Tunesien mit drei Teams in Gruppenphase

Drei der vier tunesischen Clubs gelingt der Sprung in die Gruppenphase des Confederation Cup. In den Rückspielen der letzten Playoff-Runde setzte sich nur Tunesiens Vertreter Club Africain nicht durch: Die Mannschaft wurde im Penaltyschiessen durch das ägyptische Team Al-Ahly geschlagen, nachdem beide Clubs je einmal 2:1 gewonnen hatten.

Esperance de Tunis reichte ein 1:1 im Rückspiel bei Ghanas Hearts of Oak, nachdem das Hinspiel mit 4:0-Toren gewonnen worden war. Ebenfalls ein 1:1 zeigte CS Sfaxien nach einem 2:0-Sieg im Hinspiel. Etoile du Sahel dagegen hatte das Hinspiel noch mit 0:2 gegen Raja Casablanca verloren, sich nun aber dank einem 3:0-Triumph über die Marokkaner dennoch für die Gruppenphase qualifiziert.

Die Gruppen:

Gruppe A: Al-Ahly (Ägypten), Esperance de Tunis, Etoile du Sahel (beide Tunesien), Stade Malien (Mali).

Gruppe B: AC Leopards (Republik Kongo), Orlando Pirates (Südafrika), CS Sfaxien (Tunesien), Zamalek (Ägypten).

 

Joseph Yannick N'Djeng von Espérance de Tunis mit einem Fan (Bild: Wikipedia/Bahbouhe).
Joseph Yannick N’Djeng von Espérance de Tunis mit einem Fan (Bild: Wikipedia/Bahbouhe).

Damen WM erstmals mit drei Teams aus Afrika

24 Nationen duellieren sich an der 7. Fussball-WM der Frauen. Die Elfenbeinküste und Kamerun sind erstmals bei einer Damen-WM dabei, Nigeria dagegen ist Dauergast.

Kommt an dieser Endrunde ein Team aus Afrika ins Viertelfinale oder sogar weiter? Bisher gelang es nur einmal einer Mannschaft aus Afrika, die Vorrunde zu überstehen. 1999 schaffte Nigeria bei der WM in den USA der Sprung ins Viertelfinale.

Dort mussten sich die Nigerianerinnen aber den Brasilianerinnen in der Verlängerung geschlagen geben. Dem Team aus Nigeria war es gelungen, einen 0:3-Rückstand aufzuholen, doch in der Verlängerung setzten sich die Südamerikanerinnen durch.

Die Gruppen mit Teams aus Afrika:

Gruppe A: Deutschland, Elfenbeinküste, Norwegen, Thailand.

Gruppe C: Ecuador, Japan, Kamerun, Schweiz.

Gruppe D: Australien, Nigeria, Schweden, USA.

 

Ogonna Chukwudi, Mittelfeldspielerin im nigerianischen Nationalteam (Bild: Wikipedia/Anders Henrikson).
Ogonna Chukwudi, Mittelfeldspielerin im nigerianischen Nationalteam (Bild: Wikipedia/Anders Henrikson).

Gilles Yapi vor Comeback: «Gott hat mich geheilt»

Nach dem Foul an FCZ-Star Gilles Yapi sah es aus, als würde der 48fache Nationalspieler der Elfenbeinküste nie wieder Fussball spielen können. Doch nun steht er vor dem Comeback. Gegenüber «africup.com» sagte die Offensivkraft am Rande der christlichen Veranstaltung «Aarena2015», dass Gott ihn durch die Ärzte geheilt habe.

«Der Doktor ist sehr überrascht über den Verlauf der Heilung.» Inzwischen hätten die Ärzte grünes Licht gegeben. «Ich Glaube, dass Gott mich durch die Chirurgen geheilt hat. Es ist wirklich ein Wunder für mich.» Es sei ein Wunder, wieder auf den Beinen stehen zu können, zu laufen und den Ball zu führen.

Nun sei er auf gutem Wege, auf die kommende Saison hin wieder auf dem Fussballplatz zu stehen.

Schon kurz nach dem Foul sagte Gilles Yapi, dass er dem gegnerischen Spieler vergeben hat. Nun ist der Fall dennoch vor Gericht. «Vergeben habe ich aus dem Herzen heraus, ich bin nicht wütend auf Sandro Wieser. Ich könnte mit ihm einen Kaffee trinken. Das ist Vergebung. Gleichzeitig bin ich Arbeitnehmer beim FC Zürich. Somit wurde ein Angestellter des Vereins angegriffen. Ich kann also nicht einfach hingehen und sagen, dass sie nichts tun sollen, weil ich Sandro vergeben habe. Das wäre von meiner Seite her nicht korrekt, ich respektiere die Justiz.» Vergeben heisse nicht, dass es keine Strafe gebe. «Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass die Menschen ein Durcheinander zwischen Vergebung und Gerechtigkeit machen. Nach einem Attentat muss Gerechtigkeit hergestellt werden.»

In Wichtrach, bei «Aarena2015», sprach Yapi über seinen christlichen Glauben. «Wenn ich ein Tor schiesse, ist das eine gute Nachricht. Wenn meine Frau schwanger ist, ist das eine gute Nachricht. Und dass Jesus mich errettet hat, ist die beste Nachricht.» Deshalb wolle er, dass alle Menschen von Jesus erfahren. «Ich hoffe, dass die Menschen durch meine Geschichte ihm näher kommen. Die Menschen haben verschiedene Probleme, doch Jesus hat jedes Problem eine Lösung.»

Gilles Yapi (Bild: Africup.com).
Gilles Yapi (Bild: Africup.com).

Kongo-Team schlägt Ägyptens Zamalek

Noch 16 Clubs sind im Rennen, 8 schaffen den Einzug in die Gruppenphase. 8 dieser Clubs sind in der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation ausgeschieden. Dies erklärt, warum gleich vier Clubs aus Tunesien vertreten sind: Zwei überstanden den bisherigen Qualifikations-Verlauf im Confederation Cup, die beiden anderen schieden in der CL-Quali aus und kamen auf diesem Weg dazu.

Nach den Hinspielen stehen die Chancen für mindestens zwei tunesische Mannschaften sehr gut. Esperance de Tunis siegte daheim mit 4:0-Toren gegen die Hearts of Oak aus Ghana. Und CS Sfaxien setzte sich mit 2:0 gegen ASEC Mimosas von der Elfenbeinküste durch, dies ebenfalls daheim.

Die beiden anderen tunesischen Vertreter verloren ihre jeweiligen Auswärtsspiele. Der Club Africain musste sich gegen die ägyptischen Al-Ahly mit 1:2 geschlagen geben und Etoile du Sahel zog mit 0:2 gegen Raja Casablanca den Kürzeren.

Für eine spannende Ausgangslage sorgt Sanga Balende: Dieses Team aus der Demokratischen Republik Kongo siegt zu Hause gegen Zamalek aus Ägypten.

 

Eine frühere Startaufstellung von Esperance de Tunis (Bild: Wikipedia/Mustapha Ennaimi).
Eine frühere Startaufstellung von Esperance de Tunis (Bild: Wikipedia/Mustapha Ennaimi).

Sadio Mane gelingt schnellster Hattrick in Premier League

In nur 2:56 Minuten bezwingt Sadio Mane mit dem FC Southampton Gegner Aston Villa. Noch nie traf in der englischen Premier League ein Spieler so schnell dreimal hintereinander. Der 23-Jährige Nationalspieler Senegals entschied damit die Partie zwischen der 13. und 16. Minute im Alleingang.

Der Stürmer wechselte erst auf diese Saison hin zu Southampton. Davor spielte er zwei Saisons bei Red Bull Salzburg, wo er in 63 Spielen 31mal getroffen hatte.

Mit der Nationalmannschaft Senegals ist er bislang 22mal angetreten, hierbei war er bereits fünfmal erfolgreich.

Sadio Mane (Bild: Wikipedia/Werner100359).
Sadio Mane (Bild: Wikipedia/Werner100359).

Elf Spieler mit afrikanischen Wurzeln in Champions League

Etliche Spieler mit afrikanischen Wurzeln stehen im Halbfinale der europäischen Champions-League. Bei Bayern München sind dies drei Fussballer: Der gebürtige Berliner Jérôme Boateng (sein leiblicher Vater stammt aus Ghana), der marokkanisch-französische Innenverteidiger Medhi Benatia und der gebürtige Österreicher David Alaba (sein Vater stammt aus Nigeria).

Mit dem spanisch-marokkanischen Stürmer Munir El-Haddadi zählt der FC Barcelona einen Kicker mit afrikanischen Wurzeln und Real Madrid zwei: Den deutsch-tunesischen Mittelfeldspieler Sami Khedira sowie den französisch-algerischen Angreifer Karim Benzema.

Bei Juventus Turin stehen mit dem italisch-nigerianischen Verteidiger Angelo Ogbonna sowie dem französisch-senegalesischen Abwehrspieler Patrice Evra, dem französisch-guineischen Paul Pogba und Kwadwo Asamoah (aus Guinea, ebenfalls Mittelfeld) sowie dem Stürmer Kingsley Coman (französisch-guineisch) gleich fünf Athleten mit afrikanischen Wurzeln im Kader.

David Alaba steht im Kader des FC Bayern München sowie in jenem der österreichischen Nationalmannschaft (Bild: Wikipedia/Steindy/CC-Lizenz).
David Alaba steht im Kader des FC Bayern München sowie in jenem der österreichischen Nationalmannschaft (Bild: Wikipedia/Steindy/CC-Lizenz).

Acht Sieger aus sieben Nationen

Die zweite Runde des Confederation Cup ist ausgetragen. Die acht Sieger stammen sieben verschiedenen Nationen. Einzig aus Tunesien stammen zwei Siegerteams, der Club Africain und Etoile du Sahel.

Die sechs anderen Triumphatoren heissen: Hearts of Oak (Ghana), Warri Wolves (Nigeria), ASEC Mimosas (Elfenbeinküste), AS Vita Club (DR Kongo), Orlando Pirates (Südafrika) sowie Zamalek (Ägypten).

Diese acht Clubs stehen nun in der Playoff-Runde den acht Verlieren der zweiten Runde der afrikanischen Champions League gegenüber. Darunter sind zwei weitere Teams aus Tunesien: Espérance de Tunis und CS Sfaxien.

Die Gewinner der Playoffs ziehen in die Gruppenphase ein (zwei Gruppen à vier Mannschaften).

Das Stadion Robert Chomproux der ASEC Mimosas in Abidjan, Elfenbeinküste (Bild: Wikipedia/Francky Dicaprio/CC-Lizenz).
Das Stadion Robert Chomproux der ASEC Mimosas in Abidjan, Elfenbeinküste (Bild: Wikipedia/Francky Dicaprio/CC-Lizenz).

 

Sonnenuntergang an der Elfenbeinküste (Bild: Wikipedia/Cooperazione/CC-Lizenz).
Sonnenuntergang an der Elfenbeinküste (Bild: Wikipedia/Cooperazione/CC-Lizenz).

Algerien mit drei Teams in Gruppenphase

In der afrikanischen Champions League sind die algerischen Clubs nicht zu bremsen. Für die Gruppenphase qualifizierten sich gleich drei Mannschaften. Und diese finden sich alle in der Gruppe B. Daneben behaupteten sich zwei sudanesische Teams. Ägypten, die DR Kongo sowie Marokko sind mit je einer Mannschaft in einer der beiden Gruppen dabei.

Für die acht Verlierer der zweiten Hauptrunde sind die internationalen Auftritte noch nicht vorbei. Sie erreichen die zweite Play-off-Runde des afrikanischen Confederation-Cup, diese Hin- und Rückspiele werden zwischen dem 15. Mai und dem 15. Juni ausgetragen. Die Gewinner dieser acht Matches erreichen die Gruppenphase dieses Pokals.

Die Champions League Gruppenphase startet am 26. Juni.

 

Gruppe A

Al-Hilal (Sudan), TP Mazembe (DR Kongo), Moghreb Tetouan (Marokko), Smouha (Ägypten)

Gruppe B

Al-Merrikh (Sudan), USM Alger, El Eulma, ES Setif (alle Algerien)

 

Das Omar Hammadi Stadion (Bild: Wikipedia/msmornington/CC-Lizenz).
Das Omar Hammadi Stadion (Bild: Wikipedia/msmornington/CC-Lizenz).

Africa Cup 1968: Zum zweiten Mal in Äthiopien

Zum zweiten Mal nach 1962 geht der Afrika Cup in Äthiopien über die Bühne. Erstmals starten acht Teams. Verteilt auf zwei Gruppen qualifizieren sich Äthiopien und die Elfenbeinküste (in der Gruppe A) sowie Titelverteidiger Ghana und die DR Kongo (Gruppe B) für das Halbfinale.

Im ersten Halbfinale muss sich Äthiopien gegen die DR Kongo in der Verlängerung geschlagen geben. Dies nachdem den Äthiopiern das Aufholen eines 0:2-Rückstandes gelungen war. Ebenfalls nicht nach 90 Minuten entschieden war die Begegnung Ghana gegen die Elfenbeinküste. Ghana gewann ebenfalls in der Verlängerung. Im Spiel um Platz drei musste sich Äthiopien schliesslich nach einem 0:1 mit dem vierten Rang zufrieden geben.

Mit dem gleichen Endresultat wurde das Finale entschieden. Kongo siegte durch ein Tor von Kalala Mukendi mit 1:0 über Ghana und holte den Titel zum ersten Mal ins Land.

Interessantes Detail an diesem Turnier ist die Ausgeglichenheit: Elf der Spiele endeten mit einem Tor unterschied oder mit einem Unentschieden – bei einer Anzahl von 16 Spielen keine Selbstverständlichkeit.

Stadion in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens (Bild: Wikipedia/Vob08/CC-Lizenz).
Stadion in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens (Bild: Wikipedia/Vob08/CC-Lizenz).

Viermal Unentschieden

Die Hinrunde der zweiten Runde des Confederation Cup ist ausgetragen. Die Young Africans (Tansania) trennen sich 1:1 vom Etoile du Sahel (Tunesien). Mit dem gleichen Resultat beenden ASO Chlef (Algerien) und Club Africain (ebenfalls Tunesien) ihre Begegnung. Torlos endete dagegen endet die Partie zwischen Al-Zamalek (Ägypten) und Faith Union Sport de Rabat (Marokko). Mit einem 2:2 trennen sich dagegen CF Mounana (Gabun) und die südafrikanischen Orlando Pirates.

Vier Clubs dagegen sind siegreich: Hearts of Oak aus Ghana, die Royal Leopards aus Swasiland, die Warri Wolves aus Nigeria und die Mimosas Abidjan aus der Elfenbeinküste.

Die Rückspiele werden vom 1. bis 3. Mai ausgetragen.

Das Orlando-Stadion in Johannesburg, Südafrika (Bild: Wikipedia/Wiki_2010 World Cup - Shine 2010/CC-Lizenz).
Das Orlando-Stadion in Johannesburg, Südafrika (Bild: Wikipedia/Wiki_2010 World Cup – Shine 2010/CC-Lizenz).