf Triumphen sowie Ghana (4), Nigeria (3), Elfenbeinküste und DR Kongo (2).

Elfenbeinküste beim Finalsieg 2015 (Bild: Wikipedia/Ben Sutherland).

André Onana wirft Juve aus Champions-League – Jean-Pierre Nsame trifft für YB

André Onana, Torhüter von Ajax Amsterdam, wirft mit seiner Mannschaft Cristiano Ronaldo und Juventus Turin aus dem Wettbewerb. Einige Facts der jüngsten Tage:

  • Dicht gehalten: André Onana (Kamerun), Torhüter von Ajax Amsterdam, wirft Juventus Turin aus dem Rennen. Beim Ausgleichstreffer zum 1:1 sorgt Hakim Ziyech (Marokko/Niederlande) für die Vorarbeit. Und in der Abwehr hält Noussair Mazraoui (Marokko/Niederlande) dicht.
  • Vertediger macht Unterschied: Beim 2:1 Erfolg von Werder Bremen trifft Theodor Gebre Selassie (Tschechien/Äthiopien) in der 84. Minute zum 2:0 für den SV – das Tor des Verteidigers macht zuletzt den Unterschied.
  • Paris lässt wieder Punkte: Gleich mit 1:5 taucht Paris gegen LOSC Lille. Nicolas Pépé (Elfenbeinküste/Frankreich) und Jonathan Bamba (Frankreich/Elfenbeinküste) schiessen die wegweisenden Tore zum 2:1 und 3:1.
  • Punkt abgetrotzt: CD Leganés trotzt Real Madrid einen Punkt ab. Dies auch dank der Abwehrleistung von Allan Nyom (Kamerun/Frankreich) und Kenneth Omeruo (Nigeria).
  • Doppelschlag: Innerhalb von zwei Minuten treffen Sadio Mané (Senegal) und Mohamed Salah (Ägypten) in der 51. und 53. Minute zum 2:0 Sieg für den FC Liverpool gegen den FC Chelsea.
  • Titel mit Tor gefeiert: Am Samstag wurde YB vor dem Fernseher Meister. Am Sonntag feierte die Mannschaft dies mit einem 1:0-Sieg beim FC Zürich, durch einen Treffer von Jean-Pierre Nsame (Kamerun/Frankreich).
André Onana (Bild: Wikipedia/Femke Kruize).

Jean-Philippe Mateta mit Triplette – Moise Kean schiesst Juve zum Sieg

Jean-Philippe Mateta liefert gleich drei Treffer gegen den SC Freiburg, Moise Kean schiesst Juve zum Sieg und Karim Benzema trifft doppelt für Real Madrid. Einige Facts der jüngsten Tage:

  • Triplette: Gleich dreimal trifft Jean-Philippe Mateta (Frankreich/DR Kongo) für Mainz 05 beim 5:0-Erfolg über den SC Freiburg. Unter anderem trifft zudem Karim Onisiwo (Österreich/Nigeria).
  • Paris lässt Punkte: Obschon Eric Maxim Choupo-Moting (Kamerun/Deutschland) schon früh für das Team aus der Hauptstadt trifft, ist es Thilo Kehrer (Deutschland/Burundi), der mit dem späten Ausgleich für Paris dafür sorgt, dass die Mannschaft gegen Racing Strassbourg Alsace durch das 2:2 zumindest zu einem Punkt kommt.
  • Grosse Summe: Der 16-Jährige Ilaix Moriba (Guinea) hat beim FC Barcelona bis 2022 unterschrieben. Er gilt als eines der grössten Talente in der Jugend-Akademie von Barcelona. Darum würde er nicht für günstiger als 100 Millionen Euro verkauft. Zudem soll Ilaix Moriba ein Gehalt auf «LaLiga-Niveau» erhalten.
  • Benzea mit Doppelschlag: Daheim liegt Real Madrid mit 0:1 zur Pause gegen SD Eibar zurück – doch in der zweiten Halbzeit liefert Karim Benzema (Frankreich/Algerien) zwei Tore zur Wende für Real.
  • Keita leitet Wende ein: Der FC Liverpool liegt zunächst 0:1 gegen den Southampton FC zurück. Doch dann sorgt Naby Keita (Guinea) für den Ausgleich und Mohamed Salah (Ägypten) für die Führung für den FC Liverpool, der zuletzt 3:1 gewinnt.
  • Wende für Juve: Juventus Turin liegt zur Pause 0:1 gegen AC Mailand zurück. Die Wende folgt in der zweiten Spielhälfte. Nach dem Ausgleich durch Paulo Dybala trofft Moise Kean (Italien/Elfenbeinküste) zum 2:1 für den Tabellenführer.
  • Frühe Führung: Schon in der fünften Minute trifft Djibril Sow (Schweiz/Senegal) für YB, beim 5:1 Derby-Sieg gegen den FC Thun, bei welchem unter anderem Nicolas Moumi Ngamaleu (Kamerun) für die Stadtberner trifft.
  • Grosse Ehre: Kürzlich führte Manuel Akanji (Schweiz/Nigeria) erstmals die Borussia Dortmund als Captain aufs Feld. Die von ihm dirigierte Defensive stand im damaligen Spiel beim 2:0 über Wolfsburg sicher.
Moise Kean (Bild: Wikipedia/TheFactsChecker).

Das sind die 24 Teilnehmer des Mega-Afrika-Cup

Erstmals in der Geschichte des Afrika Cup wird das Turnier mit 24 Mannschaften bestritten. Die Auslosung zu den sechs Gruppen erfolgt am 12. April in Kairo.

Dies sind die Lostöpfe:

Topf 1

Gastgeber Ägypten, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Senegal, Tunesien

Topf 2

Algerien, Guinea, DR Kongo, Mali, Marokko, Nigeria

Topf 3

Angola, Burundi, Guinea-Bissau, Simbabwe, Südafrika, Uganda

Topf 4

Benin, Kenia, Madagaskar, Mauretanien, Namibia, Tansania

Gleich drei Mannschaften starten zum ersten Mal an einer Endrunde: Burundi, Madagaskar und Mauretanien.

Der Afrika Cup wird in diesem Jahr zum 32. Mal durchgeführt, 14 verschiedene Mannschaften konnten das Turnier bisher für sich entscheiden. Rekordsieger ist Ägypten mit sieben Titeln, gefolgt vom aktuellen Titelverteidiger Kamerun mit fünf Erfolgen.

Blick vom Kairo-Tower (Bild: Wikipedia/Raduasandei).

Afrika Cup: 19 der 24 Starter stehen fest

Der grösste Teil der Teilnehmer zum Afrika Cup 2019 steht – morgen Sonntag werden die letzten Teilnehmer ermittelt. Bereits jetzt stehen 19 von 24 Startern an der bisher grössten Endrunde des Turniers fest – einige grosse Mannschaften müssen trotz vergrössertem Starterfeld zuhause bleiben.

  • Gruppe A: Senegal und Madagaskar stehen als Teilnehmer fest, während Äquatorialguinea und Sudan schon vor der sechsten Runde der Gruppenphase keine Chance mehr auf ein Weiterkommen hatten.
  • Gruppe B bis D: Marokko und Kamerun (beide Gruppe B) stehen ebenso als Endrundenteilnehmer fest, wie Mali und Burundi (beide C) sowie Algerien (D). In Gruppe D kann Togo noch auf Kosten von Benin den Sprung am Sonntag schaffen.
  • Nigeria (E) ist dabei, während Libyen der Auswahl Südafrikas die Teilnahme am Sonntag noch streitig machen kann. Qualifiziert sind ebenso Ghana und Kenia (Gruppe F).
  • Noch alles offen ist in der Gruppe G: Simbabwe, Liberia, DR Kongo und die Republik Kongo können alle noch an der Endrunde dabei sein – oder diese verfehlen.
  • Alles klar ist dagegen in den Gruppen H, I, J und K: Guinea und die Elfenbeinküste sowie Angola und Mauretanien sind dabei. Ebenso Tunesien und Ägypten sowie Guinea-Bissau und Namibia.
  • In der Gruppe L ist Uganda qualifiziert, während Lesotho, Tansania und Kap Verde am Sonntag noch um den Einzug an die Endrunde in Ägypten kämpfen.
  • Unter anderem nicht dabei sind Burkina Faso und Äquatorialguinea, welche beide an den letzten Turnieren spektakulär in Erscheinung getreten sind.
Das Kairo-Stadion, hier spielt Al Zamalek (Bild: Wikipedia/Citadelite).